Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!

Wie gefällt Euch dieser Bonsai

Umfrage endete am 28.01.2012, 07:24

Das ist so ziemlich der hässlichste Bonsai
23
4%
Der ist so hässlich, dass er wieder schön ist
57
10%
Das ist kein Bonsai
7
1%
Das ist ein naturalistischer Bonsai
13
2%
Den finde ich ganz toll
36
7%
Der ist mir unheimlich, aber er ist richtig gut
82
15%
Der bricht alle Regeln
78
14%
Den hätte ich liebend gerne
44
8%
Der würde auf jeder Ausstellung in der Luft zerrissen
33
6%
Da würden die Leute andächtig davor stehen
26
5%
Da war ich beim ersten Anblick erschrocken
67
12%
Wenn das Bonsai ist, dann eröffnete er eine neue Dimension
23
4%
Statt so was hätte ich viel lieber Bilder von schönen Bonsai
6
1%
Da können einige noch was lernen
43
8%
Das ist nicht gut, da lernen Anfänger das Falsche
7
1%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 545

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Focus
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Focus »

Alex_B hat geschrieben:

Auf den ersten Eindruck gefiel mir der Baum spontan gar nicht - je länger ich mich damit beschäftige um so interessanter finde ich das Material und die Gestaltung.

Ich finde den Baum auf jeden Fall sehr spannend!

Mir geht es genauso. Am Anfang fand ich ihn recht schrecklich. Aber mit der Zeit sehe ich all die negativen Seiten zunehmend in einem positiven Licht.

Nur hab ich keine Ahnung, warum das so ist. *kopfkratz* *schulter zuck*
Grüße
Holger
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Walter Pall
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Walter Pall »

Peter Tea, der sehr junge Kalifornier macht gerade seine Assistentenzeit bei Herrn Tanaka in Japan durch und schreibt auf seinem Blog:

This Trident maple was started by Mr. Tanaka’s great grandfather (first generation and creator of Aichi-en) almost 100 years ago. One of the reason why I like this tree so much is that it’s such a good representation of what Aichi-en is all about. Time and time again when I’m wiring and styling a not so typical tree, Mr. Tanaka will always pushing me to make it more unique and interesting in some way. Whereas most people will either cut or replace something strange, I’m encouraged to keep it. He was taught to do this by his father and his father’s father. This tree has been developed continuously by all generations to this day and has always lived at Aichi-en. When I first arrived here, I asked Mr. Tanaka about this tree and why was it was made this way. The answer wasn’t simple or quick and it was filled with words such as, different, strange, unique, creative, taste and personality. The conversation was one of the defining moments of my apprenticeship and it made me realize that many different factors come to play on how a tree is created and that there isn’t just one way to creating them. After the conversation, Mr. Tanaka then warned me that I should never forget the basics of Bonsai and that, “there is a thin line between a strange tree that expresses good taste and just a strange tree” (the tricky part is finding that line and realizing if I have it in me to create something different then most. Perhaps it requires a certain type of personality?

Der Dreispitzahorn wurde von Urgroßvater von Herrn Tanaka (erste Generation und Schöpfer der Aichi-en) vor fast 100 Jahren begonnen. Einer der Gründe, warum Ich diesen Baum so sehr mag ist, dass es so eine gute Darstellung dessen ist, worum es in der Aichi-en ist überhaupt geht. Immer und immer wieder, wenn ich beim Drahten und er Gestaltung eines nicht so typischer Baumes bin, veranlasst mich Herr Tanaka den Baum einzigartig und in gewisser Weise interessant zu gestalten. Während die meisten Menschen etwas seltsames entweder weg schneiden oder es ersetzen, werde ich ermutigt, es zu behalten. Herr Tanaka hat gelernt es so wie sein Vater und der Vater seines Vaters zu tun. Dieser Baum wurde kontinuierlich durch alle Generationen bis heute entwickelt hat und immer in der Aichi-en gelebt. Als ich hier ankam, fragte ich Mr. Tanaka über diesen Baum und warum war er so gestaltet ist. Die Antwort war nicht einfach und schnell und es wurde mit Worten wie, anders, fremd, einzigartige, kreativ, Geschmack und Persönlichkeit ausgefüllt. Das Gespräch war einer der entscheidenden Momente meiner Ausbildung, und es machte mir klar, dass viele verschiedene Faktoren, wie ein Baum entsteht, ins Spiel kommen und dass es nicht nur einen Weg gibt. Nach dem Gespräch hat Herr Tanaka sich dann an mich gewandt, ich solle nie die Grundlagen von Bonsai vergessen, und dass "es eine dünne Linie gibt zwischen einem seltsamen Baum, der guten Geschmack oder nur einen seltsamen Baum ausdrückt" .Der schwierige Teil ist das Auffinden dieser Linie und die Erkenntnis, dass ich fähig bin etwas anderes als die meisten zu schaffen. Vielleicht bedarf es einer bestimmten Art von Persönlichkeit?
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
marocaan
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von marocaan »

