Waldkiefer in Sandstein
Re: Waldkiefer in Sandstein
steinigt mich ruhig dafür, aber bei diesem baum denke ich spontan immer an eine mondschale :D
lg,
werner
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MerschelMarco
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Re: Waldkiefer in Sandstein
An so was kommt jeder ran! Das ist kein Yamadori, der ist halt nur schon sehr lange in Bearbeitung.MarcoW hat geschrieben: schon klasse mit welchem Material du so Arbeitest. Da könnte man fast …….![]()
Ist generell erlaubt, sogar gewünscht, sogar gefordert.MarcoW hat geschrieben: Ich weiß gar nicht ob mir hier eine Kritik erlaubt ist aber,
Eine Kaskade, gerade bei bei einer Waldkiefer, ist eine Extremform. In der freien Natur gibts die da wo eben der Baum extrem eine auf die Mütze bekommt/bekommen hat. Ein "gedrückter" Eindruck ist also durchaus Sinn der Sache.MarcoW hat geschrieben: ich möchte dich doch mal fragen warum du den Baum bzw. die Krone so gestaltest hast?
Für mich wirkt es ein bisschen so als hätte sich jemand auf den Baum gesetzt und die Krone so zusammen gedrückt…..
Auf dem Bild von ´11 hast du einen Baum mit einer ausgeglichenen Krone,
das sah deutlicher „schöner“ aus.(kann man das so sagen??)
Wäre es da nicht auch eine Option gewesen den Baum im Pflanzwinkel so 15° od. 20° nach links zu kippen und den unteren Kaskadenast nach rechts unten weglaufen zu lassen und da dann noch eine kleine Krone zu gestalten?
Genauso verhält es sich mit der Ausgeglichenheit. Zwar hat ein Baum immer die Tendenz sich auszugleichen, wird aber ggf. durch äußere Umstände daran gehindert. Diesen "Kampf" darzustellen ist ein oft bemühtes Motiv bei Bonsai und kann einerseits Spannung und Dramatik verursachen, kann natürlich auch gründlich danebengehen.
@ Norbert: Deine jetzige Einschätzung zur Schale teile ich. Der Baum ist ziemlich klein, so knapp über Shohin-Format. Da wirds bei mir mit einer passenden und damit kleineren Schale gärtnerisch langsam schwierig, weil die Dinger zusehends empfindlicher werden.
Grüße,
Marco
Re: Waldkiefer in Sandstein
Marco,
ich kenne ich mich mit der Pflege von nadeligen nicht aus.
Könntest du mir erläutern, was unter zusehens empfindlicher zu verstehen ist?
Ich hätte die Mugo für unempfindlich gehalten, wohl typisch Flachlandtiroler, sehe es mir bitte nach.
Von einer kleineren Schale habe ich übrigens nichts geschrieben, die optische geringere Wirkung lässt sich durch eine andere Form, nicht nur durch geringeres Volumen erreichen.
ich kenne ich mich mit der Pflege von nadeligen nicht aus.
Könntest du mir erläutern, was unter zusehens empfindlicher zu verstehen ist?
Ich hätte die Mugo für unempfindlich gehalten, wohl typisch Flachlandtiroler, sehe es mir bitte nach.
Von einer kleineren Schale habe ich übrigens nichts geschrieben, die optische geringere Wirkung lässt sich durch eine andere Form, nicht nur durch geringeres Volumen erreichen.
Zuletzt geändert von Norbert_S am 17.03.2012, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Totoro
Re: Waldkiefer in Sandstein
Hallo Marco,
so reduziert wirkt sie schön knuffig und der knorrige Stamm noch einwenig dicker.
Was mir auffällt ist die doch recht geringe Nadellänge. ( so 3cm ? Oder ?) Du düngst wahrscheinlich wenig um den Baum zu verfeinern ?
Ich beobachte auch bei meinen Kiefern das ein, auch lange zurückliegender ,Wurzelschaden bei sonst guter, gesunder Nadelfarbe zu sehr kurzen Nadeln führen kann.
Das mag vielleicht daher rühren, das wenige gesunde Wurzeln einen in Relation dazu großen Baum versorgen müssen.
