...voll die Seuche..:O(

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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bonsaifoerster
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...voll die Seuche..:O(

Beitrag von bonsaifoerster »

Hallo alle miteinander


...ein paar Jahre beschäftige ich mich jetzt schon mit diesem schönen Hobby, aber es gibt immer wieder Sachen, die man nicht verstehen muss.
So zum Beispiel das Abtrocknen der Blattränder bei verschiedenen Pflanzen bis hin zum Blattverlust. Das unerklärliche dabei ist, dass 2 Pflanzen, welche nebeneinander stehen und gleich behandelt wurden nicht das gleiche Schadbild aufweisen.
Ich habe ein paar Bilder hinzugefügt, welche das ganze noch verdeutlichen.
Bei der Azalee sind es mit Sicherheit keine Trockenschäden, genauso der Ahorn. Da passe ich schon auf.....
Bei der Lärche mache ich mir trotz des Aussehens eigentlich auch nicht allzu viel Sorgen, weil genügend schlafende Knospen für das nächste Jahr ausgebildet wurden.
Allerdings sind im Kronenbereich einige der Schlafenden schon aufgegangen. Sollte der Trend sich fortsetzen war´s das...:-(

Und nun die Frage: " Wer von Euch Spezialisten hat ähnliches oder gleiches dieses Jahr erlebt? Und womit wurde der Pilz (..vermute, dass es einer ist) bekämpft.
Ach übrigens der weiße Belag ist kein Mehltau oder so, sondern der Belag vom Spritzmittel gegen pilzliche Krankheiten an Rosen. : Wirkstoff: Tolylfluanid. Und über die Blätter gieße ich grundsätzlich nicht, obwohl das von einigen sogar empfohlen wird!!

Was machen wir? Ab besten abwarten? Gibt es vorbeugende Maßnahmen evtl. verabreichen von vitalisierenden Mitteln ...für nächstes Jahr....

Danke für Eure Tipps

Silvio
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Tomsai 92
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Beitrag von Tomsai 92 »

Hallo Silvio,

kann es vielleicht sein, dass die Ahorne und die Azalee etwas zuviel Sonne abbekommen haben :?:
Die Sorte Shishigashira ist ziemlich empfindlich und auch Azaleen bekommen, soweit ich weis (´hab selbst keine), sehr schnell Trockenschäden an den Blättern, wenn man sie der aggressiven Mittagssonne aussetzt.

Schöne Grüße

Tomsai
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bonsaifoerster
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..zu viel Sonne

Beitrag von bonsaifoerster »

Hi Tomsai

Das kann ich sicher verneinen, angefangen haben die Schäden mit der von der Sonne abgewandten Seite und wurden beim drehen der Bäume entdeckt!
Azaleen stehen bei mir seit Jahren an der gleichen Stelle eher im Halbschatten mit ca. 4h voller Sonne am Tag. Und werden auch immer mal wieder gedreht.

Grüße Silvio
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ich habe auch dieses jahr an einigen bäumen so ähnliche schadbilder.
bei mir habe ich es auf versalzung bzw. übertriebene düngung zurückgeführt. war aber mehr ein gefühl, denn andere pflanzen mit derselben düngung waren nicht betroffen. im zweifelsfall einfach auf das seltsame wetter schieben. und hoffen, dass der spuk nächstes jahr aufhört.
Gruss, Achim
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bonsaifoerster
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gleich behandelte Pflanzen haben nix

Beitrag von bonsaifoerster »

Hi Achim

ich habe gerade einiges über die Verticillum-Welke gelesen und mir ist schlecht geworden. *kotz*
Ich habe mit Aliette gegossen und hoffe das Beste.
Gedüngt habe ich zwar schon aber auch nicht sooft. Außerdem war der Dünger immer viiel zu unterdosiert. Aber es ist genau wie Du schreibst andere sind kerngesund und wurden genau so behandelt!!....na dann hoffen wir auf ein neues welkefreies Jahr.
Kann man eine solchen Befall evtl. mit ´nem systemischen Mittel vorbeugen?

