Servus Peer,
ganz gerade heraus:
1.
Die Mugo-Zuchtformen "Mops" sowie "Gnom", "Pumilio", "Humpy" ... und wie sie noch alle heißen, sind aufgrund ihres
SEHR langsamen Wuchses als ernsthaftes Rohmaterial nicht zu gebrauchen. Ich persönlich würde mit diesen Sorten keine Zeit verschwenden.
2.
Du hast Glück, dass du dich für keine ältere bzw. teurere Kiefer entschieden hast. Die Mugo wird´s zwar überleben, aber mit diesem Eingriff hast du sie ganz gewaltig geschwächt.
So wie ich auf den Fotos sehe, hast du der armen Pflanze fast alle Kerzen abgenommen und die zu langen Äste hast du einfach abgeschnitten. Ohne zu schauen, ob hinter dem Schnitt vielleicht noch eine Knospe übrig ist, die den Ast schließlich am Leben erhalten könnte.
peer hat geschrieben:
Ich habe das Bäumchen heute erstmal recht planlos und naiv zurückgeschnitten, sprich unnötige äste entfernt, die nadeln am stamminneren und den starken neuaustrieb , wobei ich wirklich nicht genau weiß wie der baum auf meine rückschneidemethode reagieren wird.
Was soll ich dazu noch sagen? Diese Arbeit, wie du sie jetzt getan hast, kannst du nur bei Laubbäumen machen! Kiefern bringst du damit um!!!
Das nächste mal, bevor du an einem nächsten Projekt Hand anlegst, schlage ich dir vor dich vorher zu informieren. Hier im Forum kannst du viele illustrierte Tips bzw. Anleitungen finden. Suche Leute, die sich schon länger mit Bonsai beschäftigen und lass´ dir die Grundlagen erklären. Heieiei ... da gibt´s so vieles: Arbeitskreise, Kurse und Seminare, Bücher ....
Lass jetzt aber den Kopf nicht hängen, denn jeder Anfang ist hart. Auch ich habe meine erste Kiefer mit den selben Fehlern zerstört, wie du deine
Schöne Grüße,
Igor