Update: Neu hier und gleich ein paar Fragen

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Hallo Adrian.

In einer Bonsaischale wirst Du niemals einen derartigen Zuwachs noch erreichen, da im Gegensatz zur "freien Wildbahn" eben der Platz viel beschränkter ist.

Die grundsätzliche Frage, die Du Dir stellen musst ist die, ob Du die nächsten 5 Jahre mit Pflanzen "betüddeln" (gießen, düngen) verbringen möchtest oder ob Du lieber gleich volles Pfund loslegen willst.

Beim betüddeln liegt der Vorteil wohl darin, daß Du Deinen Baum in dieser Zeit genau studieren kannst, allerdings ist das eher weniger Bonsai, sondern mehr gärtnerische Arbeit, wovon man eben auch einiges verstehen muss (das muss man allerdings hinterher auch noch).

Möchtest Du das nicht tun, dann besteht die Möglichkeit beim Fachhändler direkt was g'scheites zu erwerben. Der Nachteil dabei ist, daß man direkt mal ein paar Dollars nur für die Pflanze los wird, aber dann hast Du in der Regel etwas vernünftiges, das lohnenswert ist zu bearbeiten. Zudem besteht bei mangelndem gärtnerischen Wissen die Gefahr, daß Du Deinen teuer erkauften Baum gleich in die ewigen Jagdgründe schießt.

Aber, wenn wir mal ehrlich sind, aus dem "Stecken", den Du da gekauft hast, da lässt sich wahrscheinlich in absehbarer Zeit kein Bonsai daraus machen. Ich denke nicht, daß Du in 4-5 Jahren einen ähnlichen Stamm hast, wie die Bäume von Phillip und Frank, letzteren habe ich schon live gesehen. Und selbst wenn, dann hast Du in 4-5 Jahren einen Stamm, dann verbringst Du ca. einen ähnlichen Zeitraum für's Äste und Zweige ausbilden.... bei Laubbäumen, wie der Forsythie von Heike würde ich sagen "null problemo", aber Du hast einen Wacholder und ich bin nicht ALF :wink: .

Ich würde Dir vorschlagen, Du setzt Dich mal mit den Arbeitskreisen in Deiner Umgebung in Verbindung. Da kannst Du viel mehr lernen, als wir Dich hier mit Text zuschmeissen können....

Hoffe, ich habe DIr jetzt nicht die Lust genommen....

Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Sunshine
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Beitrag von Sunshine »

Hallo zusammen,

vielen Dank für das Feedback.

@Holger: Auch Dir vielen Dank. Nein, Du hast mir die Lust an dem tollen Thema nicht genommen, aber es wird für mich wirklich Zeit zu überlegen, was ich will :). Wie Du schon geschrieben hast, besteht ja bei mangelndem gärtnerischen Wissen die Gefahr, dass der Baum kaputt geht. Da ich aber noch kein so großes Wissen habe, werde ich wohl eher mal langsam machen und dieses erst mal erlernen.
Ich habe auch nicht vor gleich von 0 auf 100 loszulegen und mir einfach so 20 Bonsai zu kaufen und darauf los zu schnippeln.

Was haltet Ihr davon, wenn ich einfach noch etwas weiter "ausprobiere" und lerne? Denn wir haben noch einen Ficus, der so ca. 2,5 bis 3 m hoch ist und eigentlich rausfliegen sollte, als auch einen Flieder den ich bearbeiten könnte. Die würde ich mir mal vorknöpfen und nebenher weiterlernen, wie z.B. aus Arbeitskreisen oder persönlichen Treffen mit Bonsai-Spezialisten (wenn möglich aus dem münchener Raum) oder Bonsai-Kursen.

Danke für Euer Feedback.
Grüße

Adrian
fredfein
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Re: Update: Neu hier und gleich ein paar Fragen

Beitrag von fredfein »

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Nun zu meiner Einkaufsliste:
...
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Hallo Adrian,
Deiner Einkaufsliste solltest Du noch eine Schere zufügen. Anfangs geht zwar auch eine "normale" scharfe Schere, wenn Du jedoch viel schneiden willst/musst, merkst Du den Unterschied, denn Bonsai-Scheren liegen ungleich besser in der Hand. Kannst Du ebenso wie Draht z.B. mit etwas Glück recht günstig im Internet ersteigern 3,2,1...

In Abhängigkeit davon, womit Du Dich mehr beschäftigen möchtest (Indoor/Outdoor), wäre ein gutes Buch vielleicht auch nicht verkehrt - kann man teilweise als Mängelexemplar im Marketplace bei einem grossen Online-Versender recht günstig erstehen. Eine entsprechende Buchliste findest Du im Forum hier: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =buchtipps

Gutes Gelingen, Michael
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Sunshine
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Beitrag von Sunshine »

Hallo Michael,

danke für die Infos. Ich habe es (wie empfohlen) mit einer Nagelschere versucht. Hat auch geklappt, allerdings habe ich wohl zu dicke finger, so dass ich mir auf jeden Fall noch eine Schere zulegen werde :D
Da ich die Wacholder schon verdrahtet habe, hatte ich natürlich schon den passenden Draht - aber Danke für die Infos.


Ein Buch hab ich auch schon bestellt:
2. das Sonderband Bonsai, Vom Grundkurs zum Meister von Horst Stahl

Danke für die hilfreichen Tipps.
Grüße

Adrian
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Jürgen S.
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Beitrag von Jürgen S. »

Hallo Adrian

Bist du dir da sicher, dass deine Pflanze auf Bild 1, die du dann gestaltet hast ein chin. Wacholder ist :?:
Sieht mir nicht danach aus.

Gruß Jürgen
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Jürgen,

da habe ich auch erst gestutzt, denn es ist natürlich nicht das, was bei Bonsai normalerweise unter "chinesischer Wacholder" bekannt ist, mit dem weichen, schuppigen Laub.

Wenn man allerdings in der Suchmaschine im Internet mal "Juniperus chinensis 'Stricta'" eingibt, erscheint diese nadelige Pflanze, die auch Adrian hier hat.

Es gibt noch weitere Sorten, die nadeliges Laub haben, z.B. Juniperus chinensis "Blue Alps", der dem Juniperus squamata ausgesprochen ähnlich ist, man könnte vermuten, er wäre identisch.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Jürgen S.
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Beitrag von Jürgen S. »

Hallo Heike

Prima :!:
Insgeheim hast du mir nämlich auch eine Frage beantwortet, da ich auch so ein Bäumchen habe und nie genau gewußt habe, was das ist.

Danke.

Gruß Jürgen

PS: Weißt du eine Antwort auf meine Frage im Basics wegen Azaleenbestimmung :?:
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Sunshine
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Beitrag von Sunshine »

Hallo zusammen,

auf jeden Fall steht auf dem Zettel Juniperus chin. "Stricta".
Und stechen tut sie wie verrückt, jedenfalls sehen meine Hände aus, als ob ich in einen Ameisenhaufen gegriffen hätte :D
Grüße

Adrian
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