Hallo zusammen,
einige Grundstile (vor allem Kakade-windgepeitscht-geneigt) und Gestaltungsmittel wie Jin und Shari sollen ja auf besondere Standort- und Witterungseinflüsse hinweisen.

Was sagt mir persönlich dieser Baum dazu ?
Vielleicht haben vor längerer Zeit Sturzbäche öfter die Wurzeln freigelegt und Stürme die Krone mehrfach gebrochen.
Dann hat sich wohl das Klima gebessert und der Baum konnte sich regenerieren und entsprechend harmonischer wachsen.
Nur eine "blöde" Geschichte (das Klima und die Standortbedingungen ändern sich natürlich nicht in einem Baumleben),
aber das suggeriert mir diese Gestaltung.

Kurz gesagt, mir gefällt er. Und wer mit wachen Augen durch die Natur geht-es gibt fast nichts was es nicht gibt.

Gruß
Andreas
OSEKI
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von OSEKI »

Hätte es vor hundert Jahren schon Baumärkte gegeben, hätten Wir jetzt mehr davon.
wenn fliegen hinter fliegen fliegen, fliegen fliegen fliegen nach.
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Bergi
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Bergi »

marocaan hat geschrieben:...das Klima und die Standortbedingungen ändern sich natürlich nicht in einem Baumleben...
Tscha Andreas,

leider ist das wahrscheinlich doch möglich.

Vielleicht ist auch das eine gute Interpretation dieses Baumes: "Verloren im Klimawandel".
Vielleicht werden eines Tages alle unsere Bäume so "merkwürdig" aussehen....

Mehrdeutigkeit als Kennzeichen eines guten Kunstwerks.

Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Sigrid »

Ich finde: der hat Witz und Klasse.
Und ich würd ihn sofort nehmen!
Wobei ich die Umrisslinie auch wieder aulockern würde....


und fast hätt ich gesagt: die Entstehungsgeschichte (die ich bis dahin nicht gelesen hatte)
sei mir eher wurscht.
Nach Kenntnis der Entwicklung des Baumes wäre er mir aber umso lieber und wertvoller.
think pink
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Olaf_Gd
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Olaf_Gd »

Das Phantom der Oper.

Ein aüßerlich mißgestaltetes Nohmaterial wird verschämt hinter der Maske eines sommerlich schönen Ahorns mit genialer Feinverzweigung verborgen.

Andrew Loyd Webber goes Bonsai.

Gruß Olaf
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Andreas Ludwig
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Andreas Ludwig »

Ehrlich, Leute...

«Phantom der Oper», «Vater-Sohn-Konflikt in der Familie», «Sünden der Vorgänger», «Baumarktbonsai»? Da sind Äusserungen wie «abstossend» gerade noch harmlos. Manchmal frage ich mich, was Leute dazu bringt, aus dem Dunkel des Zuschauerraums hämisch «Buh!» zu rufen, ohne das aber je auszuformulieren. Halten die ihren Geschmack wirklich für massgeblich? Man muss diesen Baum nicht mögen, man kann ihn sogar klar ablehnen - aber man sollte das anständig erklären können, ohne Frotzeleien, Unverschämtheiten und haarsträubende Vermutungen. Ganz gewiss ist es nicht ein «schlechter Baum» wie wir sie hier im Forum zuhauf finden - schlecht gemacht, schlecht gepflegt, schlecht eingeschalt und schlecht gezeigt...

