Hilfe , die Blätter meines Acer-Zwerges werden welk

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Thomas P. hat geschrieben:
neschek hat geschrieben:...
Unsere Substrate sind eh zu sauer und Ahorne lieben es eher leicht (Palmatum) bis mäßig (Campestre, Monspessulanum) basisch...

Und dewegen mische ich seit Jahren(! und wenn ich Jahre schreibe meine ich hier wirklich Jahre!) Kanuma oder Torf ins Substrat meiner Ahörner!?!
Nee Tom.
Da bist du beim Acer auf dem falschen Dampfer. Die mögen es sauer an den Füssen. Braune Blattspitzen sind beim Acer (gerade beim Palatum) oft auf eine ungleichmäßige Feuchte (mal klitsch naß, mal trocken) zurück zuführen. Das ist zumindest meine Erfahrung mit Palmatum, Feldahron, Dreispitz-, französischem-, Spitz-, Eschen- und Bergahron. Wobei du drei letzt genannten ohnehin vergessen kannst :wink:
M
Beste Grüße
Martin

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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Martin_S hat geschrieben:Das ist zumindest meine Erfahrung mit Palmatum, Feldahron, Dreispitz-, französischem-, Spitz-, Eschen- und Bergahron. Wobei du drei letzt genannten ohnehin vergessen kannst
Wegen... der Blattgrösse..? ..dem Verhalten..?
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Barbara
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Beitrag von Barbara »

Also, ich habe genau dasselbe Erscheinungsbild an meinem Fächerahorn. Es war letztes Jahr schon so, dass alle Blätter bis Ende des Sommers vertrocknet waren. Ein kleiner grüner Fleck blieb jeweils noch am Stiel erhalten.
Im Frühjahr hat er wieder ganz normal ausgetrieben.
Kaum kamen die ersten heißen Tage, ging es wieder los. Dabei ist egal, ob er schattig oder sonnig steht, im Schatten dauert es nur etwas länger.
Gegossen wurde er auch regelmäßig-war nie trocken!

Es handelt sich mit ziemlicher Sicherheit um einen Pilz, wie man mir auch im Bonsai-Centrum bestätigte.
Allerdings haben weder Alliette, noch Saprol geholfen, auch vorbeugend nicht. Inzwischen haben schon wieder fast alle Blätter braune Blattspitzen und es breitet sich weiter aus.
Inzwischen bin ich schon fast soweit, ihn in die Tonne zu geben, obwohl er schon eine ziemliche Reife hat. Ich habe Angst, dass er mir andere Bäume ansteckt, zumal meine Olive, die über Winter im Folienhaus neben ihm stand ,gerade an Verticillium eingegangen ist.
Könnte es sich an diesem Ahorn vielleicht auch um Verticillium handeln? Auch ohne Absterben von Trieben ?

Hat damit jemand Erfahrung und vielleicht noch eine Idee, wie das Problem in den Griff zu kriegen ist?

Liebe Grüße,
Barbara
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Martin_S hat geschrieben: Nee Tom.
Da bist du beim Acer auf dem falschen Dampfer. Die mögen es sauer an den Füssen.
Ich glaube nicht, dass ich so falsch liege.
Nur ganz wenige Arten wollen es wirklich sauer.
Schwach sauer bis schwach basisch sagt diei Fachliteratur.

Wie gesagt, Kalkgaben in Form von Kalkstickstoff haben sich bewährt.
Natürlich keine Schubkarre voll, sondern dosiert.

Aber im zweiten Teil meines Beitrages ist warscheinlich der Schlüssel.
Thomas P. hat geschrieben: Im konkreten Fall wäre zudem meine Frage auch, wann der Baum das letzte mal umgetopft wurde.
Zu sehr verdichtetes Substrat mag der Palmatum überhaupt nicht.
Dann schwächelt er und wird anfällig für alles mögliche (Hitze, Pilze usw.).
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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Georg
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Beitrag von Georg »

Ich kann hier nur mal meine Beobachtung wiedergeben. Meine Bäume in der Schale haben gesunde Blätter und stehen in einem schwach sauren Gemisch und werden mit Regenwasser gegossen. Im Hof habe ich einen 1,50m hohen Palmatum direkt in der Erde stehen, der nur mit Leitungswasser ( 24 Härtegrade ) gegossen wird, sonst reichts nicht für die in der Schale.Auch bekommt er keinen natürlichen Regen ab. Der hat jeden Sommer, jetzt auch beginnend, trockene Blattspitzen, allerdings nur Blattspitzen, und steht sehr geschützt vor Mittagssonne, d.h. er bekommt erst ab 16 h direkte Sonne.
Ich ziehe aus diesen Tatsachen meine Schlüsse und fahre gut damit.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
pjunker
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Beitrag von pjunker »

Vor einem Jahr umgetopft in groben Kies und Erde.... Daran kanns eigentlich nicht liegen.
monoke13
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Beitrag von monoke13 »

Hallo!

Hatte früher gleiches Problem in ähnlichem Ausmaß.Geändert habe ich:

Regenwasser statt Leitungswasser und bei großer Hitze schattieren,seitdem keine vertrockneten Blattspitzen mehr,und zwar bei all meinen Ahornen.

Beim Kauf eines Arakawa wurde mir von der Bonsaischule Enger ihr spezielles Ahornsubstrat empfohlen.Auf die Frage was so "speziell" daran ist,wurde mir geantwortet:"Ahorne mögen saures Substrat".Die sollten es schließlich wissen.Ciao Thomas
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neschek
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Beitrag von neschek »

verticulliumwelke.
gerade in der neuen b-art ein artikel darüber.
und da man bei den fotos es nicht so genau erkennt, könnte es ja dieser pilz sein.

