Hi Balvan
Anders als andere möchte ich dich ermuntern. Ich hatte mal so eine Buche, das war die da:

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Dummerweise gab es einen kleinen Unfall mit einem Regal, das leider auf abrutschender Erde an Hanglage, dann noch der Sturmwind und das im Winter - schwer zu erklären, jedenfalls ist sie hinüber. Aber es gab sie. Und ich finde, sie kam etwa an das heran:
Heike_vG hat geschrieben:Buchen stehen meist in größeren Laubwäldern, haben dann lange, mehr oder minder gerade und nicht sehr dicke Stämme mit einer kleinen Krone oben.
Tja und das, das scheint mir gar nicht mal so eine schlechte Definition eines (eines!) möglichen Literaten: Dünnes Ding mit kleiner Krone. Im Gegensatz zu den gezeigten Beispielen, die ich wenig typisch finde für die Literatenform.
Aber das ist für mich sowieso Kaisers Bart. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder du kriegst etwas Überzeugendes hin mit diesem Stöpsel oder aber nicht. Was nur bewiesen werden kann, wenn du es versuchst. Ich kann nachvollziehen, dass du es versuchen möchtest und rege darum an, es zu tun. Im schlimmsten Fall hat es nicht geklappt (oder das Regal stand auf abschüssigem Boden, siehe oben). Ob du dann einen Chrysanthemenorden vom Tenno kriegst, ist eine ganz andere Frage. Aber die hast du ja auch nicht gestellt (zum Glück - du kriegtest eher keinen).
Beachte bitte, dass Buchen nicht ganz einfach sind. Sie saufen gerne ab, sie brauchen etwas Zeit, «um sich zu setzen». Und sie sollten im Winter nicht austrocknen. Kümmere dich um die Pflege, sonst wirst du den Beweis, dass das was ist, nicht erbringen. Was ich bedauern würde.
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Heike: Die Literatenform wurde damals aus Protest gegen eine martialisch-militaristische, streng festgeschriebene Ordnung in einer ebenso streng strukturierten hierarchisch-adeligen Welt entwickelt. Es war teils Provokation, teils «japanische Romantik»; böse formuliert: bewusst und absichtlich weibisch-zarte Formgebung in einer traditionell männlich-strammen Gesellschaft, Freiheit im Zwang. Jedenfalls kann man es so zusammenfassen. Er will das versuchen. Wollen wir ihm das nicht zugestehen..?