Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
wildsau.
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von wildsau. »

Lempira hat geschrieben:Die Qualität das Materials ist allenfalls mäßig. Ich weiß. Ich betrachte das als Übungsmaterial.
Warum?
Sieht doch schon ganz gut aus.
Jedenfalls nichts für die Tonne,ist auf alle Fälle wert Ihn weiter zu entwickeln,die Zeit wirds richten
Noch 3,4,5 Jahre dann wird Der schon ganz ordentlich aussehen.

Gruss
Daniel.
olli.w.
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von olli.w. »

Hallo,
da sieht man im Wachstum aber einen ganz großen Unterschied gegenüber Yamadori´s. Der Zuwachs ist ja gewaltig!

Ich würde ihn erst im Frühjahr ,also wenn es wirklich frostfreibleibt, zurückschneiden. Hauptstamm bzw. Äste selektieren und nochmals kräftig reduzieren, min 70% entfernen.

Ganz wichtig für mich wäre jetzt einen Blick auf den Wurzelballen zu legen. Heißt Wurzelsschnitt, alte Erde entfernen und in gutes durchlässiges Substrat pflanzen. Wahrscheinlich wird er dann in diesem Jahr deutlich schwächer wachsen aber einen Wurzelschnitt müßte jetzt sein.

Grüße Olli und halte uns auf dem Laufenden.
Mosel-Riesling !
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fritze
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von fritze »

hier möchte ich auch auf dem laufenden gehalten werden.

ich werde in den nächsten jahren davon profitieren können, hoffe ich.

wurde der pferdemist vorher abgelagert und verdünnt, oder direkt vom perdearsch in den pot? sorry für die unflätige ausdrucksweise.

liebe grüße christian
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Dirk K. aus L.
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Tach, Christian!
fritze hat geschrieben:hier möchte ich auch auf dem laufenden gehalten werden.
Das kriege ich hin.
fritze hat geschrieben:wurde der pferdemist vorher abgelagert und verdünnt, oder direkt vom perdearsch in den pot? sorry für die unflätige ausdrucksweise.
Der Trockendung stammt von Aldi. Pferdemist – und das Ding geht ab wie die Sau! :)


Grüße, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
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bonsaiheiner
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Dirk,

schöne Doku, da kann man was lernen!
Habe Deinen Thread vor 10-11 Monaten am Anfang gelesen und dann irgendwie aus den Augen verloren.

Schau Dir doch bitte das 5. Foto auf der 2. Seite an. Bei den gezeigten Wurzeln scheint sich was im Kreis zu ringeln!
Hier musst Du bald, nach Ende der jetzt herrschenden knackigen Frostperiode, rangehen. Wenn Du dann Klarheit über das spätere Nebari hast, werden Dir die sich dann anschliessenden oberirdischen Massnahmen leichter fallen. Könnte sein, dass die ganz anders werden als wie Du Dir das bisher insgeheim vorgestellt hast.

Bis jetzt ist es sehr gut gelaufen *daumen_new* ! Weiter so!

Beste Grüsse,
Heiner
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Dirk K. aus L.
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Hallo, Daniel!
wildsau. hat geschrieben:
Lempira hat geschrieben:Die Qualität das Materials ist allenfalls mäßig. Ich weiß. Ich betrachte das als Übungsmaterial.
Warum?
Sieht doch schon ganz gut aus.
Jedenfalls nichts für die Tonne,ist auf alle Fälle wert Ihn weiter zu entwickeln,die Zeit wirds richten
Noch 3,4,5 Jahre dann wird Der schon ganz ordentlich aussehen.
Das Bessere ist des Guten Feind!

Guck dir einmal die Bonsai-Gallerie von Walter Pall an. Wie kann es sein, dass der Mann in wenigen Jahrzehnten so viele Hammer-Bäume gestalten konnte? Antwort: Er gibt sich auch nur mit Hammer-Rohmaterial zufrieden! Denn auch ein Spitzen-Trainer kann nur Spitzen-Sportler hervorbringen, wenn er die größten Talente trainiert.

Bei meinem Felsenahorn weiß ich nicht einmal genau, wie das Nebari beschaffen ist. Darauf sollte man eigentlich mit am meisten achten bei der Material-Auswahl!

