Amerikanische Roteiche "Loch Ness"

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MarcW.
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Beitrag von MarcW. »

Ich habe eine Roteiche ca. 30 Jahre alt! Und die blätter werden immernoch schön Rot im Herbst!

Gruß marc
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MarionS
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Beitrag von MarionS »

Ich habe gelesen (nicht speziell über Roteichen, sondern allgemein): je farbenfroher die Herbstfärbung ausfällt, desto besser war das Jahr das der Baum verlebt hat.

Wäre es möglich, daß durch unsere Pflege und das regelmäßige Umtopfen diese "Alterserscheinung" ausbleibt, die bei ungebremst wachsenden Bäumen in immer derselben Erde einsetzt?
Gruß,
MarionS

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rad(o)n
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Beitrag von rad(o)n »

Honey hat geschrieben:das ding erinnert mich an Gary, die Schnecke aus Sponge Bob :lol:
aha, ertappt, auch ein spongebob-gucker :D
grüsse

pascal
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Ingolf
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Roteiche

Beitrag von Ingolf »

Ich hatte hier diese Roteiche gezeigt
Grüße! Ingolf
Anastassia
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Beitrag von Anastassia »

Ich habe eine Roteiche ca. 30 Jahre alt! Und die blätter werden immernoch schön Rot im Herbst!
das hört sich gut an, bin voll dafür, das sich derartige "Alterserscheinungen" bei unseren Bonsais ausbleiben.

LG Anastassia
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MarionS
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Beitrag von MarionS »

*updated*

Mehr Kraft anzuwenden hab ich mich nicht getraut :roll:
Aber ich kanns ja über mehrere Jahre ziehen. Der Kronenaufbau wird noch weit länger dauern.

Hab ich das halbwegs vernünftig hingekriegt, oder was könnte man verbessern?
Ich befürchte nur ein bißchen, daß es direkt über der Astgabelung eine Druckstelle geben könnte.
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2008-04-05_Loch_Ness_gedrahtet.jpg
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Gruß,
MarionS

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Beitrag von rad(o)n »

wenn du den draht ein wenig (besser gesagt: so eng wie möglich 8) ) um dein stämmchen wickelst, kannst du ihn besser biegen. ansonsten braucht es halt noch viel geduld mit deiner schnecke :wink:
grüsse

pascal
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MarionS
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Beitrag von MarionS »

:? Ich habe mich auch nicht so recht getraut, ihn eng ranzuziehen, hatte noch zuviel Angst, den Baum zu verletzen. Beim Anlegen habe ich lieber rein meine Finger benutzt, um ihn um den Stamm zu formen und zu drehen, an Statt ihn drumzuwickeln... wenn du verstehst, wie ich das meine.
Gruß,
MarionS

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MarionS
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Re: Biegen

Beitrag von MarionS »

jonesbonsai hat geschrieben:Die zweite Idee die ich spontan hatte, ich vielleicht etwas verrückt, aber ich denke der Baum würde bei dem Nebari eine besondere Note bekommen, wenn man den Ast unten links direkt an den Hauptstamm bindet und somit ablakiert. Wenn man den Ast über das ganze Jahr so dicht nach oben in die dann neu geformte Krone ziehen kann, macht das vielleicht was her.
Die Idee klingt nicht mal so schlecht, aber ich kann mir das Ergebnis nicht so recht vorstellen. Wie stark würde der Stamm voraussichtlich zusammenwachsen? Wird man immer sehen, daß es zwei sind, oder "verschwimmen" sie völlig?
Es wäre zweifellos ein sehr individuelles Merkmal, gäbe dem Stamm etwas mehr Breite, und wohl vermutlich eine deutliche Furche, oder?
Eventuell läge der Reiz auch darin, daß er nicht perfekt anliegt.

