Zu deiner Fichte, die sieht wirklich toll aus, in der Rundumsicht. Die Astetagen sind sehr Stimmig angeordnet. Man sieht, dass du dein Handwerk verstehst! Mir persöhnlich würde er von schräg hinten auch sehr gut gefallen.
danke für das Video (kann man auch hier einbinden )
Durch die Rundumansicht kommt der Baum sehr schön rüber.
Die "Stein-Lösung" zum Kaschieren des Wurzelbereichs sieht nicht schlecht aus.
Der Maschinist hat geschrieben:Vielen Dank avicenna, du hast mich ja auch auf die Idee gebracht.
... was jetzt noch geändert werden könnte, ist die Pflanzunterlage zu deiner Hammerfichte . Wenn du das mit dem Felsen prima findest könnte ich mir vorstellen den Baum in eine Felsenschale zu setzen und möglicherweise die Lücke ( von der Hinteransicht sichtbar in deinem Video ) mit passenden Felsmodulen zu schließen und insgesamt die ganze Darstellung stimmig zu machen. Eben Hochgebirgsfichte an einem Felshang ... Sieh dir einmal meinen Felsenschalenblog an. Ich kann dir ein Teil basteln wie du es möchtest und du es dir vorstellst. http://felsenschalen.blogspot.com/
Hallo Michi!
Also ich empfinde die Steinunterlage dennoch nur als eine Notlösung. Mit dem Stein wird eine sehr schöne Stammbewegung verborgen, was den Stamm wesentlich langweiliger macht.
Meine Meinung ist, das Du auf längere Sicht am unteren Stammteil arbeiten solltest und zwar solltest Du in diesem Bereich für Stammverdickung sorgen.
Ich mache das mit kleinen Einstichen mit einen kleinen spitzen Stechbeitel. Diese Einstiche nur in Einkerbungen der Rinde machen, so, das sie nicht auffallen. Der Baum wird gezwungen diese kleinen Verletzungen zu schließen, bildet Kallusgewebe zum Überwallen und verdickt sich an diesen Stellen.
Das habe ich sehr erfolgreich an einer Kiefer gemacht, deren Stamm ziemlich tief in die Erde eingegraben war und deshalb im Verhältnis zum oberen Stamm recht dünn war. Heute sehe ich keinen Unterschied mehr zwischen beiden Stammregionen.
Ansonsten hast Du eine wunderschöne Fichte, die auch eine besonders schöne Schale bekommen sollte.
Alle Unebenheiten in einer Pflanzschale lenken, meiner Meinung nach, nur vom Baum ab, der hat was Besseres verdient.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
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Eva Warthemann hat geschrieben:Ich mache das mit kleinen Einstichen mit einen kleinen spitzen Stechbeitel. Diese Einstiche nur in Einkerbungen der Rinde machen, so, das sie nicht auffallen. Der Baum wird gezwungen diese kleinen Verletzungen zu schließen, bildet Kallusgewebe zum Überwallen und verdickt sich an diesen Stellen.
Hallo Eva
Die Idee ist sehr interessant, aber ich weiss ja nicht... Wären da nicht auch noch meine Urenkel am rumstochern?
Eva Warthemann hat geschrieben:Das habe ich sehr erfolgreich an einer Kiefer gemacht, deren Stamm ziemlich tief in die Erde eingegraben war und deshalb im Verhältnis zum oberen Stamm recht dünn war. Heute sehe ich keinen Unterschied mehr zwischen beiden Stammregionen.
Ist es möglich, vorher nachher Bilder ins Netz zu stellen? Die Ergebnisse würden mich sehr interessieren!
Eva Warthemann hat geschrieben:Ansonsten hast Du eine wunderschöne Fichte, die auch eine besonders schöne Schale bekommen sollte.
Vielen Dank! Ja das mit der Schale kommt ins rollen.
Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich ein paar Vorschläge von wegen Grösse, Farbe und Form bekommen würde!
Oder ein zwei Virtuals ?
Probier doch eine einfache Nanbanschale mit einer zweiten Lippe. Würde sichr gut passen. Ich bin zwar ein Fan von ausgefallenen Schalenformen und Glasuren, aber bei deiner Gestaltung sollte meiner Meinung nach der ehrwürdige, gebückte Greis im Vordergrund stehen!
Bei der Zeichnung ist mir die Schale um eine Nuance zu gross geraten. Hoffe sie gefällt trotzdem!
lg Stefan
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comp_2010_1118Bild0004.jpg (68.25 KiB) 1503 mal betrachtet
Hallo Michi!
Ich stelle mal die zwei Bilder von meiner Kiefer ein. Leider hatte ich den Baum nicht gleich nach den Ausgraben fotografiert.
Ich hoffe, das man den Unterschied vom ersten zum zweiten Bild gut erkennen kann.
Diese Einstichmethode habe ich erst 4 Jahre lang gemacht und werde auch in Zukunft es immer wieder mal machen, um eine entsprechende Stammverjüngung nach oben hin zu erreichen.
In diesem Jahr habe ich die Kiefer nicht fotografiert, das zweite Bild stammt, glaube ich, vom vorigen Jahr.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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Mugo1.JPG (23.47 KiB) 1473 mal betrachtet
Die Einstiche habe ich bis zum roten Strich gemacht.
Mugo15.JPG (45.2 KiB) 1473 mal betrachtet
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SteSt hat geschrieben:Bei der Zeichnung ist mir die Schale um eine Nuance zu gross geraten. Hoffe sie gefällt trotzdem!
Einfach geil. Ich wollte ich könnte so Zeichnen! Vielen Dank Stef
Eva Warthemann hat geschrieben:Ich hoffe, das man den Unterschied vom ersten zum zweiten Bild gut erkennen kann.
Diese Einstichmethode habe ich erst 4 Jahre lang
Besten Dank Eva
Dann ist in dem Fall auch die Borke in den 4Jahren dermassen rissig geworden?
Den Baum habe ich seit 1997, er wurde vermutlich mal überfahren. Jedenfalls wuchs er ziemlich schief aus der Erde raus. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was es für eine Kiefernart ist. Eine Sylvestris ist es jedenfalls nicht, dazu sind die Nadeln zu lang und zu steif.
Dann ist in dem Fall auch die Borke in den 4Jahren dermassen rissig geworden?
Das sieht in diesem Jahr noch besser aus. Mit den Einstichen habe ich erst begonnen, als man erste Ansätze von Rissen sah. Ich wollte sichtbare Einstiche unbedingt vermeiden.
Ich müßte noch mal fotografieren. Der Baum hat in diesem Jahr weniger Nadelbüschel produziert (ich hatte im Vorjahr die Kerzen zu tief gekürzt), dafür an Stammdicke gewonnen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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