zwei kleine Buchen

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OERNIE
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zwei kleine Buchen

Beitrag von OERNIE »

*updated* Bitte unten bei Antwort 6 lesen! Danke :)

Hallo! Bei einem Spaziergang habe ich neulich diese beiden kleinen Buchen gefunden. Natürlich mit der Betonung auf KLEIN. Die wollte ich schonmal hier Zeigen und mir ein paar Tipps hole :)

die erste Buche ist stark eingekürzt. Sie war schon sehr groß, hat aber einige Wurzeln einbüßen müssen. Um die Wasserversorgung nicht übermäßig zu belasten, habe ich sie stark zurückgeschnitten, aber darauf geachtet, dass noch genügend Knospen da sind.

Die zweite habe ich wegen einer dicken Pfahlwurzel, die quasi das Gro an Kapillarwurzeln bisher trägt, genau falschrum schräg einpflanzen müssen. Ich strebe da eine windgepeitschte Form an. Dazu müssen sich aber die Wurzeln besser ausbilden, sodass ich den Dicken Knochen unten drunter absäbeln kann.

Was meint ihr? Ist natürlich noch viel zu früh, um da groß gestalterisch zu Werke zu gehen, aber ich denke, man sollte mit dem Stamm schon was machen, bevor er dick und knorrig ist. Wenn ihr also Ideen für eine spätere Gestaltung habt, dann würde ich mich sehr drüber freuen, wenn ihr sie mir mitteilt :wink:

Danke und Gruß,
Björn
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Oernie,

über die Gestaltung kannst Du Dir in einigen Jahren Gedanken machen, das ist noch zu früh.
Lass die Dinger erst mal fett werden, so dass auch Holz dran ist. Ein Bonsai braucht einen Stamm statt eines Stängels... :wink:

Warum sind nur so viele Leute so heiß auf windgepeitschte Formen? Das ist ganz schwer, da eine glaubwürdige Gestaltung zu schaffen und bei jungen Laubbäumen noch schwieriger.

Viele Grüße,

Heike
Zuletzt geändert von Heike_vG am 18.03.2008, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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chaeferli
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Beitrag von chaeferli »

Tipps kann ich dir keine geben bin ein Greenhorn :lol: , aber ich würde sie sehr gerne sehen :)
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chaeferli
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Beitrag von chaeferli »

@Namensvetter

:lol:
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OERNIE
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Beitrag von OERNIE »

Heike_vG hat geschrieben:Lass die Dinger erst mal fett werden, so dass auch Holz dran ist. Ein Bonsai braucht einen Stamm statt eines Stängels... :wink:
Ja, aber ist es nicht besser, dem Stamm einen Schubs in die richtige Richtung zu geben, damit er sich im Alter nicht zum Besenstiel entwickelt, den man tausendfach findet? So dünn wie Stengel (neue deutsche "Räschtschreihpung"-getrimmter Ex-Schüler :roll: :wink: ) sind die garnicht... so ungefähr eineinhalb finger...
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Sag ich doch, Stängel... :lol:

Na ja, wenn sie Dir dick genug sind, dann leg los, wenn sie sich ein Jahr im Teichkorb etabliert haben. :wink:

Viele Grüße,

Heike
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OERNIE
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Beitrag von OERNIE »

beide kleinen Buchen stehen nun voll im Saft. Allerdings ist durch den Rückschnitt eine lustige Verschiedenheit auefgetreten. Die eine Buche, der ich vor allem die Höhe nahm, hat riesige Blätter, weil sie nur noch wenige Knospen hatte.
Die andere, die unheimlich viele Knospen trug, hat winzig kleine Blätter. Dachte erst, der Baum wird nicht fertig damit, weil er nach 3 Wochen immer noch nicht damit fertig war, die neuen Blätter aufzupumpen, aber schließlich hat er es geschafft und das Resultat sind viele kleine Blätter. Manche nur die doppelte Größe eines Daumennagels.

Habt Ihr eine Ahnung, was das für Schädlinge auf Bild 5 und 6 sind? Ich habe keine Ahnung, was das sein könnte. Da sind keine Tierchen drin in dem Gewühl. Vielleicht ein Pilz? Tritt an zwei Blättern der ersten Buche (große Blätter) auf. An anderen nicht.

Die ganzen Äste der 2. Buche sind natürlich sehr lang und dünn und tragen nur am Ende Blätter. Wie kann ich das ändern? Würde auch gerne weiter in der Mitte ein paar Blätter sehen. Soll ich die Äste einfach zurückschneiden, oder abwarten?

