2 in 1

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
macbean
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Beitrag von macbean »

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Aber wie bereits am Anfang erwähnt, soll dieser
Ahorn auch in Zukunft kein Bonsai werden.

Anbei noch ein Bild vom letzten Herbst, schön oder?

macbean

P.S.
Ein vernünftiges Bild vom Stammansatz versuche ich
noch zu machen, um die Frage der Pfropfung vielleicht
eindeutig zu klären, es wird auf jeden Fall nachgereicht.
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Ahorn-Herbst2.jpg
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Reiner Goebel
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Beitrag von Reiner Goebel »

Reiner hat geschrieben:So zeigt sich der Baum heute. Nun bin ich natürlich froh, damals diese Entscheidung getroffen zu haben :D .
Da wäre ich aber auch froh! Und glücklich!! :D
Reiner G.
Reiner Goebel
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Beitrag von Reiner Goebel »

macbean hat geschrieben:Anbei noch ein Bild vom letzten Herbst, schön oder?
Ja, sehr.

Die Herbstfärbung erinnert mich an einen Acer japonicum Aconitifolium.
Reiner G.
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Der 2. Ahorn von Reiner V. ist ein Acer japonicum Aconitifolium.
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Wolfgang hat geschrieben:Der 2. Ahorn von Reiner V. ist ein Acer japonicum Aconitifolium.
Hallo Wolfgang,
damals stand auf dem Schild "Acer palmatum Dissectum". Da hatte ich noch nicht allzuviel Ahnung von den Ahornarten. Die Dissectum, die hier in unserer Region angeboten werden sehen dem meinem sehr ähnlich. Woran kann man den Unterschied zu einem A.jap.Aconitifoilum erkennen?

@Macbean,
habe das am frühen Morgen glatt überlesen, daß Du den Baum als Kübelpflanze behalten möchtest. Ist auch besser so, da er sehr schön ist.
Reiner
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Reiner,
die Blätter sind bei einem "Aconitifolium" nicht ganz so fein, wie beim "Dissectum Garnet" und vor allem die Knospen wesentlich fetter.
macbean
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Beitrag von macbean »

Hallo,
hier das versprochene Foto vom Stammansatz.
Ihr habt höchstwahrscheinlich recht mit der Pfropfung.
Es ist aber sehr gut gemacht, oder?

macbean
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Stammansatz 002.jpg (69.29 KiB) 1354 mal betrachtet
Reiner Goebel
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Beitrag von Reiner Goebel »

Ja, wenn das eine Pfropfung ist, ist sie wirklich sehr gut gemacht.
Reiner G.
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Wenn ich mich nicht irre, dann ist die Veredlungstelle bei der rotpunktierten Linie ........ ( :?: *kopfkratz* )

Ich würde sagen "Gut fotografiert!" :wink: - Wäre der Bildausschnitt um 90° nach links oder rechts verschoben, würde man bei der Veredlungsstelle bestimmt einen (zumind. kleinen) Wulst erkennen. - Stimmt´s :?: :wink:

Leider kann man sich beim Veredeln noch so sehr bemühen. - Das Edelreiser (= die Sorte) unterscheidet sich zu 99% von der Unterlage (Fächerahorn = Acer palmatum) durch verschieden starkes Wachstum oder durch die Färbung der Rinde. :?

Darum sind die schönen Import-Ahorne aus Japan immer genau im Bereich der Veredlung abgemoost und weisen ein (zumeist) schönes Nebari auf. *up*

Bei den "Billigsdorfer"-Bäumchen aus Korea muss man es hingegen einfach hinnehmen, dass da irgendwo mitten im Stamm eine unschöne Veredlungsstelle zu sehen ist. - Besonders hässlich ist das bei den rauhborkigen Sorten, wie "Arakawa". :? :roll:
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Michel
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Beitrag von Michel »

@Wolfgang, habe da hierzu eine Frage:

bei meinem sieht man die Stelle recht gut (2. Bild):

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?t=1024

Würdest du da eine Abmossung empfehlen? Der Baum würde derart gekürtzt, dass der erste dicke Ast (dominierend) weggeschnitten werden müsste, ist doch auch blöd oder?
Sind natürlich alle gefragt!
mfg
Michel
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Michel,
ICH würde es schon probieren.
Lieber ein verbessertes Nebari, als ein paar Äste mehr ......., oder?
Die Entscheidung liegt jedoch allein bei dir! :wink:
Michel
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Beitrag von Michel »

Danke für die Antwort :) , ich habe mir das gedacht.
Ich schliesse daraus, dass (wie ich vermutet habe) die Stelle stört....
Meine Angst oder Bedenken sind eher beim Abmoosen selbst, da ich das noch nie gemacht habe :cry: - nicht das ich dann eine schreckliche Wunde am Stamm habe, dafür keine Wurzeln :cry: .
Ich weiss aber schon, es sollte abgemoost werden... ach du schreck!
mfg
Michel
Reiner Goebel
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Beitrag von Reiner Goebel »

Da die Blätter an dem Ast, der unterhalb der von Wolfgang angedeuteten Pfropfung sprießen, deutlich anders sind als die weiter oben, ist an einer Pfropfung nicht zu zweifeln. Sie ist aber so gut gelungen, dass ich zum Abmoosen keinen Anlass sehe.

Anders bei Michels Baum. :(
Reiner G.
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Michel hat geschrieben:...... nicht das ich dann eine schreckliche Wunde am Stamm habe, dafür keine Wurzeln :cry: .
Dann schneidest du den Ring halt ein weiteres Mal & noch tiefer ein. - Spätestens dann kommen die Wurzeln.
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

sascha boy hat geschrieben:kann es sein das der oben genannte fall einfach eine natührliche mutation ist???
Nein, es ist nicht möglich, daß vegetative Teile des Baumes mutieren, nur generative Teile, also Samen. Hier ist eindeutig die Unterlage durchgetrieben.
Was es allerdings gibt, sind sogenannte Pfropfbastarde.
Wird ein Baum gepfropft bilden sich mitunter, meist unmittelbar an der Pfropfstelle Triebe, deren Zellschichten unterschiedlicher Herkunft sind (von Unterlage und Reis) . So kann es sein, daß sie die Blätter der Unterlage und die Blütenfarbe des Reises haben.
Wird so ein Trieb bewurzelt , können solche Phänomene wie auftreten.
Nur ist das hier sicher nicht der Fall.
Hier wurde sicher im sehr jungen Stadium gepfropft, evtl auch nur eine Wurzelpfropfung durchgeführt, die nicht mehr zu erkennen ist.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

Bonsai-Wandkalender 2019
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