Ab unter 5cm Nadellänge muss so eine Waldkiefer schon kämpfen und ist entsprechend empfindlich, da sie (pers.Meinung) am Rand der Unterversorgung steht. Ich meine damit ihre Fähigkeit einen "normalen" Austrieb zu schaffen und auf Schnitt mit tüchtiger Rückknospung reagieren zu können.
Eine noch kleinere Schale würde ich ihr auch nicht zumuten wollen.
Gruß
Dirk
so reduziert wirkt sie schön knuffig und der knorrige Stamm noch einwenig dicker.
Was mir auffällt ist die doch recht geringe Nadellänge. ( so 3cm ? Oder ?) Du düngst wahrscheinlich wenig um den Baum zu verfeinern ?
Ich beobachte auch bei meinen Kiefern das ein, auch lange zurückliegender ,Wurzelschaden bei sonst guter, gesunder Nadelfarbe zu sehr kurzen Nadeln führen kann.
Das mag vielleicht daher rühren, das wenige gesunde Wurzeln einen in Relation dazu großen Baum versorgen müssen.
Ab unter 5cm Nadellänge muss so eine Waldkiefer schon kämpfen und ist entsprechend empfindlich, da sie (pers.Meinung) am Rand der Unterversorgung steht. Ich meine damit ihre Fähigkeit einen "normalen" Austrieb zu schaffen und auf Schnitt mit tüchtiger Rückknospung reagieren zu können.
Eine noch kleinere Schale würde ich ihr auch nicht zumuten wollen.
Gruß
Dirk
- heinz leitner
- Beiträge: 1029
- Registriert: 05.04.2006, 19:21
- Wohnort: Wien
Re: Waldkiefer in Sandstein
Hallo Marco
Ich finde die Kiefer gut.
Mir persönlich hat die andere Ansichtseite ,wie du sie 2009 gezeigt hat besser gefallen.
Was hat dich dazu bewogen die Seite zu wechseln ?
Auf alle Fälle würde ich die Kiefer auch nicht von meiner Bank stossen.
Gruss Heinz
Ich finde die Kiefer gut.
Mir persönlich hat die andere Ansichtseite ,wie du sie 2009 gezeigt hat besser gefallen.
Was hat dich dazu bewogen die Seite zu wechseln ?
Auf alle Fälle würde ich die Kiefer auch nicht von meiner Bank stossen.
Gruss Heinz
Zuletzt geändert von heinz leitner am 17.03.2012, 18:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Totoro
Re: Waldkiefer in Sandstein
Hallo Marco,
das ist doch eine P.syvestris oder ?
Gruß
Dirk
das ist doch eine P.syvestris oder ?
Gruß
Dirk
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MerschelMarco
- Beiträge: 1621
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Waldkiefer in Sandstein
Um Gerüchten vorzubeugen, es ist wie der Titel schon sagt eine Waldkiefer.
Zur Ansichtsseite: Die Schale hat den Vorteil, das viele Ansichtsseiten möglich sind. Blöderweise liegt die für mich optimale Seite zwischen der Kantenansicht (2009) und der Facettenansicht aktuell.
Dirk, die geringe Nadellänge beschäftigt mich schon auch. Beim letzten Umtopfen war der Ballen völlig ok und voller Mykorhiza und auch jetzt sieht man von unten durchs Abdecknetz Mykorhiza wachsen. Die Nadellänge nimmt mit steigender Verzweigungsdichte ab, auch sind fast immer zwei Terminalknospen zu finden. Aber trotzdem viel gedüngt wird ist die Vitalität nicht so hoch, die Triebe bleiben auch immer recht dünn. Meine Vermutung liegt eben in dem geringen Erdvolumen. Die Schale heizt sich im Sommer stark auf, der Feuchtigkeitsgehalt schwankt in einer kleinen Schale wohl auch viel stärker als in einem großen Pflanzgefäß. Da es mir nicht möglich ist (Beruf gibts schließlich auch noch) immer exakt nach Bedarf zu gießen und ich derzeit auch keinerlei Schattierungseinrichtungen besitze ist das größenmäßig meine Untergrenze.