Wer schon Gestaltungstipps hat, die höre ich gerne :)
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buche 2
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Schädling Bild 2 etwas seitlich
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Schädling Bild 1 frontale Draufsicht
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buche 1
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Charly
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Beitrag von Charly »

Hallo Oernie!
Das sind Wollläuse und die treten sehr gerne bei Weißbuchen auf!
Geeignets Mittel findest du bestimmt in der Ersten Hilfe!
Ich selber bevorzuge Neem Baum Oel!!Hat immer geholfen!
Gr. Charly *wink*
Wenn Du in ein Dorf gehst,richte Dich nach seinen Gepflogenheiten!
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migo
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Beitrag von migo »

Hallöchen,

das Wollläuse (Bäääh, diese 3L's) an Buchen-Yamadoris auftreten, ist ziemlich normal. Dauert manchmal zwei bis drei Jahre, bis die endgültig weg sind.

Wenn es das Gesamtbild nicht zu sehr stört, bzw. der Ast deswegen nicht gleich völlig entlaubt ist, würde ich die befallenen Blätter einfach abkneifen. Es sind ja nur zwei Blätter. Oder das Blatt vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger abreiben - klebt zwar an den Fingern, schadet aber nicht. Immer wieder beobachten, ob noch welche nachkommen.

Erst wenn die Plage überhand nimmt, würde ich andere Hilfsmittel einsetzen. Bei so kleinen Bäumchen lohnt sonst der Einsatz (Preis/Leistung) nicht.

Charly hat geschrieben:Das sind Wollläuse und die treten sehr gerne bei Weißbuchen auf!
Das sind Rotbuchen, bei Weiß.- bzw. Hainbuchen hab ich diese Art noch nie gehabt, obwohl beide Sorten bei mir nebeneinander stehen. (Klugscheiß :wink: )
Tschüüss, Michael

Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
witte
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Beitrag von witte »

hatte gestern auch an drei blättern meiner rotbuche wollläuse entdeckt.
habe die viecher einfach abgesammelt und zerdrückt. wenn du die "wolle" mit wasser abspülst, kannst du die läuse genau sehen.

grüße
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Rossi
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Beitrag von Rossi »

Blätter abscheiden lohnt überhaupt nichts .Diese Plage sitz auch am stamm und diesen jedes mal einkürzen naja ist wohl nicht das Ideale *schock* Ich greife da auch immer auf Neem zurück .Im Frühjahr bevor sich die Knospen öffnen spritze ich vorbeugent zwei mal mit Parrafinöl .Die Wöllläuse überwintern auch gerne an den Bäumen .

Peter
Nur die harten kommen in den Garten !!!!
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

Spruzit hilft ausgezeichnet gegen dieses ekelhafte und lästige Viehzeug.
Ich musste auch dieses Frühjahr schon dagegen angehen.
Lizetan-Kombistäbchen gebe ich noch zusätzlich in die Erde.

Trockenes, warmes Wetter und ein gewisser Schwächungszustand der Rotbuchen (z.B. frisch ausgegrabene, aber auch durch Austrocknung des Wurzelballens) begünstigt den Befall mit Buchenwollläusen.

Viele Grüße,

Heike
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OERNIE
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Beitrag von OERNIE »

Heike_vG hat geschrieben:(z.B. frisch ausgegrabene, aber auch durch Austrocknung des Wurzelballens)
an letzterem kanns nicht liegen. Werden immer so gut es geht nach den Regeln der Kunst gegossen ;)

Vielen Dank für die Antworten.

Wie stehts mit dem Problem, wie ich die zweite Buche ein bischen zum Blätter produzieren triezen kann!?
Die erste Buche könnte auch mal neue Knospen rausrücken. Habt ihr da tipps?
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Oernie,

das ist nicht speziell auf Buchen bezogen, aber bei allem, was bei mir in der Mastphase ist, gibt es regelmäßig eine Menge Biogold und dazu wöchentlich (immer wieder sonntags...) zusätzlich Flüssigdünger.
Außerdem stehen die Jungbäume auch alle vollsonnig den ganzen Tag.

Das powert tüchtig und die Bäume treiben überall, wo sie nur können.
Meine fette, im März ausgegrabene Rotbuche treibt jetzt auch schon aus den Blattachseln wieder aus. Dabei hat sie noch kaum Flüssigdünger bekommen, da sie ja auch noch kein voll belastbares Wurzelsystem hat.

Viele Grüße,

Heike
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