...schönes WE

Silvio
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achim73
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Beitrag von achim73 »

wie dieter und andere immer schreiben : möglichst optimale kulturführung.

nur bis man rausgefunden hat, wie es die "lieben kleinen" gern haben, kann schon etwas zeit vergehen... :?

aber ich habe manchmal das gefühl, dass jüngere pflanzen generell anfälliger sind. neulich habe ich auf einem spaziergang bemerkt, dass in einem gehölz junge eichen alle von mehltau befallen waren, die erwachsenen daneben alle nicht. vielleicht lag es aber auch an der besseren luftzirkulation weiter oben *schulter zuck*
Gruss, Achim
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Beitrag von bonsi10 »

hmmmm.... das schadbild an den ahornen kenne ich. habe genau das selbe schadbild an 3 oder 2 ahornen, auch bleibt nach meinen beobachtungen bis anhin die herbstfärbung aus, oder zeigt sich in ganz andern farben, als die jahre zuvor. auch ist das laub schon teilweise abgefallen, aber nur an einigen ästen. irgendwie sieht das ganze aus wie wenn eine pilzinfektion vorliegen würde ?! aber weshalb sind dann nur einige äste davon beroffen *kopfkratz*
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Istvan
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Beitrag von Istvan »

Hallo,

für mich sieht das auch eher nach einer Kankheit Pilz? aus.
Zum Thema Trockenschäden kann ich nur sagen, ich habe meinen Shishigashira das ganze Jahr in voller Sonne stehen, der verträgt das, muß aber im Sommer dann 2 mal pro Tag gegossen werden, dann bleibt er auch gesund. Denn die meißten Krankheitserreger fühlen sich erst mit Feuchtigkeit wohl.
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Istvan hat geschrieben:ich habe meinen Shishigashira das ganze Jahr in voller Sonne stehen, der verträgt das, muß aber im Sommer dann 2 mal pro Tag gegossen werden, dann bleibt er auch gesund. Denn die meißten Krankheitserreger fühlen sich erst mit Feuchtigkeit wohl.
muss ich das verstehen? *kopfkratz*

meine Ahorne sehen ähnlich aus. Im Land, wie im TPK.

Erwin
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Raketenbux
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Beitrag von Raketenbux »

Erwin, das ist doch ganz einfach.
Volle Sonne, schnelles Abtrocknen und hohe Verdunstung über die Blätter, somit öfter gießen.

Absonnig, langsames abtrocknen der Pflanzen und somit viel feuchtes Klima für Pilze.
Na klingelts :?: :idea:
Liebe Grüße Detlef
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Aus meiner Sicht wie folgt:

die Poti = Trockenschaden weil zwischendruch mal stärker angetrocknet (auch wenn du sagst "Kann nicht sein")
die Lärche = Trockenschaden (kenne ich von meinen)
die Azalee = zu naß
die Ahörner = zu naß, zu trocken, zu naß = gammelt

Wie gesagt. Meine Meinung. Wenn du sagst "Nee!" OK für mich. Wenn einer in meinen Garten kommt und Bäume hat die so aussehen, wird er das gleiche von mir hören. Er wird seine Kulturführung umstellen und es wird besser sein.

Der Azalee würde ich ein paar mal Aliette verpassen, der Poti auch. An der Lärche würde ich nichts machen und bei den Ahörnern versuchen die Feuchte gleichmäßiger zu halten (bei den vorgenannten ohnehin). Das dann in der nächsten Session.

Martin S
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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Herbert
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Beitrag von Herbert »

N'abend alle miteinander , ich kann aus den gleichen Erfahrungen dem Martin 100 pro zustimmen. Herbert
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neschek
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Beitrag von neschek »

genau wie bei mir. und auch weder zu viel sonne noch zu viel wasser.
hab mir dank 3-2-1 diesen pilz in den garten geholt und hoffe nun aufs beste...
gruß
neschek

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
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jost
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Beitrag von jost »

Martin_S hat geschrieben:Aus meiner Sicht wie folgt:

die Poti = Trockenschaden weil zwischendruch mal stärker angetrocknet (auch wenn du sagst "Kann nicht sein")
die Lärche = Trockenschaden (kenne ich von meinen)
die Azalee = zu naß
die Ahörner = zu naß, zu trocken, zu naß = gammelt

Wie gesagt. Meine Meinung. Wenn du sagst "Nee!" OK für mich. Wenn einer in meinen Garten kommt und Bäume hat die so aussehen, wird er das gleiche von mir hören. Er wird seine Kulturführung umstellen und es wird besser sein.

Der Azalee würde ich ein paar mal Aliette verpassen, der Poti auch. An der Lärche würde ich nichts machen und bei den Ahörnern versuchen die Feuchte gleichmäßiger zu halten (bei den vorgenannten ohnehin). Das dann in der nächsten Session.

