Unsicherheiten eines Anfängers...

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
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Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

jup stimmt. das mit dem zahnstocher hab ich gelesen. sollts vielleicht einfach auch gleich umsetzen :) werd ich gleich mal organisieren. :idea: vielleicht hab ich noch n längeres hölzchen...
lampe hol ich dann mal nächste woche weil den baum wo anders hinstellen geht leider nicht. naja auf meinem arbeitstisch kann ich ihm dafür umso mehr aufmerksamkeit schenken :lol:

Bez. Eingangspost sind für mich immernoch die Punkte 2, 6, 7, und 8 unklar.
Vielleicht könnte mir da noch jemand helfen...
Fritz²
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Beitrag von Fritz² »

hi Blubb,
ja, der Zahnstocher würde eine wichtige Frage klären.
apropos Frage,
zu2. könnte das grüne am Stamm Moos oder Algen sein? Zahnbürste mit ein bischen Wasser kann da helfen.
Rinde sieht porös (?) aus- nicht dran rumknibbeln!
zu6. äähm...Blattverlust durch Standortwechsel. Er muss sich an neue Bedingungen gewöhnen, das passt ihm nicht und er zickt rum.
Neue Blätter- ähh..die macht er weil er nicht wirklich sterben will.

zu 7. Ausdünnen-man sollte darauf achten, nichts wegzuschneiden was noch gebraucht wird. Klingt doof, ist aber so. Ausdünnen macht man, damit mehr Licht ins innere der Krone und Äste kommt. Ob das bei deinem Baum jetzt das richtige wäre, weiss ich nicht, aber vielleicht der Jupp- der kennt sich mit ausdünnen gut aus.
zu8. Na ob der wirklich 16 Jahre alt ist, ich glaube nicht.

mfG Fritz
Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Hi ist nur nen Vorschlag erspar , dir den Ärger mit dem Gießen oder tauchen. Das wichtigste für den Baum ist es einen Wurzelschnitt zu bekommen . Die Wurzeln wachsen zum Teil schon aus der Schale raus. Die alte Erde vorher entfernen (wasserstrahl und Stäbchen) die wurzeln beschneiden. So bis zur Hälfte oder einem Drittel kann man zurückschneiden ,je nach Zustand. Neues Substrat ,verdichten,fertig.
MfG vom Kulle.


Also, Kulle, jemand so einen Ratschlag zu geben, *autsch* *zenzi* da geht mir der Hut hoch.
Da kannst Du auch gleich sagen, wirf den Baum in die Tonne.
Es macht gar keinen Spass mehr hier zu lesen, wenn so ein Stuss kommt.

Nur noch an BlubbÜr!
Beim Tauchen solltest Du den gesamten Wurzelballen, bis an den Stamm heran, im Wasser haben. Die Zeit, kann man auch nicht so pauschal auf ein-zwei Minuten begrenzen. Wenn ein Ballen stark ausgetrocknet ist, dauert das auch mal länger als eine halbe Stunde. Es sollten keine Luftblasen mehr aufsteigen.
Ich hab auch schon mal einen Baum, der von Spinnmilben befallen war, für eine Stunde bis über die Krone eingetaucht und der Baum hat keinen Schaden genommen.
Eine rissige Borke ist an unseren Bonsai ein Zeichen für Alter und erwünscht.
Liebe Grüße und noch viel Freude an dem neuen Hobby.
Eva Warthemann
Zuletzt geändert von Eva Warthemann am 04.01.2009, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

okey super danke für die vielen tipps!

werd den bonsai heute abend eintauchen. anhand des zahnstochers konnte ich mindestens mal erkennen, das der wurzelkern NICHT nass ist. also gibts heut mal n bad :)

das mit der rinde. scheint wohl doch ne alterserscheinung zu sein. das grünliche könnte durchaus moos sein. allerdings werd ich nicht mit der zahnbürste dahinter gehen. hab schiss das die rinde nur schon vom anschauen runterfällt. moos ist ja nicht so schlimm hoff ich. oder beeinträchtigt das den baum bei irgendwas?

da der baum ja schon im fachmarkt in ner schale war, werd ich das mit dem umtopfen/wurzeln schneiden und dem ganzen schichtaufbau mit den substraten aufs frühjahr verlegen.
muss mir eh erstmal noch n bisschen werkzeug und material organisieren damit ich dem bäumchen dann zur gegebenen zeit gerecht werd.

gibt es eigentlich auch fachbücher zu bonsais die sich nur mit einer sorte befassen? da ja jede pflanzenart ihre eigenheiten hat, wäre es verm. sinnvoll ein solches sachbuch zu organisieren. oder reichts wenn ich zb. in meinem fall ein buch hol, welches sich allg. mit indoorbonsais befasst?