Grüße, Dirk
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bonsaiheiner
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Dirk,

also jetzt lass aber mal die Kirche im Dorf und stell Dein Licht nicht unter den Scheffel!

Rumzuprobieren und auszuloten was geht, macht doch Spass, Dir nicht?

Bisher sind doch durchaus positive Ansätze bei Deinem Felsenahorn erkennbar, meine ich jedenfalls mal.

Sich an Walter zu messen, ist richtig und spornt an. Wer sagt denn, dass wenn Du mit diesem Projekt mal Erfolg hast, Du mit höherem Erfahrungs- und Wissensstand nicht auch irgendwann ein Hammer-Rohmaterial vor die Schere bekommst?

Bis dahin gilt leider für die Allermeisten, mich eingeschlossen:

"Quod licet Jovi, non licet bovi".

Beste Grüsse,
Heiner
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Dirk K. aus L.
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Moin, Heiner!

Schön, dass du dich hier einschaltest.
bonsaiheiner hat geschrieben: Schau Dir doch bitte das 5. Foto auf der 2. Seite an. Bei den gezeigten Wurzeln scheint sich was im Kreis zu ringeln!
Hier musst Du bald, nach Ende der jetzt herrschenden knackigen Frostperiode, rangehen. Wenn Du dann Klarheit über das spätere Nebari hast, werden Dir die sich dann anschliessenden oberirdischen Massnahmen leichter fallen. Könnte sein, dass die ganz anders werden als wie Du Dir das bisher insgeheim vorgestellt hast.
Die Wurzeln stecken in einem Ballentuch! Welchen Einfluss das auf deren Entwicklung hatte, wird sich noch zeigen ...

Ich frage mich nun, wann ich die Äste und wann ich die Wurzeln bearbeite. Ein Wurzelschnitt bedeutet gleichzeitiges Umtopfen. Bedenkt man, dass der optimale Zeitpunkt dafür die Phase ist, in der die Knospen zu schwellen beginnen, dann wäre das etwa Mitte/Ende April.

Die Äste würde ich aber gerne bearbeiten, bevor die Knospen anschwellen, damit sich mit dem Austrieb frühzeitig noch neue Knospen an den gekürzten Ästen bilden können. Ich hoffe daher, dass Ende Feb./Anfang März die Temperaturen entsprechend mild sind.

Die Äste hätte ich schon im Herbst schneiden und drahten sollen. Das war ein Fehler!
bonsaiheiner hat geschrieben: Bis jetzt ist es sehr gut gelaufen *daumen_new* ! Weiter so!
Danke, Heiner! :oops:

Viele Grüße, Dirk
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bonsaiheiner
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Dirk,

ohne zu ahnen, wie es ungefähr mit dem Nebari weitergeht, würdest Du spätere Schritte vor dem ersten, wichtigen machen.
Der Baum hat doch jede Menge Kraft getankt, da kannst im März bedenkenlos mal unten nachschauen und für Ordnung sorgen, natürlich einschließlich Wegnahme von nicht benötigtem Zuwachs oben. Diesen solltest Du heftig zurücknehmen.

Beste Grüsse,
Heiner
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Hans-Peter
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von Hans-Peter »

Hallo,

als ich dein Bild von den Blättern deines Ahorns gesehen habe, musste ich spontan an den Feldahorn "Acer campestre" denken. Felsenahornblätter sehen irgendwie schlichter aus.

Viele Grüße
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Arkadius
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von Arkadius »

Hallo Dirk,

gibt es hier ein Update?
Nach dem ich das Blatt gesehen habe, bin ich auch etwas unschlüssig, ist es nicht doch ein anderer Ahorn?

Gruß
Arkadius
グルッス

アルカディウス
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Dirk K. aus L.
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Re: Mein Felsen-Ahorn -- als Rohmaterial geeignet?

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Arkadius,

der Ahorn hat den letzten Winter leider nicht überstanden. Mag sein, dass es an der angeblich eingeschränkten Winterhärte dieser Art lag (ich überwinterte ihn ungeschützt an der Hausmauer). Es könnte aber auch gut sein, dass ich ihn überdüngt habe. Vielleicht war es auch die Summe aus beiden Ursachen?

Ein Baum verloren, an Erfahrung gewonnen.

Gruß, Dirk
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