"Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

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MarionS
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von MarionS »

*zustimm* Super Thread! Ich habe schon wieder was für meine Zitatsammlung gefunden :wink:
MarcW. hat geschrieben:Gibts auch ein update?
Wie gehts denn deiner Eiche jetzt?
Meine Stieleichen machen sich grad erst auf die Socken (Niederrhein), aber die haben alle auch Knospen dran und können sofort loslegen. Nur eine ist schon weiter, was möglicherweise/hoffentllich daran liegt, daß ihr Symbiont angegangen ist.
Ich denke, das könnte bei avicennas noch dauern.
Gruß,
MarionS

Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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avicenna
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von avicenna »

Hallo Marion,
der Eiche gehts noch gut .. sie ist immer noch im Ruhezustand und hat noch nicht mit Lebenszeichen geantwortet nur insofern, als ihre Rinde immer noch genauso ausschaut wie zuvor... keine Schrumpelungen etc.. Sie schaut geanuso aus wie alle anderen Eichenyamadori aus diesem Jahr. Wenn etwas passiert kommt sofort ne Meldung :D . Zur Zeit steht sie noch frostfrei im Kalthaus.
saludos
avicenna
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avicenna
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von avicenna »

Hier ein kleines update ... Sie zeigt nun zaghaft erste Blätter und einige Knospen ... Dies soll aber noch nichts bedeuten. Eichenstämme zeigen auch nach einem Schnitt aus völlig knospen-und wurzelfreiem Holz einen Austrieb sogar mit Triebbildung, der aber dann, nachdem die Reserven verbraucht sind wieder abstirbt. Das Maß des Überlebens bei solchen Eichen ist, nach einer möglich frostfreien Überwinterung, der Austrieb und das Wachstum im zweiten Jahr nach Yamadori. Also ... es geht noch einige Zeit ins Land ;-) um Gewissheit zu bekommen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
saludos
avicenna
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surfer
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von surfer »

Hallo Dietmar,

auch meine Eiche vom letzten Jahr ( 30.11.2009 ) hat es wohl nicht überlebt :oops: , aber die andere vom 14. April steht schon voll in den Startlöchern, dicke Knospen :) und einige Blätter sind auch schon da.

Gruß
Peter
Eva Warthemann
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von Eva Warthemann »

Meine Eiche mit Knie beginnt erst jetzt ihre ersten Blätter zu schieben. Nun mach ich mir schon Sorgen. In meiner Umgebung sind die Eichen voll belaubt.
Da werde ich wohl noch schnellstens umtopfen müssen.
Hoffentlich ist es nicht schon zu spät.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
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KHarry
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von KHarry »

Das spricht doch schon nicht mehr für die Theorie, dass irgendwie 'der Motor nicht anspringt', wenn man so früh ausgräbt...
MysterioP
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von MysterioP »

Mein Eichenyamadori von diesem Jahr ist schon voll belaubt. Manche Tribe sind schon 10cm lang.
Viele Grüße,


Patrick

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Igor
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von Igor »

Servus Dietmar,

drücke dir beide Daumen, dass dieses tolle Stück durchkommt!!!

TOI, TOI, TOI :!:

sg-Igor
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MartinRedlich
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Beitrag von MartinRedlich »

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Zuletzt geändert von MartinRedlich am 30.03.2026, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.

Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
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avicenna
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von avicenna »

Ja Martin ... sie hat zwei Triebe gesetzt mit jeweils drei Blättern und zwei Knospenansätze ... dann kamen noch einmal kalte Nächte und die Knospen haben sich dann an den Spitzen braun verfärbt und stehen nun so vor sich hin in einer bedauernswerten Ruhe. Auch die beiden Triebe machen keine Anzeichen von weiterer Versorgung. Ich gehe davon aus, dass diese wunderbare Eiche es wohl nicht schaffen wird. Nicht aber deswegen, weil ich die Pfahlwurzel gekappt habe, sondern weil ich sie nicht erst Ende April oder sogar erst im Mai herausgeholt habe und das "System" nicht bereits schon angeworfen wurde.
Diese Eiche stand im Unterholz und hatte ehh nur wenige Leitbündel während des letzten Jahres gebildet. Wenn dann noch ein Ausgraben mit kappen der Pfahlwurzel hinzukommt, kann sie wohl nur aus dem gespeicherten Zellmaterial zehren und macht daurch ihren programmierten Austrieb. Der reicht aber nicht aus um die große Pflanze wachsen zu lassen ... :(

