Nachdem Walter seine sehr erfolgreiche Methode dankenswerter Weise so ausführlich beschrieben hat
Um bei mir selbst anzufangen: Ich wasche und siebe Lavasubstrat nicht aus, sondern mische es, wie es aus dem "Winterstreubeutel" kommt, mit etwas Weißtorf, Hornspänen und Holzkohle. Düngen tue ich überwiegend mit einem Baumarktdünger auf Hühnermistbasis, der auf das Substrat aufgestreut wird. Osmotischen Stress verursacht dieser Dünger offenbar nicht, obwohl er auch ein paar Körnchen von Blaukorn oder sowas ähnlichem enthält (farbige Kügelchen).
Dieses Substrat hält Wasser länger, Gießen brauche ich höchstens einmal täglich, bei hoher Luftfeuchigkeit, gerade auch im Sommer, noch seltener. Verluste durch Trockenheit oder Staunässe hatte ich bisher nicht, lediglich durch Kälte/Frost bei frisch umgetopften im Spätfrühjahr. Mir scheint, dass das Substrat für Pfaffenhütchen und vielleicht für die einheimische Heckenkirsche zu wenig Kalk enthält, so dass der Zuwachs nicht optimal (aber auch nicht wirklich schlecht) ist. Für die - als recht wasserbedürftig berüchtigten - Birken ist es offenbar optimal.
Ein wichtiges Instrument beim Gießen sind für mich die bereits erwähnten "Monitor-Unkräuter", so ganz kleine Sämlinge, die ja in fast jedem Topf keimen. So lange die nicht schlapp machen, muss zumindest nicht dringlich gegossen werden.
Grüße,
Stefan
