Neue Schale
Neue Schale
Hallo zusammen............
Ich habe dem Acer palmatum eine neue Schale verpasst und vor ca. drei Wochen noch ein paar Schnitte gemacht.
Ist doch nett oder?
Gruss
Herbi
Ich habe dem Acer palmatum eine neue Schale verpasst und vor ca. drei Wochen noch ein paar Schnitte gemacht.
Ist doch nett oder?
Gruss
Herbi
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- Acer palmatum170307.jpg (47.3 KiB) 2508 mal betrachtet
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- Acer palmatum10042007umgetopft.jpg (61.2 KiB) 2508 mal betrachtet
Hallo Herbi
Ein wesentlicher Punkt der Ahorn-Kultur ist die
Erzeugung eines schönen Wurzelansatzes.
Auf die von Dir gezeigte Weise entfernst Du Dich
von diesem Ziel.
Da Du den Baum schon getopft hast, kannnst Du
nur den Wurzelansatz in Spaghnum einpacken und
das Substrat so hoch wie möglich anhäufeln.
Die Freude der Betrachtung Deines Ahorns
wird sich so in 2-3 Jahren vergrössern.
mfG Dieter
Ein wesentlicher Punkt der Ahorn-Kultur ist die
Erzeugung eines schönen Wurzelansatzes.
Auf die von Dir gezeigte Weise entfernst Du Dich
von diesem Ziel.
Da Du den Baum schon getopft hast, kannnst Du
nur den Wurzelansatz in Spaghnum einpacken und
das Substrat so hoch wie möglich anhäufeln.
Die Freude der Betrachtung Deines Ahorns
wird sich so in 2-3 Jahren vergrössern.
mfG Dieter
Hallo Dieter,
das solltest Du Herbi vielleicht noch genauer erklären.
Ich frage mich allerdings auch ein bisschen, was Du gerne bezwecken würdest.
Der Wurzelansatz ist doch gut angelegt und wird sich im Laufe der Zeit weiter entwickeln.
In Moos eingepackt werden viele kleine Oberflächenwurzeln entstehen. Ist das wirklich so wünschenswert?
Herbi,
die Schalenform und -größe ist schon gut gewählt. Aber eine glasierte Schale wäre zum Ahorn die traditionellere und in meinen Augen schönere Wahl gewesen. Auf keinen Fall wieder so ein knalliges Blau, aber grünlich oder dezent bläulich glasiert z.B. wäre schön.
Viele Grüße,
Heike
das solltest Du Herbi vielleicht noch genauer erklären.
Ich frage mich allerdings auch ein bisschen, was Du gerne bezwecken würdest.
Der Wurzelansatz ist doch gut angelegt und wird sich im Laufe der Zeit weiter entwickeln.
In Moos eingepackt werden viele kleine Oberflächenwurzeln entstehen. Ist das wirklich so wünschenswert?
Herbi,
die Schalenform und -größe ist schon gut gewählt. Aber eine glasierte Schale wäre zum Ahorn die traditionellere und in meinen Augen schönere Wahl gewesen. Auf keinen Fall wieder so ein knalliges Blau, aber grünlich oder dezent bläulich glasiert z.B. wäre schön.
Viele Grüße,
Heike
Hallo Heike........
Das wollte ich auch, aber er hat nur Designerschalen so um 200-300 Franken gehabt. Ich will zuerst schauen, ob ich den Baum über das erste Jahr bringe (als Anfänger) und dann bekommte er eine schönere.
Hast Du gesehen. Ich habe ihn nach deinen Vorschlägen zurückgeschnitten?
Grüsse aus der Schweiz Herbi
Das wollte ich auch, aber er hat nur Designerschalen so um 200-300 Franken gehabt. Ich will zuerst schauen, ob ich den Baum über das erste Jahr bringe (als Anfänger) und dann bekommte er eine schönere.
Hast Du gesehen. Ich habe ihn nach deinen Vorschlägen zurückgeschnitten?
Grüsse aus der Schweiz Herbi
Ja, Herbi,
der Schnitt ist klasse geworden!
Solche teuren Schalen müssen es auch nicht unbedingt sein. Da würde ich mal durch die Onlineshops etc. gucken.
ODER, am allerbesten, mal beim Erwin anfragen, ob er nicht bis zum nächsten Frühjahr was für den schönen Ahorn töpfern würde!
Da gibt es ein vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis. Ich bin ein großer Fan und guter Kunde bei Erwin... :D
Viele Grüße,
Heike
der Schnitt ist klasse geworden!
Solche teuren Schalen müssen es auch nicht unbedingt sein. Da würde ich mal durch die Onlineshops etc. gucken.
ODER, am allerbesten, mal beim Erwin anfragen, ob er nicht bis zum nächsten Frühjahr was für den schönen Ahorn töpfern würde!
Da gibt es ein vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis. Ich bin ein großer Fan und guter Kunde bei Erwin... :D
Viele Grüße,
Heike
- christophII
- Beiträge: 413
- Registriert: 14.10.2005, 08:11
- Wohnort: Zürich
- Kontaktdaten:
Die Größe finde ich auch OK, aber die Form ist mir für den dicken Stamm zu "leicht" - ich fände eine rechteckige, gewichtiger wirkende Schale besser (optimal wäre so eine Künstlerschale mit verlaufender Glasur ...)Heike_vG hat geschrieben:die Schalenform und -größe ist schon gut gewählt.
