Ergebnis nach dem Abmoosen

Das Beste aus Diskussionen und gesammelte Werke der Autoren. Keine Postings möglich.
Benutzeravatar
Sebastian
Beiträge: 809
Registriert: 10.01.2004, 19:15
Wohnort: in einer Herrenboutique in Wuppertal

Beitrag von Sebastian »

Sehr schön, dass müßte ich auch doch hinkriegen... 8)

Ein Dankeschön auf die Alm :P

Seb
Grüße,
Sebastian
Bild
„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Benutzeravatar
Wolfgang
Ehren-Autor
Beiträge: 9765
Registriert: 05.01.2004, 14:19
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Beitrag von Wolfgang »

Ich wusste es ............ :wink: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
michael hohner
Beiträge: 243
Registriert: 28.06.2004, 18:40
Wohnort: nähe bamberg

Beitrag von michael hohner »

hallo zusammen,

habe heuer auch meinen ersten "abmoosversuch" gestartet ........... und nach dem hier gezeigten klasse erfolg von wolfgang hab ich auch gewagt meine wurzeln zu suchen ....... jedoch vergebens. :roll:

mitte april habe ich bei einer rotbuche (fingerdicker stamm) gem. angaben in einem fachbuch eine drahtschlinge angebracht und fest angezogen. das einschneiden und entfernen eines kompletten rindenringes habe ich mir nicht getraut .......... naja - anfängerhasenfuss -. einen abmoostopf habe ich angebracht und fixiert und mit aussaaterde und etwas bewurzelungshormon gefüllt, seither gut gepflegt und immer leicht feucht gehalten.

der draht ist fast ganz eingewachsen und oberhalb hat sich eine leichte verdickung der rinde gebildet - aber keinerlei wurzeln. das laub hat sich prächtig entwickelt ..... die hälfte der blätter werden jedoch bereits braun und fallen ab ...... neue blätter bilden sich aber jetzt auch noch (sind sehr hell grün/ kann leider keine bilder einstellen).

was soll ich nun heuer noch tun ?
- den drahtring und die erde abnehmen und nächstes jahr einen neuen abmosversuch wie hier beschrieben starten ?
- welches moos sollte ich da verwenden und wo kann man das beziehen ??

- oder war meine technik nicht ganz verkehrt und ich sollte einfach noch ein paar jahre warten bis sich wurzeln bilden ...... :P :oops:

vielleicht kann mir ja einer seine meinung sagen .... danke im voraus !
gruss micha

"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
Benutzeravatar
Karl T.
BFF-Autor
Beiträge: 1539
Registriert: 07.01.2004, 21:48
Wohnort: Wien/Österreich
Kontaktdaten:

Beitrag von Karl T. »

Genau aus diesem Grund, weil du keine Rinde entnommen hast ist das Abmoosen auch nicht gelungen. Sie unter http://bonsai-kastner.de/bonsaistudio.htm dann Aktuelle Projekte und dort bei Abmoostechnik nach.
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Benutzeravatar
Wolfgang
Ehren-Autor
Beiträge: 9765
Registriert: 05.01.2004, 14:19
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Beitrag von Wolfgang »

Ja :!:
Nur der Draht alleine reicht nicht, damit hast du die Buche nur stranguliert ........ :roll:
Du musst auch einen Rinden-Ring abschälen, damit sich neue Wurzeln bilden können.
michael hohner
Beiträge: 243
Registriert: 28.06.2004, 18:40
Wohnort: nähe bamberg

Beitrag von michael hohner »

danke karl !! danke wolfgang !!

werde meinen kleinen "freund" sofort die knebel abnehmen !! :oops:
und es im frühjahr nochmal versuchen ........

und danke für die link´s, werd später ein wenig schmökern.
gruss micha

"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
Hermann.B.
Beiträge: 46
Registriert: 07.01.2004, 15:17
Wohnort: Unterallgäu

Abmoosen

Beitrag von Hermann.B. »

Hallo,

hier mein Abmoosversuch. Die Rinde wurde 3 cm breit geschält. Als Substrat habe ich Erde mit Moos gemischt verwendet. Dauer des Abmoosens etwa 10 Wochen. Die Pflanze steht jetzt im Beet und treibt aus allen "Knopflöchern". Man glaubt gar nicht, wie viel schlafende Augen da vorhanden sind.

