Hallo
Nach so langer Zeit "erwecke" ich diesen Beitrag mal wieder.
Also, ich habe es noch nicht geschafft, die Schalen mal zum Brennen zu geben (Momentan ist die gute Frau auch im Urlaub). Aber ich habe sie bearbeitet... die ersten beiden sind kaputt.
Die anderen hab ich, weil sie so schief und krumm sind, sehr rustikal bearbeitet. Es gibt beim Pfeifenbau Rustizierwerkezeuge (die kann man sich auch selbst bauen), damit werden diese (sehr) rauhen Pfeifen hergestellt. So ein Werkzeug hab ich mir auch mal gebaut, bin aber seither nicht wieder zum Pfeifenbauen gekommen. Aber das Werkzeug geht super über Ton. Die Oberfläche sieht dann aus wie grob geschlagener Stein. Die Bilder stell ich dann mal rein, wenn die Schalen im Brand waren und glasiert sind.
Aber warum ich eigentlich das Thema hochhole... ich hab mich heut mal wieder an frischem Ton probiert... (die Teile hatte ich am Montag ausgerollt und zugeschnitten). Da ich bei meinen ersten gemerkt habe, das nacharbeiten nicht so gut geht wie gleich richtig arbeiten, hab ich das heut auch getan. Richtig perfekt ist es immer noch nicht, aber die Schale ist nicht krumm, hat einen Rand und noch einen Ring unten. Das war ganz schön Arbeit, vorallem das Glätten. Je länger man das macht, umso schlimmer wird es. Der Ton wird auch immer trockener und die Schamotte zieht dann gern tiefe Rillen. Jetzt kann sie in ruhe trocknen.
Naja, ich bin ko., mein Wohnzimmer sieht aus wie Sau, aber ich bin ein wenig Stolz auf meine Arbeit. Das könnte noch etwas werden mit meinen Schalen.
Hier nochmal ein großes Dankeschön an Erwin und alle anderen, die mir Tipps fürs Töpfern gegeben haben.
@Erwin: du siehst sicher, wer hier Modell gestanden hat...
