sandbirke vor und nach erstgestaltung

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
Benutzeravatar
DonLorenzo
Beiträge: 604
Registriert: 18.05.2008, 00:54
Wohnort: bremen

sandbirke vor und nach erstgestaltung

Beitrag von DonLorenzo »

ja samstag hatte ich ja auch noch eine sandbirke (war ca. 1,8 m hoch) für 11€ mitgenommen, ich mochte wurzelansatz und unteren stammverlauf. nur so zum angucken, hier mal die spektakulären :wink: bilder. vorher und nachher (ratet mal, welches vorher und welches nachher ist...na? na?? nicht einfach oder? :wink:
eigentlich finde ich die zwei übrig gebliebenen stämmchen zu gerade...aber...andererseits....kommt ja auch mal vor, dass bäume gerade wachsen. wie auch immer ich lasse die dieses jahr mal so und schaue dann mal obs mir noch gefällt. wenn nicht, dann wird viel weiter unten abgeschnibbelt und die ganze geschichte neu aufgebaut. jetzt ist die birke ca. 55 cm hoch)
Dateianhänge
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080715_1_klein.jpg
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080715_1_klein.jpg (61.08 KiB) 6275 mal betrachtet
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080713_1_klein.jpg
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080713_1_klein.jpg (64.51 KiB) 6265 mal betrachtet
Benutzeravatar
Andre K.
Beiträge: 393
Registriert: 20.11.2006, 22:04
Wohnort: Stralsund

Beitrag von Andre K. »

So ein drastischer Rückschnitt nach dem Johannestrieb, meinst du, da kommt jetzt noch viel Zuwachs? Nur Runterbiegen für`s Erste wäre eine Alternative gewesen...
Benutzeravatar
DonLorenzo
Beiträge: 604
Registriert: 18.05.2008, 00:54
Wohnort: bremen

Beitrag von DonLorenzo »

ja, du magst recht haben, ich hatte auch überlegt, ob ich die äste noch kürze oder nicht - ich hoffe es tut sich da noch ein bischen :?
Angela K.
Beiträge: 27
Registriert: 29.06.2008, 03:14
Wohnort: Kalletal

Beitrag von Angela K. »

Hallo DonLorenzo,

Sieht schon krass aus, so weit zurück geschnitten.

Ich hätte mit dem Formschnitt noch bis zum nächsten Frühjahr gewartet. Birken können weit zurücktrocknen. An gösseren Schnittschellen bluten sie und sind anfällig für Infektionen.

lG
Angie
Der Tod ist nicht der schwerste Verlust in unserem Leben. Der größte Verlust ist das was in uns stirbt während wir noch leben.
Benutzeravatar
DonLorenzo
Beiträge: 604
Registriert: 18.05.2008, 00:54
Wohnort: bremen

Beitrag von DonLorenzo »

hi angela, wegen dem zurücktrocknen habe ich auch schon mal die erfahrung gemacht (besonders der zweite ast von oben am stamm links ist kritisch, da da kein laub mehr dranhängt) ... habe einfach alles auf eine karte gesetzt, da ich eh mit dem gedanken spiele, die beiden stämme nochmal viel weiter unten zu kappen, falls es mit diesem Ansatz nicht funktioniert und beide komplett neu aufzubauen (was dann aber mal eben länger dauert). Ich bin leider manchmal etwas ungeduldig - aber hoch(über-)motiviert;)
danke aber für deinen hinweis! updates folgen!
Angela K.
Beiträge: 27
Registriert: 29.06.2008, 03:14
Wohnort: Kalletal

Beitrag von Angela K. »

Ich drücke Dir auf alle Fälle die Daumen.
Mit dem 'ungeduldig' kennen glaub ich alle Anfänger, mich mal danz dick mit einbezogen :lol:

lG
Angie
Der Tod ist nicht der schwerste Verlust in unserem Leben. Der größte Verlust ist das was in uns stirbt während wir noch leben.
nemo
Beiträge: 679
Registriert: 23.03.2008, 19:01

Beitrag von nemo »

Der wurzelansatz sieht vielversprechend aus,drück dir die daumen das es bei dem starken rückschnitt alles gut geht.
Benutzeravatar
ChSchulz
Beiträge: 1078
Registriert: 10.09.2005, 21:12
Wohnort: Berlin

Beitrag von ChSchulz »

Ciao Don,

man merkt, dass du sehr motiviert bist, aber ich muss mich dem anschließen. Die beste Zeit ist das leider nicht für so große Eingriffe. Hoffentlich schafft sie's.

