Auf die Gestaltung dieses Sabinas habe ich mich besonders gefreut! Leider hat es ein kleiner Schädling namens Splintkäfer (Borkenkäferart) auf diesen schönen Rohling abgesehen.
„Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist nicht möglich. Besteht bei einer Neupflanzung Befallsgefahr, können die Bäume vorbeugend im Frühjahr behandelt werden. Eventuell zugelassene Pflanzenschutzmittel sind beim Pflanzenschutzamt zu erfragen. Für den Haus- und Kleingarten sind keine Bekämpfungsmittel zugelassen. Bei starken Schäden, z. B. beim Absterben einzelner Äste oder der Krone, beim Ablösen der Rinde, zahlreichen Ein- und Ausbohrlöchern im Stamm- und unteren Kronenbereich ist keine erfolgreiche Bekämpfung oder Wiedererholung des Baumes mehr möglich.“
Glück im Unglück ist, dass ein Teil von diesem Baum überhaupt noch lebt. Pech ist, dass der Fiesling sich den Bereich mit der schöneren Bewegung ausgesucht hat.
In Bezug auf andere Bäume in meiner Sammlung ist mir schon ein wenig mulmig, wenn ich daran denke dass diese Käfer in meinem Garten waren/sind. Vor Jahren hatte glaube ich hier im Forum jemand von dem Verlust fast seiner kompletten Sammlung berichtet.
Vermehrt kämpfe ich neuerdings bei einer meiner Mugos gegen Holzschädlinge, die sich, so meinte ich bis jetzt, vornehmlich mit totem Holz begnügten. Ich habe schon mehrfach versucht mit einer Spritze Spritzmittel in die Frasgänge einzubringen, was auch funktionierte. Leider ohne Erfolg. Es zeigt sich immer wieder Bohrmehl an den Eingangslöcher. Vielleicht ist das wirklich nur ein Schädling der es auf Totholz abgesehen hat, sonst wäre die Mugo schon lange tot. Die Fraseingangslöcher sind deutlich größer als beim Sabina. Hat jemand eine Idee, wie ich diese „Holzfresser“ an der Mugo los kriege?
