Mein Arakawa im Frühlingsoutfit....
- Grizzlybärin
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Danke Dagmar!! Ja, so drastisch wird der Rückschnitt wohl aussehen müssen damit der Ahorn nicht mehr so "haxert" (ohje, wie übersetz ich diesen Ausdruck nun ins Hochdeutsch???
...) aussieht und kompakter wird. Da ich mit der Schere schon so quasi in den Startlöchern stehe
hätte ich doch noch vorher ein paar Erkundigungen eingeholt bevor es zu spät ist!
Ist der Zeitpunkt für einen so starken Rückschnitt der Äste jetzt gut oder soll ich noch warten? Lässt man bei einem Korkrindenahorn einen Aststumpf stehen oder schneidet man die Äste weg bis zum Stamm?? (Trotz vieler diverser Bonsaibücher und sonstiger Lektüren bin ich da nicht schlau draus geworden, da entweder gegensätzliches steht oder aber der Arakawa nicht genannt wurde....
). Und last but not least: wie siehts aus mit der Schnittwunde bei dieser Ahornart - behandeln mit Wundverschluss (sorry, ich weiss....dieses Thema wurde schon oft besprochen
...) oder eher nicht...
Viele Fragen von mir die auf eine Antwort warten würden.....
Ich bedanke mich gleich wieder im voraus
Gerlinde
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Gerlinde
In mir schlummert ein Genie, nur das Biest wird nicht wach!
Hallo Reiner,
da waren wir uns aber wirklich sehr einig!
Hallo Gerlinde,
so wie Dagmar es gezeigt hat, sehe ich den notwendigen Schnitt auch!
Ich denke schon, dass der Zeitpunkt dafür jetzt OK wäre. Der Baum hat jetzt viel Aktivität und es ist viel Zeit bis zum Herbst, um die Wunden zu schließen und neue Triebe wachsen und aushärten zu lassen.
Während dessen können die schwachen unteren Äste sich verstärken, diese solltest Du erst einmal frei wachsen lassen.
Wie Reiner erwähnt hat, ist es auch möglich, im nächsten Frühjahr vor dem Austrieb zu schneiden, wenn Du Dich noch nicht so recht entschließen kannst. Aber dann verlierst Du entsprechend viel Zeit.
Der Korkrindenahorn ist unter den japanischen Ahornen eine ausgesprochen starkwüchsige Art. Bei besonders schwachwüchsigen würde ich jetzt vielleicht nicht so stark schneiden.
Einen Stumpf überstehen zu lassen ist sicherlich ratsam. Japanische Ahorne neigen sonst dazu, weiter zurück zu trocknen, als einem lieb ist. Lieber später noch trockene Stümpfe abzwicken, in einem Jahr oder so.
Wenn man an einer Stelle, wo man einen Ast ganz entfernen will, aber neuen Austrieb haben möchte, ist es wichtig, keinen tiefen Konkavschnitt zu machen, sondern ebenfalls einen Stumpf stehen zu lassen. Wenn nämlich der Astkragen mit weg ist, gibt es an der Stelle höchstwahrscheinlich keinen neuen Austrieb.
Wundverschluss (die japanische Wundknete) benutze ich gerade bei den japanischen Ahornen grundsätzlich. Auch wenn es strittig ist, glaube ich, dass man dem Eindringen von Pilzen und Fäulnis in Schnittwunden damit wenigstens zum Teil vorbeugen kann. In dieser Hinsicht sind Ahorne recht empfindlich.
Wenn alles nach Plan läuft, fällt die Knete sowieso schon nach einigen Wochen teilweise ab, weil die Wunde zuwächst und dann keinen Schutz mehr braucht.
Viele Grüße,
Heike
da waren wir uns aber wirklich sehr einig!
Hallo Gerlinde,
so wie Dagmar es gezeigt hat, sehe ich den notwendigen Schnitt auch!
Ich denke schon, dass der Zeitpunkt dafür jetzt OK wäre. Der Baum hat jetzt viel Aktivität und es ist viel Zeit bis zum Herbst, um die Wunden zu schließen und neue Triebe wachsen und aushärten zu lassen.
Während dessen können die schwachen unteren Äste sich verstärken, diese solltest Du erst einmal frei wachsen lassen.
Wie Reiner erwähnt hat, ist es auch möglich, im nächsten Frühjahr vor dem Austrieb zu schneiden, wenn Du Dich noch nicht so recht entschließen kannst. Aber dann verlierst Du entsprechend viel Zeit.
Der Korkrindenahorn ist unter den japanischen Ahornen eine ausgesprochen starkwüchsige Art. Bei besonders schwachwüchsigen würde ich jetzt vielleicht nicht so stark schneiden.
Einen Stumpf überstehen zu lassen ist sicherlich ratsam. Japanische Ahorne neigen sonst dazu, weiter zurück zu trocknen, als einem lieb ist. Lieber später noch trockene Stümpfe abzwicken, in einem Jahr oder so.