Frohes Schaffen!
MFG Christian
Benutzeravatar
Reinald
Beiträge: 168
Registriert: 22.07.2006, 23:35
Wohnort: Köln

Beitrag von Reinald »

Hallo DonLorenzo,

wenn Du dir den Artikel "der goldene Schnitt" durchliest (bitte die Suchfunktion benutzen), wirst Du bestimmt noch den ein oder anderen cm zum kürzen finden. Ich weiß selbst, dass dieses radikale Abschneiden schwer fällt, aber in einigen Jahren muß Du es sowieso machen, wenn der Baum glaubwürdige Proportionen haben soll.

Gruß Reinald
Der Weg ist der Weg
(Frei nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel", aber bei mir ist das Ziel noch in weiter Ferne )
Benutzeravatar
Bergi
Beiträge: 1468
Registriert: 21.07.2007, 12:36
Wohnort: westlich von München

Beitrag von Bergi »

Guten Abend BFF,

Noch mal zum besten Zeitpunkt des Schneidens bei Birken: Ich habe im April ein paar Birken ausgegraben, und sie haben die - vorsichtigen - Schnitte eigentlich prima und ohne Bluterei verkraftet. Danach gab es einen kräftigen Johannistrieb.
Vielleicht ist der Schnitt nach dem ersten Trieb eine besonders gute Wahl bei Birken? Vielleicht ist er überhaupt - bei anderen Laubbäumen - eine besonders schonende Vorgehensweise?

Gruß,
Stefan
Benutzeravatar
achim73
Freundeskreis
Beiträge: 11686
Registriert: 30.07.2006, 00:53

Beitrag von achim73 »

ich wusste gar nicht, dass birken überhaupt zu den johannistrieblern gehören.
ich hatte bei meinen immer den eindruck, die wachsen das ganze jahr so vor sich hin, wie die ahörner z.b. bisher hab ich nur die erfahrung gemacht, dass sie allgemein auf eingriffe im wurzelbereich empfindlich reagieren.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Benutzeravatar
DonLorenzo
Beiträge: 604
Registriert: 18.05.2008, 00:54
Wohnort: bremen

Beitrag von DonLorenzo »

man soll ja nicht alles glauben, was im internet steht...aber in diesem fall tu ich es mal:
"der bei einigen Holzarten, die im Sommer nach bereits eingetretener Ruhe erneut zu wachsen beginnen, gebildete kleinere Trieb. Regelmäßig treten Johannistriebe bei der Eiche auf, sie sind aber auch bei jungen Hainbuchen, bei der Birke und den Nadelhölzern (besonders Lärche) zu finden. - Im übertragenen Sinn: Liebesneigungen im Alter."
http://www.wissen.de/wde/generator/wiss ... 33210.html
Benutzeravatar
microbe
Beiträge: 209
Registriert: 14.12.2005, 22:11
Wohnort: Neustadt an der Weinstraße
Kontaktdaten:

Beitrag von microbe »

ich hätte dieses jahr gar nix mehr dran gemacht, lediglich gut gewässert und gedüngt...

nächstes jahr wäre ich drastischer als du vorgegangen.
der untere stamm und das nebari sehen ja vielversprechend aus, den ersten linken ast hätte ich zum neuen spitzentrieb gemacht und damit weiter aufgebaut.

hoffentlich schafft sie es ! *daumendrück*
Dateianhänge
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080715_1_klein2.jpg
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080715_1_klein2.jpg (52.81 KiB) 5605 mal betrachtet
Schönheit liegt oft in Unregelmässigkeit, meist sogar im Chaos.
------------------------------------------------------
lg
Marco
Benutzeravatar
DonLorenzo
Beiträge: 604
Registriert: 18.05.2008, 00:54
Wohnort: bremen

Beitrag von DonLorenzo »

hi microbe,
EXAKT dort, wo du deine schnitte angedeutet hast, wollte ich dann auch abschneiden, wenn sich herausstellt, dass der aktuelle rückschnitt nicht ausreichend ist, und den linken ast habe ich auch schon mal probeweise aufgerichtet, genau wie du es vorschlägst! :)
Ich habe keine Bedenken, dass die Birke "es schafft"...habe sie nicht umgetopft (topf ist relativ groß und auch noch nicht sonderlich stark durchwurzelt) und auch keinen wurzelschnitt oder ähnliches vorgenommen. Den Rückschnitt an sich sollte sie wegstecken.
Benutzeravatar
DonLorenzo
Beiträge: 604
Registriert: 18.05.2008, 00:54
Wohnort: bremen

Beitrag von DonLorenzo »

schnipp-schnapp (den rechten ast kürze ich erst ein, wenn dort im unteren bereich ein trieb zu sehen ist...nicht, dass mir der sonst wegtrocknet - alles schon erlebt).
Dateianhänge
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080719_klein.jpg
sandbirke_betula_pendula_fastigiata_20080719_klein.jpg (65.62 KiB) 5338 mal betrachtet
Antworten