Freunde der Serissa,
hier ist ja lange nichts mehr passiert, ich hoffe, dass das Thema Serissa für Einige noch interessant sein könnte.
Mit Interesse habe ich das bisher über Serissa geschriebene gelesen, auch andere Beiträge.
Seit 2003 ist meine erste Serissa (als 3jährige Pflanze) in meinem Besitz und habe auch alle Probleme, die eine Serissa mit sich bringt, durchgemacht. Mit den gemachten Erfahrungen und so glaube ich einer gewissen Konditionierung hat sich die Haltung bestens stabilisiert. Ich habe damit auch ganz andere Erfahrungen gemacht, die mit den offiziellen Haltungsregeln überhaupt nichts zu tun haben.
Dann 2016 habe ich mir online eine weitere Serissa (mind. 15 Jahre alt) angeschafft. Das folgende Foto ist von Mitte Juni diesen Jahres an der Nordseite einer Brombeerhecke. Das Planschbecken stand zufällig da.

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Beide Serissa behandle ich wie alle anderen subtropischen Bonsai (wie Chines. Ulme), z.B. Überwinterung bei bis +0,5 °C im beheizten Folientunnel, normales, unbedarftes Gießen, teils halbschattig, teils sonnig, Standortwechsel und beliebiges Drehen ohne die besagten Probleme, allerdings stehen sie in einem gut durchlässigen Substrat (mineralisch) mit einer zuverlässigen Drainage aus Steinen.
Serissa1 habe vor ein paar Wochen hart zurückgeschnitten, siehe folgendes Foto:

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Vor einiger Zeit hat sie wieder zu treiben begonnen. Da darf wieder gedüngt werden.
Meine Serissa2 habe ich vor ein paar Wochen statt umzutopfen in eine "Schon"- Schale zum Mästen gesetzt; der Wurzelballen blieb unberührt. Sie treibt unter diesen Bedingungen überdimensional. So sieht es zur Zeit aus:

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Seitdem mussten schon mindesten 2 mal zu lange Triebe zurückgeschnitten werden.
Im nächsten Frühjahr wird sie dann in eine angemessene Schale gesetzt.
Mich würde brennend interessieren, wie es den weiter oben benannten Serissa bis jetzt geht und mich über ein Interesse an die Überlebensstrategie von Serissa freuen.
Gruß Heiner