Kann mir jemand sagen, um welchen Ahorn es sich handeln könnte?
Bild
Zuletzt geändert von Hermann.B. am 29.07.2004, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
Benutzeravatar
Hilly
Beiträge: 56
Registriert: 07.01.2004, 17:16
Wohnort: Berlin

Beitrag von Hilly »

Es gieb viel Wege um beim abmoosen zu Wurzeln zu kommen. Jeder hat so sein Erfolgsrezept. Uwe Friedrichs hat die Abmoosscheibe erfunden.
Ich bevorzuge den Plastiktopf mit Sphagnum und Vitamin B1 ohne Bewurzlungspulver. Mann kann auch zB Pflanzgel mit Akadama mischen. Das Gel hat den Vorteil das es sehrgut die Feuchtigkeit hällt, bietet sich also an wenn man an einer schlecht zugänglichen Stelle abmoosen möchte, zB an einem Viermeterbaum ganz oben.
Wie auch immer, eines haben alle Methoden gemeinsam, die Unterbrechung des Saftstromes. Wichtig ist auch den Ring groß genug zu machen damit die Schnittstelle nicht wieder zusammen wächst.
Ein Tipp zum Probieren: In einigen Gartencentern bekommt man Rotbuchen im 10ér Pack für ca 10€ die sind eigentlich für eine Heckenpflanzung vorgesehen , doch auch für diesen Zweck gut geeignet.
Einfach in diesem Jahr noch einpflanzen und im nächsen Jahr das Abmoosen üben. Bei dieser Art des Opferbaums sind die Verluste gering (10,-€) und man versaut keinen Bonsai, im Gegenteil wenn es klappt hat man sogar noch ein paar Jungpflanzen.
Viel Spaß beim Testen
Hilly
Benutzeravatar
Wolfgang
Ehren-Autor
Beiträge: 9765
Registriert: 05.01.2004, 14:19
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Re: Abmoosen

Beitrag von Wolfgang »

Hermann.B. hat geschrieben:Kann mir jemand sagen, um welchen Ahorn es sich handeln könnte?
www.8ung.at/heba/Ahorn.jpg
Das dürfte ein Silberahorn (Acer saccharinum) sein.
Hermann.B.
Beiträge: 46
Registriert: 07.01.2004, 15:17
Wohnort: Unterallgäu

Beitrag von Hermann.B. »

Wolfgang danke! Durch Deinen Hinweis auf "saccharin" ist mir wieder eingefallen, dass ich die Mutterpflanze vor 30 Jahren als Zuckerahorn gekauft habe. Wenn ich die Blätter mit den Treffern bei google vergleiche, würde ich aber auch auf Silberahorn tippen. Ist der als Bonsai geeignet?
Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
Benutzeravatar
Wolfgang
Ehren-Autor
Beiträge: 9765
Registriert: 05.01.2004, 14:19
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Beitrag von Wolfgang »

:?

ICH sage einfach mal nein, auch wenn´s jetzt wieder ein paar geben wird, die sagen "........ prima Ahorn-Art! - Eignet sich bestens für 1,42m hohe Bonsai! ........" :P :wink:

ICH hatte einen und nach einigen Jahren des Herumschnipselns wurde es mir dann zu bunt und ich machte einen "B_B_Schnitt" ....... :wink:
Die Internodien u. Blattstiele sind viel zu lang und die Blätter zu riesig. - Es gibt zum Bonsaigestalten wesentlich besser geeignete Ahorne ........ :!:
Hermann.B.
Beiträge: 46
Registriert: 07.01.2004, 15:17
Wohnort: Unterallgäu

Beitrag von Hermann.B. »

Na, dann wird er eben in die Hecke gepflanzt und darf wachsen wie er will. :)
Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
Benutzeravatar
Sebastian
Beiträge: 809
Registriert: 10.01.2004, 19:15
Wohnort: in einer Herrenboutique in Wuppertal

Beitrag von Sebastian »

Danke für die Tipps, Hilly.
:wink:
Grüße,
Sebastian
Bild
„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Benutzeravatar
Hilly
Beiträge: 56
Registriert: 07.01.2004, 17:16
Wohnort: Berlin

Beitrag von Hilly »

Ein jeder der schon ein paar Jahre mit Bonsai "rumbastelt" hat seine Erfahrungen gemacht und ich gehöre zu denen die diese Erfahrung teilen möchten.
In 15 Jahren ist auch einiges auf den Kompost gelandet.

Bis denne

Hilly
Antworten