mein handbuch (Bonsai Schritt für Schritt von Horst Stahl und Helmut Rüger) deckt zwar die grundlegenden themen ab, reicht mir aber irgendwie nicht weils jeweils relativ oberflächlich beschrieben wird.
Fritz²
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Beitrag von Fritz² »

Ohne es wirklich genau zu wissen sage ich trotzdem mal, das Du hier im Forum mehr über Fukien-Tees findest, als in irgendeinem Buch.
Die Suchfunktion zeigt 151 Beiträge über Fukien-Tee´s an. Wenn Du dich da durchgelesen hast, kann auch ein gutes Buch Dir nicht mehr viel Neues über Deinen Baum erzählen.
Was natürlich nicht heissen soll, das man sich keine Bonsaibücher mehr kaufen sollte, bzw. bräuchte.

mfG Fritz
Kulle
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Beitrag von Kulle »

Ist sicher kein Stuss (sehr qualifiziert) sondern eine Möglichkeit und die ist ohne ein großes Risiko einzugehen, bei der Vitalität des Baumes, machbar.Klar bleiben Rest-Risiken durch den Winter die sind aber aus meiner Sicht kleiner als der Nutzen der Sache.
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sulrich
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Beitrag von sulrich »

Kulle hat geschrieben:Ist sicher kein Stuss (sehr qualifiziert) sondern eine Möglichkeit und die ist ohne ein großes Risiko einzugehen, bei der Vitalität des Baumes, machbar.Klar bleiben Rest-Risiken durch den Winter die sind aber aus meiner Sicht kleiner als der Nutzen der Sache.
Hast Du Erfahrung mit Carmonas, oder bezieht sich der Tipp nicht vielleicht doch eher auf robustere Arten? Ich hab' durchs Umtopfen im Winter (ohne Wurzelschnitt) schonmal eine gekillt (war allerdings meine erste und letzte ...) Und wegen der Vitalität des Baums - wenn ich mir die Blätter auf der rechten oberen Bildhälfte in diesem Bild ansehe, bin ich da nicht so sicher:

Bild
Viele Grüße,
Stefan

Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Kulle hat geschrieben:Ist sicher kein Stuss...
Klar bleiben Rest-Risiken...
Nix für ungut Kulle, aber Eva liegt nicht so verkehrt mit ihrer Bewertung.

Einem erklärten Einsteiger, der nichtmals grundlegendes Wissen über Gießtechniken zu haben scheint, in dieser Jahreszeit bei einem Gewächs mit -unterstellt- mittlerweile großem Durst (also imho nicht sooo vital, wie Du es hinstellst), eine Umtopfaktion mit einhergehendem Wurzelschnitt anzuraten, ist mit Verlaub -wenn kein Stuss- doch sehr gewagt (und m.E. eigentlich den Zielen dieses Forums zuwiderlaufend!).

Die Carmona braucht nach meiner unmaßgeblichen Meinung nun erstmal ein ruhiges (eher kühles) Plätzchen mit viel Licht und einer dieser Spezies angemessenen Menge Gießwasser. *Alle* weiteren Maßnahmen sollten erst dann angegangen werden, wenn sich die Carmona von ihrem Zerstäuber-Trauma erholt hat. Ja, Du liegst richtig damit, daß sie umgetopft werden sollte - allerdings zum rechten Zeitpunkt!
"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten." [Dieter Nuhr]
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achim73
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Beitrag von achim73 »

selbst bei robusteren arten : ein anfänger mit null gefühl und ahnung, ein frisch gekaufter baum, alles andere als optimale standortbedingungen -

in zu vielen fällen wird das umtopfen zum tod des baumes führen.
und ist vor allem meistens NICHT WIRKLICH AKUT NOTWENDIG.

selbst wenn die erde nicht die beste ist und die schale stark durchwurzelt - mit tauchen bzw. giessen kommt man eigentlich immer bis zum frühjahr. schliesslich haben es die pflanzen auch bis dahin geschafft.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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ELO48
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Beitrag von ELO48 »

bin seid einem Jahr Anfänger :-) und ich kann Dir auch nur raten, lass sie in Ruhe. Ich habe gut vier Bonsais gehimmelt, nur weil ich zu früh was gemacht habe.
VlG
Manuel
Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

ich schau jetzt mal wie die pflanze auf die tauchbäder reagiert. wenn sie allerdings weiterhin soviel blätter verliert, denk ich, wirds in 3-4 wochen nix mehr zum verlieren geben.
werd hier weiter berichten wies um sie steht. tät mich echt an"*ç"*% wenn ich ihr Ende wär :?
danke auf jedenfall für die zahlreichen tipps. geben auf alle fälle genug ansporn sich mehr mit der thematik auseinander zu setzen :)
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runger
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Beitrag von runger »

Hallo Blubb,

heißt du so? Die meisten im Forum benutzen keine Phantasienamen sondern reden sich mit Vornamen an, ist netter und persönlicher.

