Karl T. hat geschrieben:Tiefenwurzler von Natur aus sind. Da gehören Eichen, Hain- und Rotbuchen, Weißdorn, Steinweichsel, Wildbirne auch der Hartriegel
Stefan@, was meinst du wie viele Hain und Rotbuchen ich schon ausgegraben habe und im vergleich zu Flachwurzler wie eine Fichte, ist eine alte Hainbuche verdammt tief in der Erden verwurzelt.
Von der Rotbuche ganz zu schweigen, deshalb sind die auch sehr heikel beim und nach dem Ausgraben. Hainbuchen gehen meist dann ein, wenn sie keinen vernünftigen Winterschutz in strengeren Winter haben, gerade im Wurzelbereich. Natürlich ist die Hainbuche jetzt kein Tiefwurzler wie die Rotbuche, aber alle Bäume die ich aufgezählt habe sind extrem gefährdet wenn sie in einer Schale stehen und es ist ein frostiger Winter zu erwarten, aber vor allem die Spätfröste im Frühjahr killen dann diese Bäume. Es ist nur ein Rat den ich hier gebe, der aus der eigenen Erfahrung gemacht ist.
Noch etwas, auch mächtige Eichen und garnicht so wenig werden bei Stürmen ausgerissen und die sind, auch meine persönliche Erfahrung, verdammt tief in der Erde verwurzelt.
Ja, als Anfänger fühlt man sich da alles andere als wohl. Der Winter war schon immer da, aber man hat ihn nie so genau betrachtet wie jetzt auf einmal
Es wäre wirklich nicht schlecht, bei Wintertipps oder Anfragen nach Wintertipps immer die Gegend zu benennen.
Ich kann in der Hinsicht besonders von deinen Erfahrungen profitieren, Martin_S, da mein Standort ebenfalls "zwischen DU und D, aber links" ist.
OK dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
@Karl ich wollte natürlich nicht deine Erfahrung in Frage stellen, oder irgendjemanden angreifen.
Wir hatten nur vor 2 oder 3 Wochen im Büro das Thema: ist die Buche ein Tief- oder Flachwurzler, deshalb der Link von mir.
Stefan K. hat geschrieben:OK dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
@Karl ich wollte natürlich nicht deine Erfahrung in Frage stellen, oder irgendjemanden angreifen. Wir hatten nur vor 2 oder 3 Wochen im Büro das Thema: ist die Buche ein Tief- oder Flachwurzler, deshalb der Link von mir.
Nein Stefan@, dass habe ich auch nicht angenommen, alles im grünen Bereich.
Hallo
Ein in meinen Augen sehr wesentlicher Punkt
zur Winterhärte von Bäumen ist die Pflege und der Stress
den der Baum im Jahr ausgesetzt wurde.
Getriebene Bäume (viel Stickstoff) z.B. sind im Allgemeinen
nicht so winterfest, da das Gewebe nicht so "hart" ist
wie das derjenigen Bäume die ausgewogen gedüngt wurden.
(Schweinschnitzel in der Pfanne schrumpft enorm)
Bäume die durch Gestaltungsmaßnahmen übermässig
gestresst wurden zeigen sich öfters auch anfälliger.
Im Algemeinen würde ich sagen, das bei einigermassen
pflanzengerechter Pflege und Gestaltung, unsere Bäumchen
ganz gut was wegstecken und es nur wenig Verluste geben dürfte.
mfG Dieter