Norbert, für einen Schalenvorschlag wäre ich dir wirklich dankbar.
Grüße,
Marco
Zur Ansichtsseite: Die Schale hat den Vorteil, das viele Ansichtsseiten möglich sind. Blöderweise liegt die für mich optimale Seite zwischen der Kantenansicht (2009) und der Facettenansicht aktuell.
Dirk, die geringe Nadellänge beschäftigt mich schon auch. Beim letzten Umtopfen war der Ballen völlig ok und voller Mykorhiza und auch jetzt sieht man von unten durchs Abdecknetz Mykorhiza wachsen. Die Nadellänge nimmt mit steigender Verzweigungsdichte ab, auch sind fast immer zwei Terminalknospen zu finden. Aber trotzdem viel gedüngt wird ist die Vitalität nicht so hoch, die Triebe bleiben auch immer recht dünn. Meine Vermutung liegt eben in dem geringen Erdvolumen. Die Schale heizt sich im Sommer stark auf, der Feuchtigkeitsgehalt schwankt in einer kleinen Schale wohl auch viel stärker als in einem großen Pflanzgefäß. Da es mir nicht möglich ist (Beruf gibts schließlich auch noch) immer exakt nach Bedarf zu gießen und ich derzeit auch keinerlei Schattierungseinrichtungen besitze ist das größenmäßig meine Untergrenze.
Norbert, für einen Schalenvorschlag wäre ich dir wirklich dankbar.
Grüße,
Marco
Re: Waldkiefer in Sandstein
Marco,
ich will mich nicht drücken, aber aktuell reicht die Zeit vorne und hinten nicht.
Deshalb erst einmal nur in Worten.
Die Längsstreifen verstärken die optische Tiefenwirkung der Schale, also so etwas vermeiden.
Rund, schlicht geht gut, unterstützt den Baum.
Benötigst du eine tiefe Schale können Querbänder die Tiefe optisch reduzieren.
Mir persönlich würde zu diesem tollen Baum allerdings ein möglichst schlichte Schale gefallen, die unterstreicht die Bewegung der Wurzeln und des Stammes.
ich will mich nicht drücken, aber aktuell reicht die Zeit vorne und hinten nicht.
Deshalb erst einmal nur in Worten.
Die Längsstreifen verstärken die optische Tiefenwirkung der Schale, also so etwas vermeiden.
Rund, schlicht geht gut, unterstützt den Baum.
Benötigst du eine tiefe Schale können Querbänder die Tiefe optisch reduzieren.
Mir persönlich würde zu diesem tollen Baum allerdings ein möglichst schlichte Schale gefallen, die unterstreicht die Bewegung der Wurzeln und des Stammes.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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MerschelMarco
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Re: Waldkiefer in Sandstein
Mal der ganz kurze Weg.
Der Baum sollte eigentlich nur umgesetzt werden. Und zwar so, dass man auf die Kante der Schale blickt.
Vorteil: Wegen der Geometrie der Schale ist sie so um ca 2 cm schmaler, also etwa 10%. Außerdem wirkt sie schlichter, da nur 2 statt 3 Flächen zu sehen sind. Somit sind deine Vorschläge, Norbert, zumindest in Teilen gleich umgesetzt worden. Eigentlich gefällt mir die Schale so jetzt wieder ganz gut. Die Vorderseite ist auch so angepasst worden, dass der Stamm etwas besser einsehbar wird.
Der Wurzelballen hat sich dann aber als sehr unangenehme Überraschung gezeigt. Das noch alte Pflanzsubstrat, Akadama, hat sich zu einer totalen Pampe zersetzt. Sehr viele Wurzeln sind verrottet, daher auch die mangelnde Vitalität des Baumes. Also mußte die alte Erde dringendst raus und durch ein neues strukturstabiles und gut drainierendes Substrat ersetzt werden. Wenn sich der Baum hoffentlich gut erholt steht dann noch die Kernballensanierung an.
Grüße,
Marco
Der Baum sollte eigentlich nur umgesetzt werden. Und zwar so, dass man auf die Kante der Schale blickt.
