Buche als Literat

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
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balvan
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Re: Buche als Literat

Beitrag von balvan »

Hallo Camaju,

vielen Dank für das Bild. Habe auch n' junge Stein- Eibe und finde diese ist sehr schön gestaltet. Aber es ist ja nicht so dass ich die Literatenform nicht kenne..., hatte auch gesagt, dass das Bild von allen die ich gesehen habe am Meisten der Literatenform und jetzt Achtung! Bei einer Buche kommt...

Wieviel Ahnung ich habe kann ich nicht beurteilen ist keine subjektive Sache, aber meinst Du man kann jemals genug Ahnung zum einem Thema haben, dass sich fortwährend verändert, wenn man sich nicht mit neuen Ideen auseinander setzt? Und ich masse mir tatsächlich an, das Pflegen und Gestalten eines Bonsai erlernen zu können :lol: .

Ausgehen von dem ursprunglichen Bild, hätte ich es in etwa so erstgestaltet... (Astdrahtung, weiterer Aufbau gefolgt)
Zuletzt geändert von balvan am 09.02.2012, 19:39, insgesamt 1-mal geändert.
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.

Konfuzius
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Funkadalic
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Re: Buche als Literat

Beitrag von Funkadalic »

:shock:
Ist jetzt nicht dein Ernst, oder??
balvan
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Re: Buche als Literat

Beitrag von balvan »

eh Leute, echt die Kommentare sind Spitze^^, geht es auch detailierter? Wir entfernen uns immer weiter von dem Thema, sagt was stört oder macht Gegenvorschläge, mekern kann jeder...

Schau doch sonst nach
Fichte (Picea abies)
Beschreibung: von Udo Fischer (D), Höhe: 98 cm, Schale: William Vlaanderen. 2. Platz Shun-ten Award unter http://www.bonsai-art.com/index.php?opt ... 1#category

ist zwar Welten in der Bearbeitung/ Aufbau entfernt aber die Form ist doch analog...
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Heike_vG
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Re: Buche als Literat

Beitrag von Heike_vG »

balvan hat geschrieben:... ab manchmal kann sich hier sogar austauschen, onhe dass man den Mund vebietet bekommt, weil man sag was andre nicht hören wollen :evil:
Du kriegst überhaupt nicht den Mund verboten. Das war nur ein guter Rat, vielleicht nur das zu schreiben, was Du auch genau weißt. Ich weiß nicht wie es Dir geht, mir wäre es unglaublich peinlich, so sehr daneben zu liegen und damit solche Unkenntnis zu zeigen.
Meine Sorge ist aber auch immer, dass andere Anfänger so etwas lesen und glauben.
balvan hat geschrieben:Schreib doch wie ein Buche- Literat nach deiner Vorstellung aussieht... *daumen_new*
Für mich ist ein Buchenliterat nichts unbedingt erstrebenswertes. Eine Buche ist in meinen Augen reichlich ungeeignet für eine Literatengestaltung. Ich habe jedenfalls noch keine gesehen, die mir gefallen oder mich ansatzweise überzeugt hätte. Buchen stehen meist in größeren Laubwäldern, haben dann lange, mehr oder minder gerade und nicht sehr dicke Stämme mit einer kleinen Krone oben. Oder wenn sie frei stehen, sind es breite, ausladende Laubbäume in freier Besenform, ein- oder mehrstämmig. Sie kommen höchst selten an extremen Standorten vor und eine literatenartig reduzierte Form mit spärlichem Laub ist nicht typisch für Buchen.

Der Baum von Stefan Gmür ist eine Mischung von frei aufrecht, gelehnt und einer freien Besenform. Das alles entspricht einer Buche und der Baum ist großartig.

Literaten sind meistens Nadelbäume, die auch in der Natur unter schwierigen Bedingungen in ähnlicher Form vorkommen.
Hier mal ein schönes Beispiel von Walter Pall.

Bild

LG, Heike
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camaju +
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Re: Buche als Literat

Beitrag von camaju + »

balvan hat geschrieben: hatte auch gesagt, dass das Bild von allen die ich gesehen habe am Meisten der Literatenform und jetzt Achtung! Bei einer Buche kommt...

Wieviel Ahnung ich habe kann ich nicht beurteilen ist keine subjektive Sache, aber meinst Du man kann jemals genug Ahnung zum einem Thema haben, dass sich fortwährend verändert, wenn man sich nicht mit neuen Ideen auseinander setzt?