Da halte ich mich lieber an Sigi, die «Witz und Klasse» attestiert. Hier findet Witz gewöhnlich nur in der Plauderecke statt und hat gar nichts mit Bonsai zu tun. Dabei ist eine Kunstgattung erst dann eine, wenn in ihr auch Witz entsteht: Dazu braucht es die Leichtigkeit und Unbeschwertheit (und vielleicht auch Langeweile?) eines wirklichen Könners. Zu «Klasse» kommt mir spontan die alte Definition in den Sinn, dass Kunst zwecklos, aber sinnstiftend sei. Wer an diesem Baum vorbeigeht, ohne ins Sinnen zu kommen, na ja - der sollte vielleicht wenigstens nichts Sinnloses dazu schreiben. Vielleicht werden die Urenkel dieser Kritiker das aber besser machen.
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SteSt
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von SteSt »

Andreas du bist der Meister der Worte......

...und da haben viele (mich eingeschlossen) wahrlich ein defizit!
Ich kann die Eindrücke die der Baum auf mich macht nicht annähernd in Worte fassen, aber deine niedergeschriebenen Gedanken faszinieren mich immer wieder aufs neue, und lese sie mit begeisterung! Ich glaube der Baum ist kein gutes Beispiel um darüber zu diskutieren ob er gefällt oder nicht, da er so viele verschiedene Facetten, Gesichter, Details hat!

Aber wenn ich von meinem Grossvater einen Baum vererbt bekommen würde, ganz egal wie er aussieht, dann wäre es für mich viel mehr als nur ein Bonsai!
Ich würde irgendwo den Geist von ihm hineinprojizieren, seine Gedanken, sein Schaffen,......

hoffe mich irgendwie verständlich ausgedrückt zu haben! :oops:


lg Stefan
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Andreas Ludwig
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Andreas Ludwig »

SteSt hat geschrieben:Ich glaube der Baum ist kein gutes Beispiel um darüber zu diskutieren ob er gefällt oder nicht, da er so viele verschiedene Facetten, Gesichter, Details hat!
Gerade darum! Stefan - ich sehe all das auch, was andere bemängeln. Etwa die Wurzelplatte, die wie ausgelaufener Teig daliegt und nach meinem Empfinden erst noch zur falschen Seite hin verbreitert ist. Ich sehe den arg geraden Stamm, ich sehe die Absurdität des Kaskadenastes und vor allem sehe ich die Dissonanz, die die geleckte Haube auf diesem romantischen Gewucher bewirkt.

Aber ich sehe auch, wie im Zusammenwirken alle diese Dinge zu einer spannungsgeladenen Einheit werden, die den Zuschauer komplett überrascht. Dieser Baum ist nicht angelegt, harmonisch und altehrwürdig zu wirken, er soll sperrig sein, er soll uns auf uns selbst zurückwerfen, unsere Sehgewohnheiten in Frage stellen (was etwas Gutes ist - man wird so schnell alt, stur und behäbig!). Darum mag ich zum Beispiel die 95er-Krone weniger - sie war zu stringent auf einem so absurden Unterbau (ganz abgesehen davon kann ich mir gut denken, dass Tanaka eines Tages sagt: «Das reicht jetzt» und sie wieder reduziert...).

Was mich aber wirklich begeistert, sind diese zahllosen Spuren von Alter, die auf jedem Zentimeter sichtbar sind. Man beachte doch, wie der Hauptstamm langsam den Nebenstamm zu sich nimmt, mit ihm verschmilzt. So etwas dauert Jahrzehnte! Man beachte, wie sorgsam diese absurde Teehaube ausgebaut ist - wer hier traute sich das zu? Oder die Borke, nur so an sich, für sich, die feinen Risse in der Wurzelplatte.

