Ja Martin ... sie hat zwei Triebe gesetzt mit jeweils drei Blättern und zwei Knospenansätze ... dann kamen noch einmal kalte Nächte und die Knospen haben sich dann an den Spitzen braun verfärbt und stehen nun so vor sich hin in einer bedauernswerten Ruhe. Auch die beiden Triebe machen keine Anzeichen von weiterer Versorgung. Ich gehe davon aus, dass diese wunderbare Eiche es wohl nicht schaffen wird. Nicht aber deswegen, weil ich die Pfahlwurzel gekappt habe, sondern weil ich sie nicht erst Ende April oder sogar erst im Mai herausgeholt habe und das "System" nicht bereits schon angeworfen wurde.
Diese Eiche stand im Unterholz und hatte ehh nur wenige Leitbündel während des letzten Jahres gebildet. Wenn dann noch ein Ausgraben mit kappen der Pfahlwurzel hinzukommt, kann sie wohl nur aus dem gespeicherten Zellmaterial zehren und macht daurch ihren programmierten Austrieb. Der reicht aber nicht aus um die große Pflanze wachsen zu lassen ...
Für die nächste Zeit werde ich nur noch im Mai Eichenyamadori einsammeln und sie dann frostfrei stellen ... bis absolut klar ist, dass sie im Schatten beruhigt austreiben kann. Solche markanten Erfahrungen macht man am besten am eigenen Leibe ... wenn man solche Ratschläge von anderen hört, denkt man immer ... ich kann es besser ... :D ( mir ging es zumindest oft so im Vorfeld) ... jetzt werde ich es nicht mehr vergessen und jedem der es hören möchte weitergeben

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Obwohl einige wenige, aus dieser Zeit nach diesem Verfahren gesammelten Eichen, es überlebt haben ... weiß der Henker warum diese und nicht die anderen ... Variationen, Zufall, bessere Standorte, vitalere Ursprungspflanzen ... keine Ahnung.
saludos
avicenna