Es gibt doch einige Grundlegende Sachen / Kenntnisse, die man trotz Veränderung (was unsere Bonsai ja dauerhaft tun) kennen / können / beherrschen sollte.

Und ich masse mir tatsächlich an, das Pflegen und Gestalten eines Bonsai erlernen zu können :lol:

Das sei dir von Herzen gegönnt :-D
Am besten fängst du damit an, dich nicht an so einem Baum, wie in diesem Link, festzubeissen. Der hat sowas von überhaupt nix mit einem Literaten zu tun. ;-)
.
Vielleicht kriegst du ja auch noch die Kurve und du bekommst ne Idee zu deiner Antwort wegen Heikes Beitrag ;-)
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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manuu29
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Re: Buche als Literat

Beitrag von manuu29 »

Ich seh es wie Heike


Hier mal ein Foto einer Hainbuche


http://www.bonsai-berlin.eu/Ausstellung ... ai.html#66

Gruß manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
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Andreas R.
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Re: Buche als Literat

Beitrag von Andreas R. »

Also dann sag ich mal was mich hier stört.
Zuerst möchte ich aber noch darauf hinweisen, dass das nur meine persönliche Empfindung ist, Geschmäcker sind verschieden und es mag durchaus Menschen geben denen das gefällt.
- Der Ast wurde nach unten geneigt, und zwar genau so dass seine Bewegungsrichtung entgegengesetzt zu der des Stammes ist. Das wirkt unstimmig auf mich.
- Die Windung am unteren Ende des Stammes ist verschwunden (vielleicht durch Abmoosen?). Gerade diese Windung war das einzig Interessante an dem Baum, wegen ihr ist er Apax wahrscheinlich aufgefallen.
- Einfach nur einen Ast um 45° nach unten zu neigen ist jetzt nicht unbedingt revolutionär und wird bei diesem schwierigen Rohmaterial nicht ausreichen um was Gutes draus zu machen

Gegenvorschlag:
Wenn ich mir überhaupt die Arbeit machen würde sowas auszugraben (da findet man bestimmt was Besseres, das einzig Gute an dem Baum ist wie gesagt die starke, "skulpturale" Bewegung ganz unten am Stamm, der Rest könnte wohl kaum schlechter sein), dann würde ich ihn nach der ersten Erholungsphase stark einkürzen, versuchen in den oberen Stammbereich irgendeine Bewegung reinzubiegen und dann ein paar Jahre einfach wachsen lassen. Dann... wait and see... vielleicht wird was draus.

@Apax: Ich glaube du siehst etwas Bestimmtes in dem Baum, und zwar etwas anderes als balvan. Grab ihn aus und mach es so wie du dir es vorstellst. Selbst wenn du den Baum in ein paar Jahren auf den Kompost wirfst wirst du was dabei lernen. Viel zu verlieren ist nicht, der Baum kostet nichts und es ist auch kein Material um das es schade wäre.

Meiner Meinung nach kann jeder machen was ihm gefällt. Wenn balvan so eine Gestaltung wie er sie skizziert hat gefällt, dann soll er sie auch machen. Ist ja nicht mein Baum.

Viele Grüße,
Andy
balvan
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Re: Buche als Literat

Beitrag von balvan »

Hallo Heike,

danke für die ausführliche Antwort, die falsche Einstuffung unter Literat sehe ich ein und hoffe niemanden fehlgeleitet zu haben. Das kann ich deswegen, so schamlos zugeben, weil es anders gemeint war und zwar, dass dieses Baum unter allen Buchen die ich gesehen habe, sich der Richtung Literat am nächsten kommt.

Zum anderen kommen mir die grunsätztlichen Bonsai- Regeln/ Prinzipien ohnehin widersruchlich vor... Einerseits, würde ich selbst auch auf eine Buche als Literat nicht kommen, dafür sind meine Anfänge viel zu naturgetreu, aber das will ich den anderen nicht verbieten, den es wird mir keine erklären können, wieso es Azaleen Bonsai gibt, wenn keine Azallen Bäume in der Natur zu finden sind oder wieso die Wacholder Gestaltungen zuweilen so unnatürlich aussehen etc. Daher wieso keine Buchen in Literatenstill? Buchen neigen zu unregelmässigen Stammen. Deswegen musste es möglich sein und dürte nicht unnatürlich aussehen. Letzendlich wollte ich auch Apax mit seinem Baum einfach mal weiterhelfen...

