hainbuche vom wildwechsel - wie weiter

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Heike_vG hat geschrieben:
ubik hat geschrieben:... sorgen macht mir bei monika's bild nur der erste fette ast der unten weggeht, das würde wohl eine ziemlich wunde werden.
Hallo Ralph,

da würde ich mir keine Sorgen machen! Wenn Du die Stelle schön konkav schneidest (Konkavzange ungeding horizontal halten!), wird sie sich in zwei-drei Jahren gut schließen, weil ja ein Ast darüber ist, der für genug Saftfluss in der Gegend sorgt.
Weg muss der dicke, tief ansetzende Ast auf jeden Fall.
Wenn Monika und Frank nicht schon genau das vorgeschlagen hätten, hättest Du von mir auch praktisch das gleiche Bild bekommen! :wink:

Viele Grüße,

Heike
Zunächst einmal.

Ich würde es auch genau so machen, wie Monik es vorgeschlagen hat. Den untersten fetten Ast erstmal schön sauber mit der Säge entfernen und nicht weiter behandeln. Den Baum dann in Ruhe treiben lassen. Bevor ich darauf warten würde, daß sich die unterste Wunde verschließt würde ich sie wahrscheinlich eher mit Fräse und Schälmesser in die Gestaltung mit einbeziehen. So'n richtig schönes "Loch".

@Heike_vG:

Die Sache mit der horizontalen Konkavzange habe ich irgendwie sinnmäßig nicht gepeilt *kopfkratz*
Und was hat der darüberliegende Ast mit dem Zuwachsen der Wunde zu tun? *schulter zuck*

Gruß

Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Holger,

wenn man die Konkavzange vertikal hält, schneidet man unter Umständen eine unnötig lange Wunde und reißt vielleicht sogar noch Rinde weg.
Das ist mir vor vielen Jahren bei meinem Rotdorn passiert und leider sieht man das noch heute.
In diesem Thread war das auch schon mal Thema, dazu habe ich auch Bilder eingestellt:
http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic11231.html

Wenn oberhalb einer großen Schnittstelle ein Ast ist, der stark wächst, ist um die Schnittstelle herum starker Saftfluss und das begünstigt das schnellere Zuwachsen.
Deswegen lasse ich oft oberhalb von Schnittstellen Opfertriebe wachsen, die ich aber natürlich entferne, ehe das auch wieder eine unangenehm große Schnittstelle verursachen würde.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Level
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rsgt

Beitrag von Level »

abc
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ubik
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Beitrag von ubik »

Hallo,

kleines update da ich jetzt die Säge angesetzt habe. Ich hab den unteren Ast dann abgesägt und mit einem Schnitzeisen die Wunde vertieft, dann verschlossen. Der Baum ist jetzt noch 32cm hoch und etwa 8cm an der Stammbasis. Vielleicht sollte ich den Ast der rechts horizontal weggeht noch einkürzen. Bin mal gespannt wie er in 3 Monaten aussieht.

Ralph
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neschek
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Beitrag von neschek »

holgerb hat geschrieben:
Die Sache mit der horizontalen Konkavzange habe ich irgendwie sinnmäßig nicht gepeilt *kopfkratz*
Und was hat der darüberliegende Ast mit dem Zuwachsen der Wunde zu tun? *schulter zuck*

Gruß

Holger
und hier fachautor und kein naka gelesen... :lol:
gruß
neschek

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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Neschek
Für mich ist Naka einer von sehr vielen
höchst erfahrenen Bonsai-Lehrern.
Allerdings sollte alles Gelesene, Gehörte, Gesehene
auch an der eigenen Erfahrung überprüft werden.
Bei mir wird die Zange senkrecht zum Stamm angesetzt
und gegegebenenfalls nach unten tropfenförmig verlängert.
Leider gibt es kein Buch, keinen Lehrer oder was auch immer
der die allumfassende Wahrheit weiss und dem wir
demütig lauschen können.
Wir können nur versuchen von den Erfahrungen anderer
zu profitieren und es anhand Unserer eigenen Erfahrung
zu überprüfen.
mfG Dieter
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ubik
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Beitrag von ubik »

kleines update, nur so, weil ich mich so daran erfreu zur Zeit
ralph
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ChSchulz
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Beitrag von ChSchulz »

