Also Andi,
jetzt mal meine ganz persönlichen Erfahrungen hierzu. (
Irgendwer hatte man mir mal nahegelegt nur über das zu sprechen was ich auch selbst erlebt habe. 
)
Vor ca. 17-18 Jahren besorgte ich mir den ersten Ableger von O. plan. ´Nigrescens´. Nicht ganz legal.
Schlangenbart kannte ich bis dahin nur aus der Literatur, diesen als
Black Mondo Grass aus Amerika. Über Frosthärte wusste ich nichts und meine "Bezugsquelle" waren mehrere m² Bodendeckerpflanzung im subtropischen Treibhaus der Universität. Dementsprechend vorsichtig war ich auch die ersten Jahre mit meinen 2-3 Trieben. Doch je mehr sie sich vermehrten, um so unvorsichtiger wurde ich wohl.
Es handelt sich hier übrigens immer noch um die Pflanze vom Foto, die nun seit ca. 10 Jahren im Garten ausgepflanzt ist (Bild 2). Weitere Nachkommen füllen die Schale (Bild 3).
Zu ihrer speziellen Frosthärte kann ich nur sagen, dass sie vor Auspflanzung mal im Plastiktopf (wie die anderen in Bild 4) so durchgefroren ist, dass ich sie nur per Fußtritt vom Regal bekam. Aufgrund der Wetterlage blieb sie mindestens für 10 Tage ein purer Eisblock.
Der Plastiktopf hat es nicht verkraftet, der Schlangenbart schon.
Fazit:
Ausgepflanzt sehe ich überhaupt kein Problem - auch in Bayern nicht. Winterschutz ist nicht erforderlich.
Im Topf verhält sich dies ein klein wenig anders - und sei es nur für den Topf.

Meine Pflanzung in Barton-Schale überwintere ich auch ziemlich frostfrei,
eben wg. der Schale.