Crassula ovata

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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devoni
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Crassula ovata

Beitrag von devoni »

Habe heute in einem Gartencenter einen sehr alten Crassula ovata (Geldbaum)-Bonsai entdeckt...mindestens 25-30 Jahre alt..sehr schöner dicker Stamm...reichliche Verzweigung..aber leider sehr (!) verwahrlost...kleine schale mit uralter Erde...Kalkabscheidungen am Stamm und auf der Erde..Wurzeln, die bereits unten aus der Schale wachsen...habe nach reichlichem Überlegen beschlossen, den Bonsai zu kaufen und von der "Misshandlung" dort zu befreien.

Nun meine Fragen:
Was zuerst? Rückschnitt? Wurzelschnitt? Beides gleichzeitig? In frische Erde und eine größere Schale kommt er natürlich zuerst? Über Tipps bin ich - und der Bonsai - sehr dankbar!! :P
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chimairon
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Beitrag von chimairon »

Hallo devoni,

also die Crassula ist nicht wirklich ein Baum, sondern eine Sukkulente, d. h. Du kannst aus ihr etwas Bonsai-Ähnliches gestalten, ein richtiger Bonsai wird daraus aber nie! Aber das sollte dich nicht aufhalten... falls Du dir einen Balkon hast auf dem Du die Pflanze den Sommer über unterbringen kannst, wird sie es mit ungeahntem Wachstum danken und jede Menge Triebe bekommen :wink: Allerdings würde ich sie in den ersten 2-3 Wochen mit einem dünnen Tuch schattieren damit sie sich langsam an die Sonne gewöhnt, danach verträgt sie (braucht!) volle Sonne. Im Winter sollte die Crassula ebenfalls möglichst hell aber kühl (im Haus) stehen.
Rückschnitt ist immer möglich, jedoch musst du aufpassen wo du schneidest, immer mittig die Segmente der Äste durchtrennen, sonst können sie absterben.
Umtopfen würde ich auf jeden Fall, kann bei Gartencenterpflanzen nie schaden, die stehen fast immer in schlechtem Substrat, dabei kannst du auch einige der Wurzeln zurückschneiden.

Im übrigen würde mich interessieren wie teuer dich das Ding zu stehen kommt, denn von Crassula kann man kinderleicht Stecklinge machen und die können nach 2 Jahren und ein wenig Dünger schon mächtig groß sein....
Gruß
Kay
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A.Mittig
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Beitrag von A.Mittig »

Hallo!

Wie sind deine Erfahrungen damit, bei Crassulaceaen sowas ähnliches wie einen Wurzelansatz zu erzeugen?

beste Grüße, arne
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chimairon
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Beitrag von chimairon »

Hi Arne,

tja mit dem Wurzelansatz siehts bei mir auch eher dürftig aus, nur durch freilegen konnte ich da noch nichts erreichen :cry: Aber ich spiele mit dem Gedanken die Stammverjüngung durch die Abschnürungstechnik zu fördern. Werde ich demnächst mal an einem Steckling testen. Mein Problem war aber bisher aber auch das meine Crassulae :?: fast alle ehemalige Zimmerpflanzen sind, da hab ich mich nicht auf den Wurzelschnitt und die richtige Anordnung der Wurzeln konzentriert.
Aber auch die "fette Ente" meiner Mutter (ca. 35 Jahre alt, die Pflanze 8) hat unter der Erde keinen berauschendes Nebari.

Wie siehts bei deinen Pflanzen aus?
Gruß
Kay
devoni
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Beitrag von devoni »

Hallo kay,

Danke für Deine rasche Antwort und die Tipps. Habe mich beim Kauf zurückhalten können (habe mir stattdessen noch einen Ilex crenata zugelegt). Der Gartencenter will übrigens für den "heruntergekommenen" Geldbaum-Bonsai noch € 99. Mit ner neuen Schale, Erde u.s.w. wäre ich dann schon über € 150...

Naja, man(n) wartet noch ein bißchen....

Viele Grüße aus dem Rheinland, D.
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A.Mittig
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Beitrag von A.Mittig »

...prinzipbedingt sehen die Wurzeln bei meinen auch dürftig aus; Ich bin aber gerade am experimentieren, was man da machen kann. Daher hätten mich Erfahrungen in der Richtung interessiert...

Gruß, arne
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