Hallo Christian, alter Schwede ,
sehen prima aus deine Birken. Sie haben schon einen schönen Charakter, jede auf ihre Art ein schöner Doppelstamm.
Ich bleibe jedoch dabei, wenn du dir Birken anschaust, gehen sie erst nach der Verzweigung des 4, 5, oder 6 Grades in die Abwärtsbewegung und nicht schon nach der zweiten ... Das schaut irgendwie gequetscht aus, künstlich herbeigeführt ... eben schon früh gedrahtet aus. Gib denen noch ein paar Jahre, dann wirst du sehen was ich meine. Dazu müssten dann eben in den Jahren die Astpartien immer wieder auf zwei Knospen reduziert werden um eine stammnahe, nach oben gerichtete Verzweigung zu bekommen. Also lange Aufbauarbeit geleistet werden. .... Dann wirken sie auch im entlauptem Zustand wie richtige Birken
die Birke ist auf einem sehr guten Weg. Ich könnte mir auch vorstellen die Stammlinie des Nebenstammes etwas näher an den Hauptstamm zu bringen. Das würde insgesamt einer Birke entsprechend weicher wirken.
Ich hab vesucht das mal annähernd in einem Virtual zu visualisieren.
ciao
Herbert A
Dateianhänge
Birke Virtual
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.
Hallo Christian,
eingewachsene Drähte hinterlassen bei der Birke langanhaltende Spuren. Eigene Erfahrung.
Ich würde sie immer rechtzeitig entdrahten.
Allerdings kann ich Deine Erfahrung hinsichtlich Drahtung und verminderter Winterhärte zumindest für meine Birke im Rhein-Neckar-Raum bei Freilandüberwinterung nicht bestätigen.
Allerdings ist meine Birke nicht aus dem Moor, sondern aus Sandboden entnommen.
Ob das einen Unterschied macht?
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)