Der ist doch echt super geworden.
MFG Christian
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ubik
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Re: hainbuche vom wildwechsel - wie weiter

Beitrag von ubik »

Hallo,

Das ist jetzt schon sehr lange her und wie das Leben so ist, hat man nicht immer soviel Zeit wie man gerne hätte, auch nicht für interessante Foren wie das BFF. Doch ich möchte kurz zeigen wie die Hainbuche zur Zeit aussieht. Ich bin kein grosser Bonsaiexperte und vieles ist bestimmt nicht gut gemacht worden. Doch der Baum scheint mir soweit gesund :
gestern
gestern
Sorgen macht mir ein bisschen der Wurzelbereich aus folgendem Grund. Vom Stamm gehen 4 Hauptwurzeln ab an denen die feinen Wurzeln sind. Diese liegen jedoch am Ende der Hauptwurzeln also ziemlich weit vom Stamm entfernt. So werde ich also die Hauptwurzeln nicht kürzen können und kann mir nicht vorstellen wie das Ding jemals in einen Top passen soll. Falls jemand Ideen hat wie ich mehr Feinwurzeln näher an den Stamm kriege wäre ich sehr interessiert. Auch sonst bin ich dankbar für jede Idee, zum Beispiel zur Gesamtstruktur des Baumes. Ralph
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Frank Abbing
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Re: hainbuche vom wildwechsel - wie weiter

Beitrag von Frank Abbing »

Hallo Ralph,

ein schöner Baum und eine gelungene Entwicklung, finde ich. :)
Zu deinem Wurzelproblem: Ich würde vielleicht bei den Hauptwurzeln (besser nicht alle auf einmal) auf der Hälfte einen 2-3 cm breiten Ring der Rinde entfernen, ähnlich wie man es beim Abmoosen macht. Das wird den Baum anregen, an dieser Stelle Feinwurzeln zu bilden.
Liebe Grüße
Frank *up*
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ubik
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Re: hainbuche vom wildwechsel - wie weiter

Beitrag von ubik »

Hallo Frank,

danke für die Idee, das werde ich probieren.

Ralph
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Herbert A
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Re: hainbuche vom wildwechsel - wie weiter

Beitrag von Herbert A »

Servus

das sollte Dir weiterhelfen. http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =9&t=31169
lg
Herbert
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.

Info: www.bonsaisalzburg.net
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akamazu
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Re: hainbuche vom wildwechsel - wie weiter

Beitrag von akamazu »

Hallo Ralph

Der Baum wird was!! *daumen_new*
Und wenn man den Nachwuchs mit begeistern kann ist das noch besser. Ganz toll.
Zu den Wunden gibt es wie von Heike schon gesagt, aber das weißt du ja bestimmt, je kleiner und so wenig wie möglich.
Dies ist ja klar.
Ich erlaube mir mal 2 Bilder einzustellen wie ich das letztens gemacht habe.
Manchmal wächst ein Ast etwas schräg nach oben und unten verläuft noch die alte "Spur" (roter Pfeil).
Diese habe ich entfernt, da sonst der neue Kallus nicht so schön wird.
Also in diesem Fall wäre der Schnitt etwas länglich.
Wenn der Ast der weg soll 90° vom Stamm abgeht dann sollte man die Konkavzange nicht vertikal halten wie Heike schon sagte,
lieber einen Stummel stehen lassen und dann mit der Knospenzange den Rest wegschnippeln.
_MG_5702_a.jpg
_MG_5706_b.jpg
Gruß Ralf
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