Vorteil: Wegen der Geometrie der Schale ist sie so um ca 2 cm schmaler, also etwa 10%. Außerdem wirkt sie schlichter, da nur 2 statt 3 Flächen zu sehen sind. Somit sind deine Vorschläge, Norbert, zumindest in Teilen gleich umgesetzt worden. Eigentlich gefällt mir die Schale so jetzt wieder ganz gut. Die Vorderseite ist auch so angepasst worden, dass der Stamm etwas besser einsehbar wird.
Der Wurzelballen hat sich dann aber als sehr unangenehme Überraschung gezeigt. Das noch alte Pflanzsubstrat, Akadama, hat sich zu einer totalen Pampe zersetzt. Sehr viele Wurzeln sind verrottet, daher auch die mangelnde Vitalität des Baumes. Also mußte die alte Erde dringendst raus und durch ein neues strukturstabiles und gut drainierendes Substrat ersetzt werden. Wenn sich der Baum hoffentlich gut erholt steht dann noch die Kernballensanierung an.
Grüße,
Marco
Re: Waldkiefer in Sandstein
Viel besser so!
Das war ein Gedanke, den ich auch im Kopf hatte, eine so starke Wirkung hätte ich allerdings nicht vermutet und habe ihn deshalb verworfen.
Dann hoffe ich, dass sich der Baum gut erholt, das ist eindeutig wichtiger als die Schale.
Das war ein Gedanke, den ich auch im Kopf hatte, eine so starke Wirkung hätte ich allerdings nicht vermutet und habe ihn deshalb verworfen.
Dann hoffe ich, dass sich der Baum gut erholt, das ist eindeutig wichtiger als die Schale.
Norbert
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MerschelMarco
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Re: Waldkiefer in Sandstein
Der Baum hat das Umpflanzen gut gepackt, fleißig ausgetrieben und konnte nun auch neu gedrahtet werden.
Ziel ist es, zusehends auch die Aststruktur sichtbar werden zu lassen.
Viele Grüße,
Marco
Ziel ist es, zusehends auch die Aststruktur sichtbar werden zu lassen.
Viele Grüße,
Marco
Re: Waldkiefer in Sandstein
wird sehr, sehr schön ! 
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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MerschelMarco
- Beiträge: 1621
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Waldkiefer in Sandstein
Nach schlappen 10 Jahren mal ein Update.
Die Kiefer hat es nach einem Hagelsturm leider ziemlich erwischt und es dauerte Jahre bis sie sich wieder erholt hatte. Es haben sich dünne unverzweigte Ästchen gebildet und wenn man diese zurückgeschnitten hat, haben sich an der Schnittstelle keine neuen Knospen gebildet, sondern der Zweig ist vertrocknet. Die Kronenform war total hinüber.
Jetzt ist er wieder kräftiger geworden und über Rückknospung war der Baum wieder kompakt zu kriegen.
Die glasierte Schale ist vielleicht unkonventionell, aber mir gefällt sie für diesen Baum wirklich gut, sowohl von der Proportion, als auch von der Farbe her.
Wenn der Gipfelbereich noch etwas zulegt, was kein Problem sein sollte, könnte er in etwa zwei Jahren wieder gut ausschauen.
Viele Grüße,
Marco
Die Kiefer hat es nach einem Hagelsturm leider ziemlich erwischt und es dauerte Jahre bis sie sich wieder erholt hatte. Es haben sich dünne unverzweigte Ästchen gebildet und wenn man diese zurückgeschnitten hat, haben sich an der Schnittstelle keine neuen Knospen gebildet, sondern der Zweig ist vertrocknet. Die Kronenform war total hinüber.
Jetzt ist er wieder kräftiger geworden und über Rückknospung war der Baum wieder kompakt zu kriegen.
Die glasierte Schale ist vielleicht unkonventionell, aber mir gefällt sie für diesen Baum wirklich gut, sowohl von der Proportion, als auch von der Farbe her.
Wenn der Gipfelbereich noch etwas zulegt, was kein Problem sein sollte, könnte er in etwa zwei Jahren wieder gut ausschauen.
Viele Grüße,
Marco
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