Martin S
Wo der Maddin Recht, hat er Recht!!!

Meiner Meinung nach eindeutig zu naß, auch die Lärche. Außerdem habe ich noch nie von Verticillium-Befall bei Lärchen gehört.

Dieser Pilz kommt überall in Abhängigkeit vom Bodentyp mehr oder weniger stark vor. Den muß man nicht durch 1-2-3 in den Garten holen sondern man kann die Pflanzen durch suboptimale Kulturführung gerade in den kleinen Schalen anfällig dagegen machen.

Mir ist in diesem Jahr mein schöner Katsura-Ahorn daran eingegangen, nur weil ich ihn abmoosen wollte. Vorher jahrelang keine Probleme, weil die Pflanze vital war. Die Schwächung hat den Pilzbefall dann gefördert.
Gruß, Joachim
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Sigrid
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Beitrag von Sigrid »

Es steht natürlich außer Frage, dass die Widerstandskraft gegen Pilze durch optimale Bedingungen deutlich steigt – bloß hilft solche Kenntnis nicht immer wirklich weiter, weil die Bedingungen und vor allem das Wetter nicht so ohne weiteres zu steuern sind.

Dasselbe Problem wie mit den Schalenbäumen gibt es ja auch mit den Garten- und den Kübelpflanzen; die Pilze lauern überall und in der benachbarten Grünanlage sind etliche Sträucher befallen; dass da was rüberweht, ist gar nicht zu vermeiden. Wie in manchen Gartenratgebern zu lesen ist, soll man dann befallene Blätter sorgfältig aufsammeln und verbrennen, aber ich für mein Teil hab auch noch ein bisschen was anderes zu tun.

In manchen Sommern haben dann z.B. die Rosen schon im August keine Blätter mehr und die Gartenazaleen sind auch hin und im nächsten Frühjahr oh Wunder ist alles wieder frisch und grün vorhanden und man vergisst wieder, was zu unternehmen und alles geht von vorne los oder oh Wunder: ohne großes Zutun bleiben die Blätter grün.

Wie auch immer: die jedenfalls bei uns fast üblichen teilweise wochenlangen Dauerregen im Sommer müssen sowohl meine Gartenpflanzen als auch die Schalenbäume sozusagen „abkönnen“. Das sagen die in Enger übrigens auch; Regenschirme für die Bäume gibt’s dort normalerweise auch nicht.
Und meine Bäume kriegen soweit nötig Frostschutz; sie auch noch bei Regen hin- und her zu tragen, weigere ich mich.

Und wenn ich solche Schadensbilder wie hier an meinen Gartenpflanzen sehe und dasselbe Phänomen in der Grünanlage und schließlich auch bei den Bonsais, glaub ich eben nur noch bedingt daran, dass Dünge- oder sonstige Pflegefehler die Ursache sind sondern greife zur Chemie und zu Pilzschutzmitteln und zwar gleich bei oder noch vor Austriebsbeginn – da wurden hier schon viele verschiedene Tricks und Tipps verraten und viele haben auch ihre speziellen Rezepte. Ich kann insofern auch nur ein paar eigene Erfahrungen wiedergeben:

Aliette kannte ich, bevor ich hier im Forum davon gelesen habe, noch gar nicht. Es hat bei meinen Azaleen absolut super gewirkt, aber z.B. gar nicht bei meiner Hainbuche, die im Juli plötzlich nur noch schwarze Blätter hatte. Nach Entfernen sämtlicher Blätter und anschließender Behandlung mit Saprol-Rosen-pilzfrei war der Neuaustrieb einwandfrei; das Bäumchen ist jetzt noch vollkommen grün belaubt.
Die Eiche hatte ich wegen Mehltaubefalls nur mit Milch behandelt mit dem Ergebnis: kein Mehltau mehr aber inzwischen Blattrost.
Die Kastanie, im Vorjahr ohne Pilzschaden und daher in diesem Jahr nicht besonders beachtet, sieht aus wie die „großen“ Bäume in der Nachbarschaft: Blätter sind fleckig und vorzeitig kaputt.
Der Ahorn oh Wunder ist immer noch pilzfrei!

Tja, die Vorfrage natürlich, ob es sich bei den hier gezeigten Bäumen tatsächlich um eine Form von Pilzbefall oder nicht vielleicht doch um Trockenschaden oder Versalzung handelt, ist allerdings aus der Ferne kaum zu beurteilen........... :? 8)
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