Auf jeden Fall bin ich froh, dass du es mit dem Mund halten nicht so gemeint hast und das Bild hat auch recht - runde Schale ist für n' Literat viel besser. :)

PS: aus den Diskussionen merke ich schon, dass ich hier in der Komminikation etwas verbessern können müsste... und bin dankbar, dass ihr mit sich reden lässt und vielleicht krieg ich noch den Schpagat zwischen meiner Neugier, Hilfsbereitschaft und Fachwissen noch hin bevor ihr genug von mir habt. Bin ja noch nicht so lang dabei...

Gruss, Balvan.
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Konfuzius
balvan
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Re: Buche als Literat

Beitrag von balvan »

Danke Manuu für den Link, seinbar bin doch nicht der koplette Depp, hab' mir schon Gedangen gemacht, bei sovielen Herabsetzungen.

Danke Andreas, i sign you post, absolut.

g8, genug Aufregung für heute...
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Konfuzius
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Odoridori
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Re: Buche als Literat

Beitrag von Odoridori »

Zum anderen kommen mir die grunsätztlichen Bonsai- Regeln/ Prinzipien ohnehin widersruchlich vor... Einerseits, würde ich selbst auch auf eine Buche als Literat nicht kommen, dafür sind meine Anfänge viel zu naturgetreu, aber das will ich den anderen nicht verbieten, den es wird mir keine erklären können, wieso es Azaleen Bonsai gibt, wenn keine Azallen Bäume in der Natur zu finden sind oder wieso die Wacholder Gestaltungen zuweilen so unnatürlich aussehen etc. Daher wieso keine Buchen in Literatenstill? Buchen neigen zu unregelmässigen Stammen. Deswegen musste es möglich sein und dürte nicht unnatürlich aussehen. Letzendlich wollte ich auch Apax mit seinem Baum einfach mal weiterhelfen...
Hallo Balvan,

bevor Du Regeln und Bonsai-Stile in Frage stellst, solltest Du sie alle erst einmal kennen und dich mit Ihnen auseinandersetzen. Du hast völlig recht Azaleen sind keine Bäume, aber bei Bonsai geht es nicht nur um Bäume und Baumarten, denk nur mal an die Kusamono oder die Chysanthemen Bonsai. Also lies dich doch erst einmal in das grosse Thema Bonsai richtig ein. Geh zu einem Bonsai Arbeitskreis, besuch mal einige gute Ausstellungen, buch mal einen Workshop mit einem guten Gestalter und forme aus einem Rohmaterial deinen ersten Bonsaianwärter. Danach hast du auch eine ganz andere Sicht von Bonsai. Nur mal so ... Azaleen haben In Japan auch nochmal Ihre eigenen Liebhaber, Wettbewerbe und Ausstellungen, da geht es dann um die Blüten, die Sorten etc., aber auch um die Form. Bei Bonsai Ausstellungen in Japan wie der Kokufu, sind Sie seit den 60iger Jahren.

Viele Grüsse
Holger
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zwanziger
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Re: Buche als Literat

Beitrag von zwanziger »

Moin balvan,
Kopf hoch weiter geht.
Jeder kann sich mal verplappern.
Als Literat wäre der Baum für mich absolut unlogisch,
weil der gerade obere teil nicht zum unteren gezwirbelten passt,
weil keine Verjüngung,
weil sich der stamm an einem Punkt in die Äste teilt.
Den Wurzelansatz sieht man auch nich.
Das einzigste worin ich Sinn sehen würde wäre das Abschneiden des Stamms über dem gezwirbel.
ABER wenn du eine Vision hast, verfolge sie mit bedacht.
Schau dir den Baum noch mal genau an insbesondere den Wurzelansatz und vor dem Ausgraben gescheit vorbereiten
(kann man im Forum Nachlesen),
insbesondere Genehmigung vom Eigentümer einholen.
MfG André

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Andreas Ludwig
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Re: Buche als Literat

Beitrag von Andreas Ludwig »

Hi Balvan

Anders als andere möchte ich dich ermuntern. Ich hatte mal so eine Buche, das war die da:
file-2.jpg
file-2.jpg (55.28 KiB) 1330 mal betrachtet
Dummerweise gab es einen kleinen Unfall mit einem Regal, das leider auf abrutschender Erde an Hanglage, dann noch der Sturmwind und das im Winter - schwer zu erklären, jedenfalls ist sie hinüber. Aber es gab sie. Und ich finde, sie kam etwa an das heran:
Heike_vG hat geschrieben:Buchen stehen meist in größeren Laubwäldern, haben dann lange, mehr oder minder gerade und nicht sehr dicke Stämme mit einer kleinen Krone oben.
Tja und das, das scheint mir gar nicht mal so eine schlechte Definition eines (eines!) möglichen Literaten: Dünnes Ding mit kleiner Krone. Im Gegensatz zu den gezeigten Beispielen, die ich wenig typisch finde für die Literatenform.

