hi
ehrlch jetzt?
bin da recht unkompliziert. gegossen wird nur, wenn unbedingt nötig. das heißt, wenn wie in den letzten tagen viel trockenheit herrscht. sonst übernimmt das die natur für mich. das heißt aber nicht, daß ich sie vernachlässige. für die regenlose zeit reicht im garten 'ne normale giesskanne. für den balkon wurde sich mit einem giessballon? und 'ner bonsaigiesskanne fast schon in unkosten gestürzt. so was wie der giessballon wurde eigentlich nur für meine landschaft gekauft.
bonsai an sich habe ich ja im grunde keinen, nur einige, die es mal werden wollen. dauert halt. naja, die landschaft vielleicht. deshalb auch keine regale.
gedüngt wird meist mit 'nem organischen langzeitdünger und dann halt ab und zu mal. aber ich bin noch keiner, der das terminlich genau abstimmt.
gearbeitet wird im moment noch mit gartenschere und 'ner kleiner säge für's ganz grobe. bonsaischeren kommen nur für's feine zum einsatz. ja, so was habe ich tatsächlich auch.
direkte winterquatiere kann ich meinen pflanzen nicht bieten. ein teil der pflanzen steht winter wie sommer auf dem balkon und ein anderer teil steht im garten, die den winter über eingegraben werden. auf besondere schutzmaßnahmen, wie einwickeln oder so was in der art, wurde bisher noch nicht zurückgegriffen. der balkon ist ehe gemauert und sollte genug schutz bieten. überlege mir das aber noch für die zukunft.
verluste erleide ich zur zeit nur nach wirklich groben fehlern, wie zu starkes zurückscheiden oder fehlein oder überschätzungen der umtopfzeit. kam insbesondere in den ersten 1 1/2 jahren vor. wobei manches auch einfach übungsmaterial gewesen ist.
jetzt im dritten jahr nimmt man es, auch auf grunde der hier gegebenen ratschläge, etwas ernster.
da ich nicht beabsichtige, die bonsaiwelt durch revolutionäre techniken oder allgemeine gestaltungen zu reformieren, glaube ich, daß das ganz okay für'n bonsai-otto-normalverbraucher ist.
machbares wird aufgenommen und eingebaut. (substratmischung, düngung usw. usf) träumer oder schwärmerein beiseitegeschoben. 'ne 1000 jährige westalpenmassivslärche oder kiefer werde ich nie besitzen. und ebensowenig 'ne 350 euro teure tokoname-landschaftsschale für meine miniaturlandschaft. ebenso werde ich bei solch berühmtheiten wie käflein, um mal ein beispiel zu nennen, sehr wahrscheinlich nie enkaufen gehen. oder mir den luxus von akadama gönnen. wobei split oder maxit in der tat wesentlich billiger ist und seinen zweck wohl ebenso erfüllt.
naja, egal. man kann nicht alles haben. aber ich kann die leute natürlich schon verstehen. so ist es nicht. wenn man sich rohpflanzen für zum teil über 1000 eus leisten kann, sollte man später auch nicht an dem geeigneten material für die jeweilige bearbeitung sparen. in diesem fall ist es wirklich so, daß das die pflanzen dann wirklich wert sind.
gruß marius