???
gruß
neschek

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zopf
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Beitrag von zopf »

Nö, das ist kein Pilz, das liegt auch nicht am pH-Wert des Substrats,
das liegt einfach an der Kulturführung.
Das Gleichgewicht von Wasseraufnahme
Wasserverbrauch ist gestört.
Meist ist liegt die Ursache wohl an der
Kombination Umtopfen, Substrat, Wässerung.
Eine grössere Anzahl Blätter benötigt
eine entsprechende Anzahl von Haarwurzeln
um den Feuchtigkeitstransport zu gewährleisten.
Sind nicht genügend Haarwurzeln vorhanden,
vertrocknen die Blätter von den Spitzen her.

mfG Dieter

Ihr sucht immer nach Ursachen die ausserhalb Eurer selbst liegen
und schiebt den Gedanken des Eigenverschuldens von Euch.
In der Bonsai-Art sind bestimmt 30-40 Artikel,
die immer wieder Umtopfen, Wurzelschnitt, Substrat, Düngung
beschreiben, wenn mal der Versuch gemacht würde
diesen Beispielen zu folgen, gäbe es weniger Probleme
mit Euren Bäumen.
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Gary
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Beitrag von Gary »

Hallo Dieter,

der Mensch neigt nun ein mal dazu die Schuld bei sich selbst zu letzt zu suchen. :wink:

Ist doch auch viel praktischer wenn man "nichts dafür kann" weil immer die Anderen schuld sind. *kopfkratz*


... und immer schön locker bleiben.
Hoher Blutdruck ist nur schädlich beim derzeit vorherrschenden Temperaturniveau.
:arrow: Also nicht nur die Bäume öfters Gießen.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

zopf hat geschrieben:....das liegt einfach an der Kulturführung.
....
Meine Rede :wink: . Er "gammelt".
M

@Andreas: genau deswegen. Zu große Blätter, zuwenig Verzweigung.
Beste Grüße
Martin

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neschek
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Beitrag von neschek »

das mit dem pilz hab ich nur gesagt, da bei meinem deshojowald der baum vorne links,
dieses hatte.(hat, ist aber weit weg in der anderen ecke des gartens, der baum, der wald vorne andere ecke)
gruß
neschek

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Thomas sagt: Ich glaube nicht, dass ich so falsch liege.
Nur ganz wenige Arten wollen es wirklich sauer.
Schwach sauer bis schwach basisch sagt diei Fachliteratur.

Thomas, da siehst du mal was für'n Quatsch so alles geschrieben wird :lol:
M
PS.: im Ernst. Händchen voll Kanuma oder Torf in die Akadama Splitt Mischung, vernünftig gießen, nicht zu naß, nicht zu trocken, bissken VB1 übers Laub, NICHT in der prallen Sonne aufstellen und du hast bei meinen Bedingungen im Garten das ideale Wachstum (beim Palmatum und seinen, ich sach mal, "Kollegen"). dabei spielt die Grösse keine Rolle. Einen Benchidori habe ich. Der wurde aufgrund eines radikalen Wurzelschnitts im Frühjahr und anschlie0ender falscher Pflege (und jetzt stell' sich einer das vor! Der wurde zu naß gehalten! Danke dafür! :evil: ) mit eben solchen Blatträndern ausgestattet. Seit dem ich mich wieder selber darum kümmere, sieht der besser und besser aus. wie gesagt! Nur meine Erfahrung!
Beste Grüße
Martin

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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

um zur allgemeinen Verwirrung noch etwas beizutragen, ich glaube es war Hermann Pieper, der mir erzählt hat, dass er mal den PH-Wert von nassem Kanuma gemessen und festgestellt hat, dass es gar nicht besonders sauer, sondern eher neutral war...
Wie ordnen wir das denn jetzt ein? *kopfkratz*

Auf jeden Fall habe ich in den letzten Jahren auch die Erfahrung gemacht, dass eine Substratmischung mit Kanuma-Anteil den Ahornen sehr gut tut.
:wink:

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo
Nach Literatur hat Kanuma einen pH-Wert von 6.2.
Der pH-Wert des Substrats zu Pflanzzeitpunkt ist die
eine Sache, aber interessant und wichtig ist der pH-Wert
nach 1-2 Jahren. Wenn dann das Substrat gemessen würde
kämen bestimmt teilweise interssante Werte zutage.
Die Düngung führt zum Versauern des Substrats,
das je nach Härtegrad Kalkhaltige Leitungswasser,
hebt den pH-Wert wieder an. Der recht neutrale Regen
neutralisiert das Substrat wieder.
Da hilft wohl nur die Beobachtung und das Gefühl (oh, oh..)
mfG Dieter

Vielleicht noch ein Beispiel aus meiner Bonsai-Vergangenheit.
Es gab auch ein Zeit in der ich das Giesswasser als schwache
Nährstofflösung verabreicht habe. Die Temperatur wurde
mit einem Aquarienheizung temperiert, die Sauerstoffsättigung
mit Luftdüsen erreicht. Mit dem EC-Messgerät wurde der
Leitwert genau eingestellt, der pH-Wert wurde mit Kalilauge
und Phosphorsäure auch penibelst justiert.
Hat damals Spass gemacht und es waren auch gute Ergebnisse
zu sehen. Ist aber eher Bontec und zur Optimierung der
Wuchsleistung gedacht. Mittlerweile reicht meist ein Blick
auf die Pflanze (mit Ihrer gepflegten Oberfläche) um zu sehen
ob es dem Bäumle gut geht.
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