Wenn man an einer Stelle, wo man einen Ast ganz entfernen will, aber neuen Austrieb haben möchte, ist es wichtig, keinen tiefen Konkavschnitt zu machen, sondern ebenfalls einen Stumpf stehen zu lassen. Wenn nämlich der Astkragen mit weg ist, gibt es an der Stelle höchstwahrscheinlich keinen neuen Austrieb.
Wundverschluss (die japanische Wundknete) benutze ich gerade bei den japanischen Ahornen grundsätzlich. Auch wenn es strittig ist, glaube ich, dass man dem Eindringen von Pilzen und Fäulnis in Schnittwunden damit wenigstens zum Teil vorbeugen kann. In dieser Hinsicht sind Ahorne recht empfindlich.
Wenn alles nach Plan läuft, fällt die Knete sowieso schon nach einigen Wochen teilweise ab, weil die Wunde zuwächst und dann keinen Schutz mehr braucht.
Viele Grüße,
Heike
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So, ...das Werk ist vollbracht! Die Schere hat "gnadenlos zugeschlagen". Wie sieht der Rückschnitt aus? Passt das so halbwegs oder hätte noch mehr weg müssen???
Ach ja, mein Mann konnte übrigens gar nicht hingucken.....
Liebe Grüsse
Gerlinde
Ach ja, mein Mann konnte übrigens gar nicht hingucken.....
Liebe Grüsse
Gerlinde
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dem pflichte ich unumwunden bei!Heike_vG hat geschrieben:Wundverschluss (die japanische Wundknete) benutze ich gerade bei den japanischen Ahornen grundsätzlich. Auch wenn es strittig ist, glaube ich, dass man dem Eindringen von Pilzen und Fäulnis in Schnittwunden damit wenigstens zum Teil vorbeugen kann. In dieser Hinsicht sind Ahorne recht empfindlich.
Bäumige Grüsse,
Phil
Phil
Wobei man bemerken sollte, dass die Wundknete keine Pilze oder Krankheiten anderer Art zurückhält, sondern sie einfach nur den frischen Schnitt eine ganze Weile länger feucht hält. Damit ist der Baum in der Lage die Wundheilung besser in Gang zu bringen. Wunden überwallen so schneller und sauberer mit neuer Rinde.basco hat geschrieben:dem pflichte ich unumwunden bei!Heike_vG hat geschrieben:Wundverschluss (die japanische Wundknete) benutze ich gerade bei den japanischen Ahornen grundsätzlich. Auch wenn es strittig ist, glaube ich, dass man dem Eindringen von Pilzen und Fäulnis in Schnittwunden damit wenigstens zum Teil vorbeugen kann. In dieser Hinsicht sind Ahorne recht empfindlich.
Gerlinde,
sieht schon viel besser aus
Reiner
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Ja, das sind zwei Äste - die entspringen fast in gleicher Höhe!!! Und ihr meint wirklich da muss noch einer weg ????
Ich hab damit kein Problem
, aber vorsichtshalber werde ich schon mal Baldriantropfen für meinen Mann besorgen müssen....
Wäre Euch mehr als dankbar wenn ihr mir anhand der Fotos nochmals sagen könntet: Weg damit oder Dranlassen....
Danke recht herzlichst!
Gerlinde
Ich hab damit kein Problem
Wäre Euch mehr als dankbar wenn ihr mir anhand der Fotos nochmals sagen könntet: Weg damit oder Dranlassen....
Danke recht herzlichst!
Gerlinde
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Ja Gerlinde,Grizzlybärin hat geschrieben:Ja, das sind zwei Äste - die entspringen fast in gleicher Höhe!!! Und ihr meint wirklich da muss noch einer weg ????![]()
abgesehen von dem Entspringen auf gleicher Höhe, wirst Du Dich durch eine voraussichtlich überproportionale Verdickung des Stammes an dieser Stelle künftig über die optische Erscheinung Deines Baumes ärgern. Welchen von beiden möchte ich anhand der Fotos nicht beurteilen, ich würde grundsätzlich den Kräftigeren bevorzugen.
Also, hol' schon mal die Baldriantropfen...
Ansonsten hast Du im Kronenbereich auch meiner Meinung nach den richtigen Schnitt getätigt.
Viele Grüße, Chris.
Hallo Heike,Heike_vG hat geschrieben:...Einen Stumpf überstehen zu lassen ist sicherlich ratsam. Japanische Ahorne neigen sonst dazu, weiter zurück zu trocknen, als einem lieb ist. Lieber später noch trockene Stümpfe abzwicken, in einem Jahr oder so...
...Wundverschluss (die japanische Wundknete) benutze ich gerade bei den japanischen Ahornen grundsätzlich...
hast' ja mal wieder einen wichtigen Punkt angesprochen. Würde jedoch gerne mal Deine Meinung zu meinen Überlegungen in diesem Zusammenhang hören.