Ich hatte heuer dem Kleinen beim Vorfrühlingsschnitt die Spitze abgenommen, damit er nicht weiter in die Länge wächst, mal sehen, was da jetzt draus wird und ob man das eventuell noch mehr oder weniger glatt an den Stamm anlegen könnte.

Bei dem Bogen, den die Wurzel nimmt, könnte man den Kleinen auch glatt auch elegant in einem weiteren Bogen wieder in die Erde zurück und wieder hochführen, aber ich glaube, das wäre übertrieben, oder?
Gruß,
MarionS

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Beitrag von MarionS »

*updated*
Der Draht musste weg, er hat an zwei Stellen eingeschnitten. Wie befürchtet an der Gabel und noch einmal etwas weiter oben.
Nach nur 2 1/2 Monaten am Baum (wobei ich von Eichen etwas von 2 Jahren gelesen habe) werde ich wohl damit rechnen müssen, daß sich die Korrektur mindstens teilweise zurückbildet, was? Der Erstaustrieb ist natürlich längst raus und der Johannistrieb dürfte auch mehr oder weniger vollendet sein, die Blätter haben ihre Endgröße, sind aber noch hell/jung/unreif(?).

Der Raffia-Bast verhindert Rindenverletzungen, aber würde er auch das Einwachsen mildern/verhindern?
Gruß,
MarionS

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Andre K.
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Beitrag von Andre K. »

Der Ansatz von Stephan und Lindwurm gefällt mir.
Der Stamm sieht aus, als haben ihn gewaltige Energien "zusammengeknautscht". So sollte es auch weiter gehen, zerknautsch und kompakt. Mach doch wirklich Loch Ness draus.
Nutzt du den geraden Stammteil, sieht es aus wie ein Besen mit einem Schlenker aus der Senftube rundherum.
(Woran man so denkt beim Anblick eines Baumes, was? :mrgreen: )
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MarionS
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Beitrag von MarionS »

"Nessie" daraus zu formen ist schon eine lustige Idee. Ich denke nur nicht, daß das wirklich gut wirken wird.
Als Roteiche hat sie große Blätter, die sich nicht oder kaum verkleinern lassen, und der von Lindwurm angedeutete Shohin könnte sich wohl leicht hinter einem einzigen davon verstecken.
Gruß,
MarionS

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Andre K.
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Beitrag von Andre K. »

Hallo marion,
die Blattgröße ist das Problem, da hast du Recht. Für eine aufrechte Gestaltung wiederum passt der Ansatz nicht. Aber was denkst du, könnte sonst die Lösung sein? (Außer vielleicht, nur mit zwei, drei Blättern zu arbeiten :D .)
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MarionS
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Beitrag von MarionS »

Naja, das will noch überlegt sein...
Mit dem kleinen Seitentrieb könnte man durchaus den ganzen Baum weiter "zusammenknüllen". Die blatttragenden Zweige und Äste nach oben weggehen lassen.

Nur, mich gruselts ein bißchen, daß ein schöner geschwungener Nessie-Hals nachher nur wie das Logo von "Shrek 2" aussieht - ne Zwei mit Hörnern.
Gruß,
MarionS

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Re: Amerikanische Roteiche "Loch Ness"

Beitrag von MarionS »

*updated*

Ich habe mich für den großen Schnitt entschieden... wie hier beschrieben kam es dabei leider zu einem Unfall. Die Zange rutschte ab und "skalpierte" dem kleinen Ast buchstäblich. Jetzt ist zusammenwachsen angesagt, nächstes Jahr wird dann ausgefräst und gedrahtet, wenn er durchkommt - haltet mir die Daumen!

Am Ende habe ich mich doch noch umzutopfen getraut, das war auch gut so, die Schale war durchwurzelt. Da ich ihn ein wenig aufrechter gestellt habe, drängte links das Geschlungs an die Oberfläche... das kann später weg, oder es bleibt auch da, wenn es zu "Nessie" passt... :lol:
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Gruß,
MarionS

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