Bäume im Feld (Garten) auspflanzen ?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
KHarry
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Beitrag von KHarry »

Es kann sich auch lohnen, größere Stämme noch mal ins Freiland zu setzen, um Wurzelansatz oder Verjüngung zu verbessern. Diese Ulme darf bis über 3 Meter hoch wachsen. Die Bilder sind im Abstand von 2 Jahren aufgenommen.
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08 Ulme 3 Ausschnitt.jpg
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06 Ulme 2 gedreht Ausschnitt.jpg
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Lindwurm
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Re: Balkongarten?

Beitrag von Lindwurm »

Jasi hat geschrieben:Hallo.

Wenn man jetzt kinen Garten hat, aber einen Balkon, der ausreichend Sonne abbekommt, könnte man dann auch eine 20L Waschwanne oder ähnliches als Minigarten mißbrauchen? Oder ist das albern?

Geht mir um eine Alternative zum Garten.
viel wurzelraum = viel wachstum

eine 20l wanne wird dich sicherlich weiter bringen als eine bonsai schale.
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achim73
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Beitrag von achim73 »

aber löcher reinbohren nicht vergessen... :wink:
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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migo
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Re: Bäume im Feld (Garten) auspflanzen ?

Beitrag von migo »

docmaho hat geschrieben: naja, wenn DU PRINZIPIELL in deinem graten die erfahrung gemacht hast, dass wühlmäuse, etc., deine pflanzen schädigen, dann würd ichs lassen - wenn nicht, warum sollen ausgerechnet jetzt an den bonsais welche auftauchen? :wink:
Ganz einfach. Ein Bonsai, der aus der Schale in den Garten kommt, hat einen kompakten Wurzelballen. Der besteht überwiegend aus Feinwurzeln. Also die, die der Wühlmaus am besten schmecken - die sie bei normalen Gartenpflanzen aber mühsam suchen muss.

Findet die Wühlmaus den Wurzelballen eines frisch eingepflanzten Bonsai, gibt sie erst Ruhe, wenn alles weg ist. Ein wahrer Festschmaus für diese Mistviecher. Schau mal mein Foto an. Dieser Halbkreis war das Ende eines Wühlmausganges.

Die Buche, von der ich schrieb, war daumendick. Eines schönen Tages fasste ich ins Gezweig (ich glaube, um zu kontrollieren, warum sie nicht austrieb) und stellte fest, dass sie sehr wackelig stand. Als ich dann daran zog, konnte ich sie so aus den Boden ziehen. Der Stamm war in wenigen Zentimetern Tiefe im 45°-Winkel abgenagt. Vom Wurzelansatz keine Spur mehr zu sehen.

Bis jetzt hat bei mir noch keine WM den Kanickeldraht (verz. Eisendraht)zerbissen. Alle stehen noch schön fest und gesund da.

Viel Glück für eure Gartenversuche.
Tschüüss, Michael

Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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sulrich
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Re: Balkongarten?

Beitrag von sulrich »

Lindwurm hat geschrieben:viel wurzelraum = viel wachstum

eine 20l wanne wird dich sicherlich weiter bringen als eine bonsai schale.
Ich bin nicht sicher, ob die Entwicklung bei einem übergroßen Pflanzgefäß so vorteilhaft wäre. Bei übergroßen Töpfen hat man oft das Problem, dass die Erde an den Stellen, wo noch keine Wurzeln wachsen, nach dem Gießen nicht richtig austrocknet und irgendwann versumpft. Es könnte besser sein, beim Umpflanzen immer nur ohne Wurzelschnitt in einen 'eine Nummer größeren' Topf umzusetzen, der dann immer bald wieder durchwurzelt wäre.
Viele Grüße,
Stefan

Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Lindwurm
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Re: Balkongarten?

Beitrag von Lindwurm »

sulrich hat geschrieben: Ich bin nicht sicher, ob die Entwicklung bei einem übergroßen Pflanzgefäß so vorteilhaft wäre. Bei übergroßen Töpfen hat man oft das Problem, dass die Erde an den Stellen, wo noch keine Wurzeln wachsen, nach dem Gießen nicht richtig austrocknet und irgendwann versumpft. Es könnte besser sein, beim Umpflanzen immer nur ohne Wurzelschnitt in einen 'eine Nummer größeren' Topf umzusetzen, der dann immer bald wieder durchwurzelt wäre.
ja da hast du völlig recht!
pflanze mit kleinem wurzelballen sofort in nen riesen topf ist nicht ideal!
(es sei denn man nimm extrem grob körniges substrat z.b. bims mit 8mm+
korngrösse, das sollte eigentlich nicht versumpfen)

ich wollte nur betonen das auch in einen übergrossen pflanzgefäss ein seh kräftiger zuwachs erfolgen kann.
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Jasi
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Beitrag von Jasi »

@achim, @lindwurm danke. so ähnlich hatte ich mir das schon vorgestellt.

@sulrich

Ich werde dann wohl einfach einen etwas größeren (ca 5L) Teichpflanzkorb nehmen und genauer drauf achten was sich da tut. Erde nehme ich immer Jungpflanzenerde aus dem Onlineshop meiner Wahl. :wink: Die ist gut durchmischt und auch recht grob.

Ich frage mich ob das ganze bei Ficus Benjamina Stecklingen was bringt. Davon habe ich auch ein paar. Eine Pfahlwurzel haben sie nicht mehr und die sollen jetzt auch mal in kleine Teichpflanzkörbe. (Hatte immer ein umgedrehtes Schnapspinnchen mit im Topf, damit sich der Wurzelballen wie ein Teppich darüberlegt. Soweit hat das schön geklappt.)