In einem seiner beiden Bände schreibt J. Y. Naka, daß man keine Stümpfe stehen lassen soll, da diese das weitere Wachstum des nach der Schnittstelle folgenden Astes behindern, bzw. hemmen.
Auf der anderen Seite hat das Argument der Rücktrockung insbesondere bei Ahornen mit Sicherheit hohe Relevanz. Da der Gebrauch der Wundpaste, wie auch Reiner schrieb, abgesehen von der schützenden Wirkung auch die Schnittstelle länger feucht hält, könnte man doch sagen, daß man auf das Stehenlassen von Stümpfen zur Förderung des weiteren Wachstums verzichtet - wenn man konsequent die Schnittstellen verschließt...!?
Ich habe es schon mehrmals so praktiziert und bis dato noch keinen Ast verloren. Nur kleine Zweige von 1-2mm Durchmesser schneide ich noch zw. den Internodien, dann natürlich ohne Wundverschluß.
Viele Grüße, Chris.
- Grizzlybärin
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Ohne lange zu zögern ist der dickere der beiden Äste nun auch noch der Zange zum Opfer gefallen! Und ich muss sagen: IHR HATTET RECHT!!!!! Das ganze Erscheinungsbild gefällt mir nun um einiges besser!
Vielen Dank für die Ratschläge und Tipps!!!!
Nach der "Beschneidungsattacke" und der geleisteten "Ersten Hilfe" (sprich Wundverschlussknete...) darf sich mein Guter nun richtig erholen.
Obwohl, ich habe noch grossen Zweifel und denke,
dass es bei meinem Mann mit Baldriantropfen zur Wiedergutmachung nicht getan sein wird..............................
aber vielleicht hilft da ein Schluck "Gute-Laune-Bier"????
Liebe Grüsse aus Lunz
Gerlinde
Vielen Dank für die Ratschläge und Tipps!!!!
Nach der "Beschneidungsattacke" und der geleisteten "Ersten Hilfe" (sprich Wundverschlussknete...) darf sich mein Guter nun richtig erholen.
Obwohl, ich habe noch grossen Zweifel und denke,
dass es bei meinem Mann mit Baldriantropfen zur Wiedergutmachung nicht getan sein wird..............................
aber vielleicht hilft da ein Schluck "Gute-Laune-Bier"????
Liebe Grüsse aus Lunz
Gerlinde
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acer palmatum
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Ich habe die Erfahrung gemacht, daß insbesondere beim Arakawa nach einem starken Rückschnitt (neue Formgebung) kaum bzw. keine neuen Triebe am verholzten Stamm kommen.Wundverschluss (die japanische Wundknete) benutze ich gerade bei den japanischen Ahornen grundsätzlich. Auch wenn es strittig ist, glaube ich, dass man dem Eindringen von Pilzen und Fäulnis in Schnittwunden damit wenigstens zum Teil vorbeugen kann. In dieser Hinsicht sind Ahorne recht empfindlich.
Wenn alles nach Plan läuft, fällt die Knete sowieso schon nach einigen Wochen teilweise ab, weil die Wunde zuwächst und dann keinen Schutz mehr braucht
Mein Problem: Die möchte ich aber haben.
Das eigentliche Problem: An der Stelle, an der ich die Wundknete verteilt habe, kommen (logischerweise???) auch keine neuen Austriebe. Soll ich die Wundknete an diesen Stellen dann weglassen, denn an diesen Schnittstellen wollte ich eben unbedingt neue Knospen.
Für Hilfe wäre ich euch dankbar.
Arno
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- Herbert A
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Hi Arno,
wenn du an einer Stelle wieder einen Ast möchtest, an der du zuvor einen abgeschnitten hast, dann solltest du ein Stück des alten Astes stehen lassen. Am Astansatz sind schlafende Knospen die dann austreiben.
Wenn man beim ersten Schnitt den Ast ganz abschneidet, entfernt man oftmals auch die schlafenden Knospen. Aber es gibt ja immer noch die Möglichkeit einen neuen Ast mittels Bohrablaktion zu bekommen.
Siehe: http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic16661.html
Ciao
Herbert
wenn du an einer Stelle wieder einen Ast möchtest, an der du zuvor einen abgeschnitten hast, dann solltest du ein Stück des alten Astes stehen lassen. Am Astansatz sind schlafende Knospen die dann austreiben.
Wenn man beim ersten Schnitt den Ast ganz abschneidet, entfernt man oftmals auch die schlafenden Knospen. Aber es gibt ja immer noch die Möglichkeit einen neuen Ast mittels Bohrablaktion zu bekommen.
Siehe: http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic16661.html
Ciao
Herbert
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.
Info: www.bonsaisalzburg.net
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