Für die nächste Zeit werde ich nur noch im Mai Eichenyamadori einsammeln und sie dann frostfrei stellen ... bis absolut klar ist, dass sie im Schatten beruhigt austreiben kann. Solche markanten Erfahrungen macht man am besten am eigenen Leibe ... wenn man solche Ratschläge von anderen hört, denkt man immer ... ich kann es besser ... :D ( mir ging es zumindest oft so im Vorfeld) ... jetzt werde ich es nicht mehr vergessen und jedem der es hören möchte weitergeben :) .

Obwohl einige wenige, aus dieser Zeit nach diesem Verfahren gesammelten Eichen, es überlebt haben ... weiß der Henker warum diese und nicht die anderen ... Variationen, Zufall, bessere Standorte, vitalere Ursprungspflanzen ... keine Ahnung.

saludos
avicenna
Zuletzt geändert von avicenna am 13.06.2010, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
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MartinRedlich
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Beitrag von MartinRedlich »

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Zuletzt geändert von MartinRedlich am 30.03.2026, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.

Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
KHarry
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von KHarry »

avicenna hat geschrieben:Diese Eiche stand im Unterholz
Ich würde behaupten, das ist der Grund.
Eichen sind lichtbedürftig, und wenn sie davon vorher nicht genügend hatte, fehlen ihr die Reserven.

An die Theorie mit dem nicht angesprungenen Motor glaube ich weiterhin nicht, es entspricht auch nicht meinen Erfahrungen, auch nicht bei Eichen und Rotbuchen.
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avicenna
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von avicenna »

Ja Kharry,
das mit dem Unterholz spielt sicher auch ein Rolle dabei. Haben die Eichen wenig Photosynthesefläche gehabt oder weniger Besonnung genossen im Vorjahr durch Eichenwicklerbefall, Mehltau etc., bilden sie nicht so viele Leitbündel für den Wassertransport im nächsten Jahr. Klaut man ihnen dann zusätzlich noch einen großen Teil an Wurzelapperat beim yamadori, ist es um ein Vielfaches schwerer zu Starten für diese Bäume.
Sinnvoller wäre es , die Eichen vor yamadori entsprechend vorzubereiten, in Jahren vorher zu stärken, ihnen viel Licht zukommen zu lassen, sie zu düngen und zu kräftigen, vielleicht die obere Erdschicht abtragen und mit Pferdedung und Spahagnum zu versehen um oberflächliches Wurzelwachstum an zu regen und dann am besten erst im Mai aus zu graben. Vieleicht hätte es so mit der Kaurieiche geklappt. Schade ist nur, dass ich die Erfahrung vorher noch nicht hatte :( .
Aber bei Weiteren will ich so vorgehen, vielleicht ist dann die Überlebensrate höher.
saludos
avicenna
Zuletzt geändert von avicenna am 13.06.2010, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
zwanziger
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von zwanziger »

Hallo Dietmar,
klingt übel.
Aber gut Erfahrungen muss jeder sammeln.
Wenns dir recht ist können wir ja mal einen kleinen info Yamadori Eichen Sammelthread draus machen.?
Wenn nich lösch ich einfach meinen kommentar.