Ich sehe solche Dinge oft synästhetisch, auch das hier. Mir kamen spontan zwei Dinge in den Sinn. Das eine ist der Auftakt zu «Richard III» von Shakespeare, den ich dramaturgisch genial finde, weil er mit dem Wort «Now» beginnt, gesprochen vom (buckligen!) Richard. Was für ein Kunstgriff: «Zack - da bin ich, hört mir zu!» Das andere ist das hier. Man beachte die «Risse» in der Komposition, die bewusst launig gehaltenen Themenwechsel, die virtuosen Verzierungen (Feinverzweigung), die pathetischen Themen (Stämme, Hauptast) gegenüberstehen. Diese Ballade entstand 1835, sieben Jahre nach Beethovens Tod (nur so zum Beispiel). Wetten, dass da einigen übel wurde beim Hören?

Doch, man soll das diskutieren! Sonst machen wir hier noch in hundert Jahren «Bonsai».
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Totoro

Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Totoro »

Hallo Andreas,

es freut mich sehr das du wieder deine herrlichen Spitzen- Beiträge schreibst. *daumen_new*
Ein Hauptgrund für mich diesem Forum treu zu bleiben.
Du hast es wieder mal auf den Punkt gebracht. Kennst du Laurence Olivier im alten Kinofilm " Richard der Dritte" ? Nach deiner Bemerkung fiel mir gleich die Ähnlichkeit des Buckligen in Rüstung mit diesem Bonsai auf.


Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr !

Grüße

Dirk
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xistsixt
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von xistsixt »

Dieser Baum ist soetwas wie Schmierekunst in den Bildern wo mit Farbe geworfen wird

Würde ein noname Gestalter so etwas in der Art gestalten und auf einer Austellung zeigen würde er in der Luft zerrissen. Ihm würde gesagt ob er die Regeln nicht kennen würde.

Wenn ein Künstler mit bedeutendem Namen sowas gestaltet finden sich auch immer viele Leute die sowas Skurilles schön finden und ihm seinen Wert aussprechen.


Schöner Astaufbau/ Astwerk mehr positives will und kann ich dazu nicht sagen...

Kunst ist relativ....
"Character is like a tree and reputation like a shadow.
The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."

- Abraham Lincoln
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Kyrilla
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Kyrilla »

Sehe ich ähnlich.
Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
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Odoridori
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Odoridori »

Hallo, ich nochmal ...

so sahen die Bonsai und die Gestaltungen vor ueber hundert Jahren eben aus, man sieht
den Ursprung Penjing in diesen Gestaltungen ... und was hat sich in der Welt von damals zu
heute nicht veraendert ? Alles ist in Bewegung und in staendiger Veraenderung ...

Wir haben Glueck diesen Baum heute so, fast urspruenglich zu sehen ...

Der Baum hatte Glueck, die Weltwirtschaftskrise, den zweiten Weltkrieg, viele Erdbeben und
Naturgewalten zu ueberstehen und er ist auch nicht einem anderen Bonsaimeister in die Haende gefallen,
der Ihm die Urspruenglichkeit genommen hat. Ich kann nur sagen: Danke Walter das Du uns
diesen Beitrag eingestellt hast und uns zum Nachdenken und Diskutieren bringst ...

Gruss
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
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Andreas Ludwig
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Re: Der ganz merkwürdige Ahorn - Umfrage

Beitrag von Andreas Ludwig »

xistsixt hat geschrieben:Dieser Baum ist soetwas wie Schmierekunst in den Bildern wo mit Farbe geworfen wird
Empfehlung: Ein paar Schmierekunst-Farbwurfbilder von Jackson Pollock genau studieren und erkennen, wie er sorgfältigst vom Dunkel zum Hell hin aufbaut, ganz zuletzt in geradezu klassischer Manier «weisshöht», indem er dunkle Strukturen mit hellen Spritzern plastisch wirken lässt.

Wirklich relativ gut, sowas. Kann man nur, wenn man relativ viel verstanden hat von Kunst. Sieht man nur, wenn man sich darum bemüht.

Ist dir schon mal aufgefallen, dass ich nie über Fussball schreibe? Nicht mein Ding. Warum schreibst du über Kunst?
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(Thoreau)
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