Vom Samen zum Baum

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
Hellboy88
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Vom Samen zum Baum

Beitrag von Hellboy88 »

Hallo,

habe mir diesen Ahorn aus einem Samen hergezogen. Ich hoffe das ich ganz viele Antworten mit den weiteren Vorgängen meines kleinen Baumes bekomme damit er mal richtig schön wird. Dankeschön schon einmal
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Tobias
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Beitrag von Tobias »

Schön das du den Baum ganz aufgezogen hast. Dadurch erhält man viel mehr Erkenntnisse über die pflanze als wenn du einfach einen kaufst ;)
Aber wenn du ihn selbst gezogen hast, hätte ich mich um ein besseres Nebari bemüht, die Möglichkeit hattest du ja...

Gruss Tobias
Grüsse aus Wehrheim, dem offiziellen Apfeldorf ;)
Hellboy88
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Beitrag von Hellboy88 »

Du bist ja lustig. Ich bin hier neu dabei und dann bombadierst du mcih mit irgendwelchen Fachwörtern zu. Also bitte mal auf deutsch
Hellboy88
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Beitrag von Hellboy88 »

Okay hab mich informiert. Also die sache ist das der Baum einfach zu hoch steht. Setz ich ihn weiter runter hab ich schon ein sehr schönes Nebari bei meinem Spitzahorn. Wenn ichs heut noch schaffe setzt ich ihn tiefer und mache ein foto. gruß
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achim73
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Beitrag von achim73 »

nebari = wurzelansatz.
aber du hast recht, eigentlich gehört das ins glossar.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Hellboy88
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Beitrag von Hellboy88 »

Wie macht der Baum Äste weiter unten am Stamm? So schaut es ja noch nicht nach Baum aus wo die Äste nur an der Krone stehen.

gruß
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Hellboy - einfach gesagt prouzieren viele Bäume oben in den Trieben einen Wachstumshemmer, der mit allen anderen Sache, die da entstehen, nach unten geleitet wird. Ist ja auch clever - so wird der Baum draussen eine Chance haben, nach oben ans Licht zu kommen.

Stoppt man das, gibt's auch Seitentriebe. Am einfachsten ist, oben abzuschneiden. Dann treibt der Ahorn im nächsten Jahr überall aus. Schau dir mal an einem Strassenrand die kleinen Sträucher an, die einmal im Jahr mit der Fräse gekappt werden - die sind schön dicht. Ebenfalls erfolgreich ist es (naja - manchmal), wenn man über den «schlafenden Knospen», das sind so kleine Erhebungen in der Rinde, eine Kerbe schneidet. Nicht zu knapp dran, sonst vertrocknet sie.

Aber: Schau dir mal die Blätter an. Die werden mit der Zeit ein bisschen kleiner, aber nicht beliebig. Danach zu urteilen, ist das eher eine Art für einen etwas grösseren Baum, so zwischen knie- und hüfthoch vielleicht. Also richtig mästen und richtig wachsen lassen, dann im Herbst oder Winter stark zurückschneiden.
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Anja M.
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Beitrag von Anja M. »

Bei dem Ahorn wäre einkerben gar nicht mal nötig. Im Frühjahr die größten Spitzentriebe entfernen, später nach den ersten oder 2. Blattpaar pinzieren, viel Düngen und viel Sonne, dann klappt es auch mit den Knospen.
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2001 gesäät, 03/04 Freiland, H= 40cm, das da unten nennt man Opferast
2001 gesäät, 03/04 Freiland, H= 40cm, das da unten nennt man Opferast
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73 Anja
Hellboy88
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Beitrag von Hellboy88 »

okay danke aber wie soll ich das "oben abschneiden" angehen. Könntest du es mir mal an meinem Bild anzeichnen und einstellen?? Dankeschön
Hellboy88
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Beitrag von Hellboy88 »

Na gut dann muss ich schaun was ich weiter mache.........
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Willy
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Beitrag von Willy »

Hallo Hellboy88

Dein kleiner Ahorn ähnelt meinem Bäumchen.

Gruß
Willi
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Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Hellboy88
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Beitrag von Hellboy88 »

Ja stimmt. Die runde Schale macht sich ganz gut. Hast du was bestimmtes zurückgeschnitten das er oben so gut austreibt??
visten
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Beitrag von visten »

normal treiben alle Dreispitzahorn im frühjahr so stark aus, da muss man teilweise nicht einmal was zurück schneiden..
die Bonsai die
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo,
hier handelt es sich aber um Spitzahorne (Acer platanoides) und nicht um Dreispitzahorne (Acer buergerianum).

Spitzahorne sind viel starkwüchsiger mit groben Trieben, langen Internodien und großen Blättern, ganz im Gegensatz zum Dreispitzahorn, der in unserer Gegend weder wild wächst, noch im Gartencenter erhältlich ist.

Ich habe auch einen Spitzahorn, den ich noch im Teichkorb mäste, damit der Stamm schön dick wird.
Wenn es aber später um die Gestaltung der Äste und Verzweigung geht, wird da geschnitten und pinziert, was nur geht, weil Internodienlänge und Blattgröße sonst nie befriedigend ausfallen werden.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Georg
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Beitrag von Georg »

Stimmt, deshalb immer Arbeit, damit was halbwegs vernünftiges rauskommt.
Mein kleines Spielobjekt:
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Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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