Über einigen Unsinn hier muss man nicht weiter eingehen. Zu einem anderen Punkt möchte ich allerdings meinen Senf dazugeben.

Der Standort deiner Carmona wird ihr und damit letztendlich auch dir auf Dauer keine rechte Freude machen. Sie braucht bei einem Stand im Zimmer so viel Licht wie irgend möglich, d.h. direkter Standort am Fenster ist das mindeste. Im Sommer sollte sie unbedingt nach draußen, sonst werden dich die geschilderten Probleme dauerhaft begleiten. Lass dich hier von dem Begriff Indoor nicht irreleiten.

Beim Tauchen musst du nicht unbedingt einen Eimer mit enthärtetem Wasser bereitstellen, es reicht wenn du die Schale bis kurz unter den oberen Rand in eine Schüssel mit Leitungswasser stellst. Das Substrat saugt sich von unten her voll. Der Härtegrad ist bei dieser Notaktion vorerst nebensächlich.

Das schlimmste Unwort in der Bonsaiszene ist meiner Meinung nach der Begriff "Indoor". Es gibt auf der ganzen Welt keinen einzigen Baum der im Zimmer oder in einer Höhle wächst. Es gibt nur einige wenige (z.B. Ficus) die damit zurecht kommen.
Dieser Begriff ist vermutlich von gewinnorientierten Garten- und Baumarktketten geprägt worden, um dem potentiellen Käufer vorzugaukeln, Bonsaihaltung im Zimmer wäre ein Leichtes. Dem ist leider nicht so.
Zu bedauern ist allerdings, dass dieser Begriff dann leider auch in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen ist und sogar in der Fachliteratur zu finden ist.

Dir und deiner Carmona wünsche ich ein gutes neues Bonsaijahr und dir besonders ein glückliches Händchen. Es ist ein schönes Bäumchen und es wäre sehr traurig wenn es Schaden nehmen würde.
Zuletzt geändert von runger am 05.01.2009, 00:27, insgesamt 2-mal geändert.
Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

BlubbÜr Hat geschrieben: das mit der rinde. scheint wohl doch ne alterserscheinung zu sein. das grünliche könnte durchaus moos sein. allerdings werd ich nicht mit der zahnbürste dahinter gehen. hab schiss das die rinde nur schon vom anschauen runterfällt. moos ist ja nicht so schlimm hoff ich. oder beeinträchtigt das den baum bei irgendwas?

Ja da komm ich nicht ganz mit, Moos ist ein Zeichen für saueren Boden ---also ohne Kalk----???
Was hast Du nun, kalkhaltiges Wasser, wo kein Moos wachsen kann oder Moos an dem Stamm, dann kann Dein Giesswasser nicht kalkhaltig sein???
Das müßte mal geklärt werden.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

also zum standort. sie steht am fenster. etwa 10cm davon entfernt. n besseren fensterplatz ist vorläufig nicht. wird sich aber dieses jahr zwecks umzug sicherlich noch ändern.

kalkhaltig ist das leitungswasser auf alle fälle. das grünliche war ja schon seit ich die pflanze hab da dran. ich kanns nicht als moos identifizieren da es hald nur ne ganz dünne schicht ist. ich kann nicht mal wirklich fasern daran erkennen. wie n anstrich am stamm... aber was solls sonst sein?

zu meinem namen. natürlich heiss ich nicht so. ein pseudonym hat den vorteil anonym im internet zu bleiben. ich versuche das weitestgehend zu erreichen. ich arbeite selber in der it-branche und weiss, was man mit infos anstellen kann ;o)
wenns recht ist, belass ichs erstmal bei blubb, blubbi, blubb0r oder sonstigen ableitungen. wies euch beliebt. und nichts für ungut bez. meiner einstellung. sowas braucht zeit... wie n bonsai ;)
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danielh
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Wohnort: Bei Stuttgart

Beitrag von danielh »

sulrich schrieb: "Ich hab' durchs Umtopfen im Winter (ohne Wurzelschnitt) schonmal eine gekillt"

Dito!
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