jedes Jahr das gleiche Theater! Du stellst Deine Eichen und Ahorne, jedenfalls die, die es vertragen, möglichst hell und luftig, giesst nur von unten, separierst die üblichen Verdächtigen von allem was öfters überbraust wird (pinus), und dennoch: ab Anfang Juni zeigen sich auf Stieleiche, Traubeneiche und Feuerahorn die ersten weißgrauen Blattbeläge, Anfangs lassen sich diese noch gut wegrubbeln, aber darunter ist die Blattstruktur schon verdächtig heller, für mich eine Zeichen, dass das Pilzgeflecht bereits beginnt, von der Blattinnenstruktur Besitz zu ergreifen.
Dabei fällt auf, dass es innerhalb der gleichen Pflanzenfamilie Mitglieder gibt, die so gut wie nie Mehltau bekommen:
Pflaumeiche (quercus pubescens), Zerreiche (quercus cerris), Steineiche (quercusw ilex) und auch die a. palmatum- Sorten sind, so scheint es mir, weitgehend unempfänglich für Mehltau. Liegt´s daran, dass sie ja wohl alle aus wärmeren Gefilden stammen? Haben diese Bäume einen besonderen Abwehrmechanismus?
Wer weiss was genaues?, was kann man tun? Soll ich meinem A. ginnala, der jetzt noch gut aussieht und einen durchaus gesunden Eindruck macht, einen Blattschnitt verpassen
Mit Stickstoff gehe ich sehr sparsam um, bis auf Gingko, aber der bekommt wohl überhaupt keinen Mehltau.
Auf die chemischen Keule habe ich bisher verzichtet.
bonsaiheiner