Ficus im Freiland - um mal wieder zum Threadthema zurück zu kommen - werden die da überhaupt kräftiger? Wenn ich an die Benjamina denke, habe ich immernur so fingerdicke Pflänzchen vor Augen.
Hat vielleicht jemand einen im Garten? (Foto?)

Danke schonmal! :wink:
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Jasi hat geschrieben:...Ficus im Freiland...
Jasi,

was soll das bringen? Du kannst einen Benjamina ohnehin nur in den Sommermonaten im Freiland belassen, danach muß er wieder ins Häuschen, was bedeuten würde, daß Du ihn jedes Jahr zweimal umpflanzen mußt. Ich denke, daß macht überhaupt keinen Sinn.
Ich hatte im letzten Sommer einen Benjamina spaßeshalber in mein Anzuchtbeet gesetzt, da ich eh' nicht mehr wußte wohin mit ihm. Aufgrund der doch sehr kühlen Nächte hat er erst relativ spät angefangen stärker auszutreiben. Das ganze hat aus meiner Sicht keinen Sinn gemacht. Du kannst auch nie im Vorfeld wissen, wie sich der künftige Sommerverlauf hinsichtlich der Temperaturen darstellt...

Selbst wenn Du einen Benjamina in einen Teichpflanzkorb pflanzt, bleibt Dir immer noch das Problem des Wässerns in den Wintermonaten im Haus. Dann mußt Du halt immer in Deiner Wanne oder Dusche wässern, ob das allen Hausbewohnern gefällt?
Viele Grüße, Chris.
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Heike_vG hat geschrieben:...Zur Stammverdickung ist das Auspflanzen super, man muss die Bäume dann aber auch wirklich durchwachsen lassen, die dürften ruhig 2 m hoch werden...
Heike,

ich setze voraus, daß Du weiterführende Erahrung mit der Freilandaufzucht hast. Wie hälst Du das eigentlich mit dem Umstechen der Wurzelballen der Pflanzen? Ich habe dazu schon Gegensätzliches hier gelesen. Die meisten umstechen wohl alle ein bis zwei Jahre, um den Ballen kompakt zu halten. Es war glaube ich Bodo (?) der allerdings einmal sagte, daß er einen Baum acht Jahre (!) lang gar nicht umstochen hatte, um ihn optimal durchwachsen zu lassen und die stärkste Verdickung zu erreichen.

Wie siehst Du das ?
Viele Grüße, Chris.
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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Alien66 hat geschrieben:Selbst wenn Du einen Benjamina in einen Teichpflanzkorb pflanzt, bleibt Dir immer noch das Problem des Wässerns in den Wintermonaten im Haus. Dann mußt Du halt immer in Deiner Wanne oder Dusche wässern, ob das allen Hausbewohnern gefällt?
Ich habe Ficus in großen Teichpflanzkörben in der Wohnung (im Winter). Mein Hibiskus steht auch noch in einem Teichpflanzkorb. Na und? Wofür gibt es Untersetzer in verschiedenen Größen?
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
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Jasi
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Beitrag von Jasi »

@schmieda

danke
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Chris,

zwar habe ich schon Bäume im Freiland gemästet, aber nicht in großem Stil. In der Regel waren es größere Pflanzen, die schon im Topf oder Container gestanden hatten, so dass ein gewisser Ballen vorhanden war.
Da habe ich dann nichts umstochen, ehe ich sie wieder ausgegraben habe.
Das waren auch schon mal bis zu 4 Jahre.

Wenn man kleine Jungpflanzen auspflanzt, wird man nicht drum herum kommen, im Laufe der Jahre hin und wieder die Wurzeln zu bearbeiten, da sich sonst kein so kompaktes Wurzelsystem und kein zuverlässig schönes Nebari entwickelt, wie man es sich hinterher für einen Bonsai wünscht.

In der Bonsaischule Enger z.B., die gerade die Aufzucht junger Pflanzen zu Bonsai-Rohlingen im Feld im großen Stil betreibt, gehört die regelmäßige Bearbeitung der Wurzeln aus gutem Grund zum festen Programm und auch in normalen Baumschulen müssen die Bäume oft genug verpflanzt werden, um später mit einem lebensfähigen Wurzelsystem zum Verkauf aus der Erde entnommen werden zu können.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Heike,

das ist alles angekommen - ich danke Dir!
Viele Grüße, Chris.
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HerbertR
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Re: Bäume im Feld (Garten) auspflanzen ?

Beitrag von HerbertR »

Hallo,
ich habe mich nach meiner Anfrage im Jahr 2008 noch nicht durchringen können, einige meiner Bäume im Freiland (sprich meinem Garten) auszusetzen.
Jetzt denke ich wieder einmal daran, und wollte noch etwas fragen :

Soll man da auch schon ein besonderes Substrat in das Pflanzloch geben oder die normale dort vorhandene Gartenerde verwenden (keine Ahnung woraus die besteht).
Was ist wenn die Erde z.B. lehmig ist und manche Bäume das nicht wollen..... ?
LG Herbert

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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Jen-Sen
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Re: Bäume im Feld (Garten) auspflanzen ?

Beitrag von Jen-Sen »

Hallo Jasi!
Hast Du das mit den 20l Waschwannen dann ausprobiert?
Ich denke, das müsste recht gut funktionieren.
Neulich hab ich von einer Sudie gehört, da ging es um das Wachstum von Topfpflanzen abhängig vom Volumen der Pflanzgefäße. Das Ergebnis war (als einfache Faustzahl grob zusammengefasst): Verdoppelung des Topfvolumens gibt 40% mehr Wachsum.

Ich wäre gespannt auf Deine Ergebnisse.

lg

Jens
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