Vom Samen zum Baum
Vom Samen zum Baum
Hallo,
habe mir diesen Ahorn aus einem Samen hergezogen. Ich hoffe das ich ganz viele Antworten mit den weiteren Vorgängen meines kleinen Baumes bekomme damit er mal richtig schön wird. Dankeschön schon einmal
habe mir diesen Ahorn aus einem Samen hergezogen. Ich hoffe das ich ganz viele Antworten mit den weiteren Vorgängen meines kleinen Baumes bekomme damit er mal richtig schön wird. Dankeschön schon einmal
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Schön das du den Baum ganz aufgezogen hast. Dadurch erhält man viel mehr Erkenntnisse über die pflanze als wenn du einfach einen kaufst 
Aber wenn du ihn selbst gezogen hast, hätte ich mich um ein besseres Nebari bemüht, die Möglichkeit hattest du ja...
Gruss Tobias
Aber wenn du ihn selbst gezogen hast, hätte ich mich um ein besseres Nebari bemüht, die Möglichkeit hattest du ja...
Gruss Tobias
Grüsse aus Wehrheim, dem offiziellen Apfeldorf 
- Andreas Ludwig
- Mentor
- Beiträge: 6756
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Hellboy - einfach gesagt prouzieren viele Bäume oben in den Trieben einen Wachstumshemmer, der mit allen anderen Sache, die da entstehen, nach unten geleitet wird. Ist ja auch clever - so wird der Baum draussen eine Chance haben, nach oben ans Licht zu kommen.
Stoppt man das, gibt's auch Seitentriebe. Am einfachsten ist, oben abzuschneiden. Dann treibt der Ahorn im nächsten Jahr überall aus. Schau dir mal an einem Strassenrand die kleinen Sträucher an, die einmal im Jahr mit der Fräse gekappt werden - die sind schön dicht. Ebenfalls erfolgreich ist es (naja - manchmal), wenn man über den «schlafenden Knospen», das sind so kleine Erhebungen in der Rinde, eine Kerbe schneidet. Nicht zu knapp dran, sonst vertrocknet sie.
Aber: Schau dir mal die Blätter an. Die werden mit der Zeit ein bisschen kleiner, aber nicht beliebig. Danach zu urteilen, ist das eher eine Art für einen etwas grösseren Baum, so zwischen knie- und hüfthoch vielleicht. Also richtig mästen und richtig wachsen lassen, dann im Herbst oder Winter stark zurückschneiden.
Stoppt man das, gibt's auch Seitentriebe. Am einfachsten ist, oben abzuschneiden. Dann treibt der Ahorn im nächsten Jahr überall aus. Schau dir mal an einem Strassenrand die kleinen Sträucher an, die einmal im Jahr mit der Fräse gekappt werden - die sind schön dicht. Ebenfalls erfolgreich ist es (naja - manchmal), wenn man über den «schlafenden Knospen», das sind so kleine Erhebungen in der Rinde, eine Kerbe schneidet. Nicht zu knapp dran, sonst vertrocknet sie.
Aber: Schau dir mal die Blätter an. Die werden mit der Zeit ein bisschen kleiner, aber nicht beliebig. Danach zu urteilen, ist das eher eine Art für einen etwas grösseren Baum, so zwischen knie- und hüfthoch vielleicht. Also richtig mästen und richtig wachsen lassen, dann im Herbst oder Winter stark zurückschneiden.
Bei dem Ahorn wäre einkerben gar nicht mal nötig. Im Frühjahr die größten Spitzentriebe entfernen, später nach den ersten oder 2. Blattpaar pinzieren, viel Düngen und viel Sonne, dann klappt es auch mit den Knospen.
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- 2001 gesäät, 03/04 Freiland, H= 40cm, das da unten nennt man Opferast
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73 Anja
Hallo,
hier handelt es sich aber um Spitzahorne (Acer platanoides) und nicht um Dreispitzahorne (Acer buergerianum).
Spitzahorne sind viel starkwüchsiger mit groben Trieben, langen Internodien und großen Blättern, ganz im Gegensatz zum Dreispitzahorn, der in unserer Gegend weder wild wächst, noch im Gartencenter erhältlich ist.
Ich habe auch einen Spitzahorn, den ich noch im Teichkorb mäste, damit der Stamm schön dick wird.
Wenn es aber später um die Gestaltung der Äste und Verzweigung geht, wird da geschnitten und pinziert, was nur geht, weil Internodienlänge und Blattgröße sonst nie befriedigend ausfallen werden.
Viele Grüße,
Heike
hier handelt es sich aber um Spitzahorne (Acer platanoides) und nicht um Dreispitzahorne (Acer buergerianum).
Spitzahorne sind viel starkwüchsiger mit groben Trieben, langen Internodien und großen Blättern, ganz im Gegensatz zum Dreispitzahorn, der in unserer Gegend weder wild wächst, noch im Gartencenter erhältlich ist.
Ich habe auch einen Spitzahorn, den ich noch im Teichkorb mäste, damit der Stamm schön dick wird.
Wenn es aber später um die Gestaltung der Äste und Verzweigung geht, wird da geschnitten und pinziert, was nur geht, weil Internodienlänge und Blattgröße sonst nie befriedigend ausfallen werden.
Viele Grüße,
Heike
