vor einigen Tagen stolperte ich hier im Forum über diesen Thread und stieß im Zuge dessen auch auf diesen Link. Eine äußerst interessante Sache, wie ich finde. Zwar sicher nicht ganz unproblematisch, aber möglicherweise ein Weg, den zu gehen es sich lohnt. Man muss ja nicht derartige Sumos heranzüchten, eine Nummer kleiner tuts wohl ebenfalls
Leider wurde nicht weiter über das Experiment mit den Hainbuchen berichtet und so habe ich mich dazu entschlossen, ein derartiges Experiment neu zu starten. Im Garten ist im Moment ohnehin eine Lücke, die nun also mit dem Experimentalbäumchen gefüllt werden soll. Ziel ist es zunächst, Sämlinge heranzuziehen und diese möglichst früh in Gruppen von fünf oder sechs Exemplaren anzuplatten, damit sie so einheitlich wie möglich verwachsen. Soweit der Plan. Sollte das gelingen, werde ich weitersehen und überlegen, ob ich den Baum einige Jahre ins Beet setze und ihn auf ein Leben als Bonsai vorbereite.
Als ''Opfer'' meines Experiments wähle ich die Amerikanische Gleditschie ( var. sunburst). Einfach deswegen, weil momentan reichlich bereits natürlich stratifizierte Samen vorhanden sind und ein Exemplar in der Nachbarschaft mich seit Jahren mit schönen Farben begeistert. Außerdem soll die Art als Jungpflanze sehr wüchsig sein, ich kann also auf einigermaßen schnelle Erfolge hoffen.
Mein Vorgehen werde ich mit Fotos dokumentieren, damit andere Bonsaifreunde sich an meinem Scheitern ergötzen können
Diese Samenhülse ergriff nicht schnell genug die Flucht und fiel mir in die Hände: Nach komplizierter OP: 28 wackere Samen treten an, Teil des Experiments zu werden Zunächst dürfen sie über Nacht ein ausgiebiges Bad nehmen, um ihre harte Schale etwas zu erweichen. Danach geht's ab in die gute Stube, die sie die nächsten Wochen beherbergen wird.