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Hallo Heike, Hallo Herbi
Vorab bitte ich um Milde.
Da Herbi massiv in das Hobby einsteigt,
habe ich einfach mal unterstellt,
das er einfach das Komplettpaket gebucht hat.
Der Baum hat gute Anlagen und wird in ein paar
Jahren ein Schmuckstück sein,
daher auch die Vorgehensweise.
Ein Fächerahorn besticht durch seine weichen Linien
(auch bei einem dicken Stamm). Die sanft geschwungenen
Äste, die Zweige die sich aufzulösen scheinen sind Ausdruck
der Leichtigkeit. Demgegenüber stehen die massiven
Wurzeln, kein zartes Absenken immer dünner werdender
"Würzelchen" in den Boden, sondern ein paar dicke
massive Wurzeln, die Kraft aber keine Anmut suggerieren.
Durch die Art der Pflanzung (freiliegende Wurzeln) werden die
dicken Wurzeln noch dicker. In ein paar Jahren werden Sie an den Schalenrand stoßen, was dann eine grössere Schale oder einen
massiven Schnitt hervorrufen.
Um dem entgegen zu wirken, sollten die feinen stammnahen
Wurzeln erzeugt und gefördert werden. Dies schafft langfristig
die Möglichkeit die Wurzeln zu reduzieren. Ein anderer Punkt ist das
Alter der Wurzeln, nach meinen Erfahrungen sind dicke, alte
Wurzeln nicht sehr leistungsfähig bei der Ausbildung eines
Feinwurzelsystems und gerade dieses Feinwurzelsystem
ermöglicht es einem Baum und einem Fächerahorn im Besonderen
die Sommerhitze bei durchlässigem Subtrat zu überstehen.
Daher mein Rat die Lücken im Wurzelbereich (rot) mit Spaghnum
zu füllen und Substrat anzuhäufeln (grün).
mfG Dieter
Vorab bitte ich um Milde.
Da Herbi massiv in das Hobby einsteigt,
habe ich einfach mal unterstellt,
das er einfach das Komplettpaket gebucht hat.
Der Baum hat gute Anlagen und wird in ein paar
Jahren ein Schmuckstück sein,
daher auch die Vorgehensweise.
Ein Fächerahorn besticht durch seine weichen Linien
(auch bei einem dicken Stamm). Die sanft geschwungenen
Äste, die Zweige die sich aufzulösen scheinen sind Ausdruck
der Leichtigkeit. Demgegenüber stehen die massiven
Wurzeln, kein zartes Absenken immer dünner werdender
"Würzelchen" in den Boden, sondern ein paar dicke
massive Wurzeln, die Kraft aber keine Anmut suggerieren.
Durch die Art der Pflanzung (freiliegende Wurzeln) werden die
dicken Wurzeln noch dicker. In ein paar Jahren werden Sie an den Schalenrand stoßen, was dann eine grössere Schale oder einen
massiven Schnitt hervorrufen.
Um dem entgegen zu wirken, sollten die feinen stammnahen
Wurzeln erzeugt und gefördert werden. Dies schafft langfristig
die Möglichkeit die Wurzeln zu reduzieren. Ein anderer Punkt ist das
Alter der Wurzeln, nach meinen Erfahrungen sind dicke, alte
Wurzeln nicht sehr leistungsfähig bei der Ausbildung eines
Feinwurzelsystems und gerade dieses Feinwurzelsystem
ermöglicht es einem Baum und einem Fächerahorn im Besonderen
die Sommerhitze bei durchlässigem Subtrat zu überstehen.
Daher mein Rat die Lücken im Wurzelbereich (rot) mit Spaghnum
zu füllen und Substrat anzuhäufeln (grün).
mfG Dieter
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- Herbi.jpg (32.86 KiB) 2106 mal betrachtet
Hallo Herbi
Mit Komplettprogramm meinte ich nur,
das Du Dich (wie es den Anschein hat) nicht damit begnügst
1-2 Bäumchen zu kaufen, Sie in den Garten zu stellen
für Pflegemaßnahmen den Händler zu rufen und Dich
einfach nur an dem Anblick zu erfreuen.
Du machst am Anfang einen Workshop,
fängst mit hochwertigeren Pflanzen an und traust Dich
an´s Umtopfen.
Die Maßnahmen kannst Du mit dieser Schale nachträglich
ergreifen. In die freien Bereiche Spaghnum "stopfen" und den
gesamten Wurzelbereich mit Substrat bedecken. In 2 Jahren wenn ein weiteres Umtopfen ansteht
musst Du je nach Wurzelwachstum entscheiden
ob die jetzige Schale ausreicht.
Spaghnum ist langfaseriges Moos, welches im Wurzelbereich
eingesetzt wird um die Bewurzelung zu fördern.
