Moos und Bonsai Dünger, verträgt sich das?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Heike_vG
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Re: Moos und Bonsai Dünger, verträgt sich das?

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Dietmar,

sorry für die Namensverwechslung, wie konnte mir das denn passieren... :oops:

Ich denke mal, wenn, dann probiere ich es mit hier heimische Flechten, die ich in der näheren Umgebung finde, dann sollte es vielleicht am besten klappen. Hier gibt es ein paar Arten in verschiedenen Farben, die mir schon öfter aufgefallen sind.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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bock
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Re: Moos und Bonsai Dünger, verträgt sich das?

Beitrag von bock »

ich verzichte einfach auf das Reinigen der Stämme, mit der Zeit wachsen die Flechten da von ganz alleine, und ich freu mich dran...
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! :faellen:
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avicenna
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Re: Moos und Bonsai Dünger, verträgt sich das?

Beitrag von avicenna »

an bock,
na oder so :)
saludos
avicenna
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Bonsai-san
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Re: Moos und Bonsai Dünger, verträgt sich das?

Beitrag von Bonsai-san »

Danke Heike, alles klar. Das werde ich auch mal im Frühling probieren. Wie lange dauert es bis man den ersten Erfolg sieht und sich Flechten bilden?

LG
Armin
Liebe Grüße aus Baden-Württemberg

Armin
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avicenna
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Re: Moos und Bonsai Dünger, verträgt sich das?

Beitrag von avicenna »

Flechten sind wie gesagt keine Pflanzen, sondern ein "Zusammenarbeitsprojekt" von einander zuarbeitetenden Blaualgen (der Pflanzenteil mit Chlorphyll und damit Photosyntheseleistung) und Pilzen ( die kein Chlorophyll in sich tragen und sich somit nur von den Leistungen der Pflanzen ernähren durch die Zersetzung vorher aufgebauten Materials ... der organischen Stoffe also).
Die Algen bauen was auf und geben den Pilzen was ab und die Pilze zersetzen organische Stoffe und geben den Algen was ab. Sowas nennt man dann Symbiose.
Da keiner von beiden Wurzeln hat, sind sie auf das angewiesen, was der Eine dem Anderen gibt und das, was sie geben können, ergibt sich aus dem, was meist durch die Luft, den Regen und mäßig über die Anhaftunterlage ihnen geboten wird.
Ich will damit ausdrücken ... es kann irre lange dauern, bis sich große Plaques bilden und ihr Alter wird in den Extremzonen im Hochgebirge z.B. oder in Wüsten mit mehreren hundert Jahren angegeben. Sie können nähmlich auch lange Pausen, ohne Schaden, in Trockenphasen machen und dann wieder beginnen mit dem Wachstum, wenns mal wieder besser wird ;-).
Das kommt uns als Bonsaifreaks mit ästhetischem Blick natürlich entgegen, sie wachsen nicht so wie Unkraut, überwachsen nicht alles in einer irren Geschwindigkeit und sehen wunderbar aus, vermitteln ja fast instinktiv den Eindruck von Alter usw. und Schaden unseren Bäumen in keiner Weise ...
So, nun zur Frage ...wie schnell oder wie lange dauert es ...
Wenn du mein "Verfahren" mit der Suspension anwendest, kommt es darauf an, wie groß die kleinen Plaques sind, die du mit der Suspension (dem Brei ) aufgetragen hast und wie du es geschafft hast, dass einzelne Plaques sich in den kleinen Lakunen der Rinde oder der Oberfläche eines Steines etc. festhaften können und nicht weggespült werden. Wie gesagt, sie haben keine Wurzeln und wachsen verdammt langsam. Hast du also kleine "Starterpakete" in einer Rille oder einer Ecke platzieren können, sind sie oft feucht, bekommen viel Licht , dann kannst du Wachstum beobachten ... also ich würde da schon von einigen Monaten sprechen ...
Aber es lohnt sich ;-)

saludos
avicenna
berndschmidt
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Re: Moos und Bonsai Dünger, verträgt sich das?

Beitrag von berndschmidt »

Eine interessante Diskussion über Moose.
Leider fehlen mir hier auch einige positive Aspekte die eine Substrat-Oberfläche aus Moos haben kann:

* geringere Verdunstung, erfordert weniger Gießen und evtl. Düngen
* sieht optisch schöner aus
* Moose enthärten und entgiften das Gießwasser (wissenschaftlich bewiesen)!
* Viele Insekten und Schnecken mögen Moose auf Grund bestimmer Inhaltsstoffe nicht und werden dadurch vom Bonsai abgeschreckt bzw. fern gehalten (Insbesondere als Sud der aus Moos gewonnen wurde).
* Moose haben Anti-Mikrobielle Wirkung und hemmen viele Keime und Pilze an ihrer Ausbreitung.
* Moose als Substratoberfläche fördern bei Jungpflanzen, in Verbindung mit einer Bonsaischale, eine feine Wurzelverzweigung der oberen Wurzeln

Moose und Düngen funktioniert am besten mit Düngestäbchen unter der Moosmatte!
Düngt man über der Moosmatte können die bereits beschriebenen Ergebnisse passieren.
* Moos filtert einen Teil der Nährstoffe - Düngung wird abgeschwächt
* Bei Stickstoffhaltiger Düngung kann das Moos durch Überdüngung absterben
Schöne Grüße

Bernd

Bonsai als Hobby
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