Aber das ist für mich sowieso Kaisers Bart. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder du kriegst etwas Überzeugendes hin mit diesem Stöpsel oder aber nicht. Was nur bewiesen werden kann, wenn du es versuchst. Ich kann nachvollziehen, dass du es versuchen möchtest und rege darum an, es zu tun. Im schlimmsten Fall hat es nicht geklappt (oder das Regal stand auf abschüssigem Boden, siehe oben). Ob du dann einen Chrysanthemenorden vom Tenno kriegst, ist eine ganz andere Frage. Aber die hast du ja auch nicht gestellt (zum Glück - du kriegtest eher keinen).

Beachte bitte, dass Buchen nicht ganz einfach sind. Sie saufen gerne ab, sie brauchen etwas Zeit, «um sich zu setzen». Und sie sollten im Winter nicht austrocknen. Kümmere dich um die Pflege, sonst wirst du den Beweis, dass das was ist, nicht erbringen. Was ich bedauern würde.

---

Heike: Die Literatenform wurde damals aus Protest gegen eine martialisch-militaristische, streng festgeschriebene Ordnung in einer ebenso streng strukturierten hierarchisch-adeligen Welt entwickelt. Es war teils Provokation, teils «japanische Romantik»; böse formuliert: bewusst und absichtlich weibisch-zarte Formgebung in einer traditionell männlich-strammen Gesellschaft, Freiheit im Zwang. Jedenfalls kann man es so zusammenfassen. Er will das versuchen. Wollen wir ihm das nicht zugestehen..?
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Re: Buche als Literat

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Andy,

natürlich gestehe ich jedem gerne zu, alles zu versuchen, was ihm gefällt. :wink: Da ich danach gefragt wurde, habe ich nur meine persönliche Sicht der Dinge geschildert.
Es war jedoch Arpax, der die dünne Buche aus dem Wald zum Literaten zu machen überlegte, ehe Balvan in diesem Thread das Ruder übernommen hat. 8)

Deine doppelstämmige Buche kam der Gestalt der Buchen im Wald ja durchaus nahe. Wenn sie mich auch nicht restlos begeistert, so wirkt sie jedoch natürlich und auf eine subtile Weise ansprechend. :-D

Liebe Grüße,

Heike
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achim73
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Re: Buche als Literat

Beitrag von achim73 »

und auf eine subtile Weise ansprechend.
das ist doch das eigentlich problematische an der sache.
bei einem nadelbaum kann man wenigstens noch auf andere natürliche effekte setzen wie rinde, totholz, etc. hier hat nman so gut wie nichts.

das ist, wie ein aquarellbild mit nur 5 strichen zu malen.

um mit so einer gestaltung eine wirkung zu erreichen, muß man zwingend mindestens fortgeschritten in der bonsaikunst sein, wenn nicht ein meister.

um ihnen frustrationen zu ersparen, sollte man anfängern davon abraten.
genau wie von der sämlingsaufzucht und ähnlichen geschichten.

der ganze theoretische überbau mit literat oder nicht literat ist da eher nebensächlich.
Gruss, Achim
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Odoridori
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Re: Buche als Literat

Beitrag von Odoridori »

Hallo Andreas,

auch ich finde deine Buche sehr interessant und schade... schade ... das sie nicht mehr ist,
aber so ganz ein überzeugender Literat ist sie für mich auch nicht.

Heike hat das vorher schon ganz richtig beschrieben, eine überzeugende Literatenform ist mit die schwierigste Form in der Bonsaigestaltung überhaupt und um die zu gestalten bedarf es schon einiger Erfahrung und auch das geeignete Pflanzenmaterial. Ich denke Arpax kann sich für seine Erstgestaltungen bei unserem Sponsor wesentlich besser geeignetes Rohmaterial besorgen.

Viele Grüsse
Holger
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