Bei mir steht eine Yamadori Eiche von nem Freund in pflege.
Ich meint er hatt sie anfang- mitte April ausgegraben.
Wurzeln waren kaum vorhanden, bis auf eine lange.
Das sah ähnlich aus wie die Oliven im Fachwissen (von Dug Phillips).
Eingetopft,
in mein Gewächshaus gestellt mit 2 mal täglich Bewässerungsdüngung hatt die Eiche 2Wochen später stark ausgetrieben.
Dann hab ich den Dünger gewechselt von Stickstoffreich in Kaliumreich,
dabei hatt sich das Wachstum komplett eingestellt und die nächste Woche hab ich den Dünger wieder in Stickstoffreich gewechselt aber seit dem passiert nix mehr.
Dann hab ich die Eiche aus Gewächshaus raus genommen und innen Schatten gestellt und jetzt bild ich mir ein,
das die Knospen anschwellen.
Klingt das besorgniserregend oder besteht noch die Chanze das die Eiche noch mal austreibt?
MfG André

Hummel Hummel, Mors Mors
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avicenna
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Re: "Kauri -Eiche", Quercus robur yamadori

Beitrag von avicenna »

Hallo Andre,
willkommen im Club der Wartenden :D . Ich kann nicht sagen ob es nun bei deiner Eiche darum ging, daß sie die Umstellung von stickstoffreich zu kaliumreich nicht vertragen hat oder ob es sich um den normaler Verbrauch der gespeicherten Stoffe in der Pflanze handelte, die nach dem spontanen Austrieb " verbraucht " waren und dann erst zu einem Stillstand führten.
Düngestoffe können ehh erst ihre Wiorkung erzielen, wenn sie von der Pflanze auch in genügendem Maße in ihren Stoffwechsel eingebaut werden können. Bei nur einer Wurzel wird dies zunächst schwierig gewesen sein.
Ich denke, dass deine Eiche in einer ähnlichen, bedauernswerten Warteposition verharrt, wie es viele von meinen zur Zeit auch noch tun.
Im letzten Jahr hatte ich eine Eiche, die nach einem geringen Austrieb und Blattbildung all ihre Blätter abtrocknen lies. Ich habe sie dann zur Seite gestellt und ihr wenig Beachtung geschenkt da ich glaubte sie sei "gehimmelt". Dann im späten August !!! trieb sie wieder voll aus und ich dachte, nun hat sie es geschafft. Ich stellte sie ins Kalthaus im Herbst ... Nun im Frühjahr zeigte sich, dass dieser späte Austrieb nicht reichte um genügend Reserven und Leitbündel auf zu bauen und sie reiht sich ein in die "Gehimmelten".
Also, was lernen wir daraus ? Eine Antwort auf ein Überleben kann letztlich nur der Baum selbst beantworten :D . Manche schaffen es und andere widerum nicht, obwohl sie augenscheinlich bessere Chancen hatten.

Ich denke wir müssen im Vorfeld des yamadori, wenn möglich, die besten Bedingungen herstellen.

-Zurückschneiden des Baumes am Standort
-Freilegen des oberflächlichen Wurzelberreiches und Abdecken mit Sphagnum und Pferdedung zur Forcierung oberflächlichen Wurzelwachstums
- Im zweiten Jahr Wiederholung dieses Procedere und ggf. Umstechen der Wurzeln in Spatentiefe
-Im dritten Jahr , möglichst im Mai nach den "Eisheiligen" (Eichen treiben eh sehr spät aus), graben eines "Zugangstunnels" zur Pfahlwurzel und deren Durchtrennung mittels Handsäge.
Dann Einsetzen in durchlässiges Substrat vermischt mit Torf und Sphagnum und Pferdedung auflegen.
-Vor dem Austreib eine Spritzung mit Jinlösung 1:30 und nach dem Austrieb darauf achten ob sich Mehltau zeigt. Bei den kleinsten Anzeichen Spritzung mit Backpulver, Milch etc. oder mit Blattglanzspray ( Mineralöle) helfen auch ganz gut.
Dann hilft nur hoffen und gut zureden :D
saludos
avicenna
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