Tropenfreak hat geschrieben:Ich wollte mal nachfragen wie es denn so um eure Feigenbäumchen bestellt ist.
Meiner wächst dieses Jahr einfach nur vor sich hin, darum sieht sie auch ein bisschen wüst aus. Für den Teichpflanzkorb war ich im Frühjahr zu spät dran, er hatte schon ausgetrieben.
Ich gebe zu, dass er aus dem Baumarkt ist und ob er wirklich irgendwann fruchtet, weiß ich auch nicht. Zur "Sicherheit" habe ich jetzt noch einen Steckling von einem Strauch gemacht, der definitiv schon mal Früchte ausgebildet hat.
Das sieht doch ganz gut aus Wiebke.
Freut mich das sie den Winter unbeschadet überstanden hat.
Auffällig sind jedoch die langen Internodien und Blattstiele deiner Feige.
Darf ich fragen wo du den Baum stehen hast?
Feigen können gar nicht genug Sonne bekommen. Wenn du dich dann noch mit dem gießen etwas zurückhälst bilden sie recht kurze Internodien und du wirst dir bei der weiteren Gestaltung viel leichter tun.
Meine große steht seit diesem Frühjahr im Teichpflanzkorb, bin aber dennnoch vom Zuwachs nicht sonderlich begeistert, da hatte ich mir mehr versprochen. Ich hatte aber auch einen heftigen Wurzelschnitt durchgeführt, da reagiert die Feige immer etwas zickig. Nächstes Jahr sollte sie dann aber ordentlich Gas geben. Übrigens zähle ich im Moment 7 stattliche Früchte.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse
"ganz agil" klingt netter, als "wüst", das muss ich mir merken
Roland: Ja, sie stand nicht optimal. Ich habe jetzt erst eine bessere Lösung mit mehr Sonne für die meisten der Bäume gefunden, auch für die Feige. Ich hoffe, dass sie sich dann besser entwickelt. Die langen Blattstiele haben mich auch schon gestört. Weniger gießen hilft auch dabei??
Die Feige säuft zwar wie ein Loch, steckt aber auch Trockenheit ganz gut weg. Vor allem im Frühjahr halte ich mich daher etwas mit dem Gießen zurück. Im Hochsommer werden die Internodien respektive Blattstiele bei ausreichend sonnigem Standort von selbst immer kürzer, bis sie dann schließlich das Wachstum ganz einstellt.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse
meine Erfahrungen mit Feigen sind auch relativ gut :
- vertragen/benötigen volle Sonne
- vertragen (wie auch meine chin. Ulmen) Frost bis -5/8 Grad...nur kein Dauerfrost
- bisher verzweigt sie sich aber relativ schlecht.
- ist schon eine alte (30+) Pflanze (Höhe ca. 30/35cm) und trägt momentan ca. 30-40 Früchte.
Ansonsten gleiche/ähnliche Pflege wie die anderen Bäume auch...normal durchlässiges Substrat, organische Düngung.
Hat noch nie Schädlinge gehabt
Ich bin noch neu im Forum und muss mich mal kundig machen wie man Bilder reinstellt, dann reiche ich mal Bilder nach.