Frage bei Deinem Händler nach, er wird immer eine Kiste
im Hause haben und Dir als gutem Kunden sicherlich
etwas abgeben.
mfG Dieter
Mit Komplettprogramm meinte ich nur,
das Du Dich (wie es den Anschein hat) nicht damit begnügst
1-2 Bäumchen zu kaufen, Sie in den Garten zu stellen
für Pflegemaßnahmen den Händler zu rufen und Dich
einfach nur an dem Anblick zu erfreuen.
Du machst am Anfang einen Workshop,
fängst mit hochwertigeren Pflanzen an und traust Dich
an´s Umtopfen.
Die Maßnahmen kannst Du mit dieser Schale nachträglich
ergreifen. In die freien Bereiche Spaghnum "stopfen" und den
gesamten Wurzelbereich mit Substrat bedecken. In 2 Jahren wenn ein weiteres Umtopfen ansteht
musst Du je nach Wurzelwachstum entscheiden
ob die jetzige Schale ausreicht.
Spaghnum ist langfaseriges Moos, welches im Wurzelbereich
eingesetzt wird um die Bewurzelung zu fördern.
Frage bei Deinem Händler nach, er wird immer eine Kiste
im Hause haben und Dir als gutem Kunden sicherlich
etwas abgeben.
mfG Dieter
Moin Dieter,
auch von meiner Seite danke für Deine Ausführungen! Du sagst, daß bei Herbi's Ahron alleine durch die Erhöhung der Feuchtigkeit (Shagnum-Moos) das Wachstum neuer Wurzeln angeregt werden wird, kann man das pauschalisiert für alle Pflanzen sagen? Ich denke dabei z.B. an meine Birke, bei welcher der Wurzelansatz verbesserungswürdig ist, da einseitig.
Wie beurteilst Du in diesem Zusammenhang den Sinn, bzw. die Wirkung von Mitteln wie Rizopon o.ä.? Wäre es z.B. bei Herbi's Ahorn ratsam, Rizopon an die Hauptwurzeln zu streichen, um die Wurzelneubildung zu beschleunigen?
Danke im voraus!
auch von meiner Seite danke für Deine Ausführungen! Du sagst, daß bei Herbi's Ahron alleine durch die Erhöhung der Feuchtigkeit (Shagnum-Moos) das Wachstum neuer Wurzeln angeregt werden wird, kann man das pauschalisiert für alle Pflanzen sagen? Ich denke dabei z.B. an meine Birke, bei welcher der Wurzelansatz verbesserungswürdig ist, da einseitig.
Wie beurteilst Du in diesem Zusammenhang den Sinn, bzw. die Wirkung von Mitteln wie Rizopon o.ä.? Wäre es z.B. bei Herbi's Ahorn ratsam, Rizopon an die Hauptwurzeln zu streichen, um die Wurzelneubildung zu beschleunigen?
Danke im voraus!
Viele Grüße, Chris.
Hallo Chris
Bei "glattrindigen" Bäumen wie Herbi´s Ahorn
würde ich abraten. Die gesteigerte Kallusbildung
kann sehr schnell in "Geschwulsten" ausarten.
Bei diesem Ahorn ist der langsame Weg wohl ratsamer.
Bei einem Baum der sonst kaum zu gestalten ist,
kann man Hormone einsetzen. Ein ältere Birke ist
im Stammfussbereich schwarz/rissig, daher können
eventuelle Wucherungen gut vertuscht werden.
Bei der Verwendung von Hormonen sollten im gewünschten
Bereich Löcher/Wunden angebracht werden, das Hormon
vorsichtig in die Löcher eingebracht werden und ein Stück
angefeuchtetes Tempo/Toilettenpapier darüber gelegt werden.
Wenn das Hormon nicht "fixiert" wird, können durch den
Giessvorgang Hormone in Bereiche gelangen die keiner Förderung
bdürfen. Danach eine Bandage mit Spaghnum, Substrat drauf
und recht feucht halten. Dann warten, warten, warten....
Vorsicht bei der Verwendung, höchst gesundheitsschädlich.
mfG Dieter
Bei "glattrindigen" Bäumen wie Herbi´s Ahorn
würde ich abraten. Die gesteigerte Kallusbildung
kann sehr schnell in "Geschwulsten" ausarten.
Bei diesem Ahorn ist der langsame Weg wohl ratsamer.
Bei einem Baum der sonst kaum zu gestalten ist,
kann man Hormone einsetzen. Ein ältere Birke ist
im Stammfussbereich schwarz/rissig, daher können
eventuelle Wucherungen gut vertuscht werden.
Bei der Verwendung von Hormonen sollten im gewünschten
Bereich Löcher/Wunden angebracht werden, das Hormon
vorsichtig in die Löcher eingebracht werden und ein Stück
angefeuchtetes Tempo/Toilettenpapier darüber gelegt werden.
Wenn das Hormon nicht "fixiert" wird, können durch den
Giessvorgang Hormone in Bereiche gelangen die keiner Förderung
bdürfen. Danach eine Bandage mit Spaghnum, Substrat drauf
und recht feucht halten. Dann warten, warten, warten....
Vorsicht bei der Verwendung, höchst gesundheitsschädlich.
mfG Dieter
