Oberpfälzer Eichenfindling

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Schwarzenbacher
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Schwarzenbacher »

Hallo Chris!
Da hatte ich einfach nur Glück und das hat bestimmt jeder mal auf irgend eine Weise.
Was mich am meisten darüber freut ist,das der Baum aus der eigenen Heimat stammt.Ja sogar aus der Heimatgemeinde. :-D

Gruß
Markus
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Carmen_G.
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Carmen_G. »

Hallo Markus,

das freut mich für dich und deine Eiche wenn sie auch gut über den Winter gekommen ist.
Zu den Sachen, welche Du heuer machen willst, solltest Du noch Kontrolle auf Mehltau mit aufnehmen.
Der würde nämlich auch den Baum bei der Photsynthese und somit seiner Erholung behindern.

Bis jetzt sieht Deine eiche schon sehr gut aus, weiter so und nicht voreilig werden, dann wird das was! *daumen_new*

liebe Grüße (auch fast aus der Nachbarschaft)
Carmen
Liebe Grüße
Carmen
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Schwarzenbacher
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Schwarzenbacher »

Hallo Nachbarin(Carmen)
Danke für den Tip und deinem Zuspruch.
Gegen Mehltau spritz ich immer regelmäßig,so das gar keiner aufkommt.Hab ich vergessen zu erwähnen.
Ich laß den Baum einfach wachsen und mach gar nichts.Egal wie er aussieht.
Nächstes Jahr möchte ich ihn dann grob wieder in Form schneiden und versuchen die Pfahlwurzel zu kürzen.

Gruß
Markus
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Schwarzenbacher
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Schwarzenbacher »

Hallo Zusammen!
Wollte nur mal ein kurzes *updated* machen und zeigen das der Baum noch lebt.
Er macht auf mich einen vitalen Eindruck.
Noch kann ich mich zurückhalten mit schneiden aber in den Fingern würde es schon jucken.
Nur ein bißchen stutzen... :lol:
Nein,ich bleibe standhaft und warte bis nächstes Jahr.So wie es mir geraten wurde.

Gruß
Markus
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Frank Abbing
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Frank Abbing »

Ja, ist so furchtbar schwer, standhaft zu bleiben. Hab das gleiche Problem... :)
Liebe Grüße
Frank *up*
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Schwarzenbacher
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Schwarzenbacher »

Hallo Zusammen!
Sie lebt immer noch und begibt sich langsam in Herbstfärbung.Ist das ganze Jahr gut gewachsen.
Habe trotzdem,obwohl ich es eigentlich ja nicht machen wollte,etwas Grün entfernt aber ist immer noch genug da.
Von einen der unteren Äste habe ich mich ganz getrennt.
Mal sehn wie es weiter geht,ich halte euch auf dem Laufenden!

Viele Grüße
Markus
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akamazu
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von akamazu »

Hallo Markus

Schön zu sehen und der Baum ist richtig fit.
Du hast alles richtig gemacht und ich würde sagen die Eiche hat es geschafft.
Also die Ratschläge oben sind sehr vorsichtig formuliert.
Wie willst Du weiter vorgehen?
Anhand des Zustandes aus der Ferne kann man jedoch sehen das die Eiche gut eingewurzelt ist.
Ich habe 2 sehr alte Eichen über 2 Jahre vorbereitet und gestern ausgegraben!!!!

Gruß Ralf
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Frank Abbing
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Frank Abbing »

Die Verdickung unten am Stamm wirst du sicher später als Nebari verwenden wollen, das wäre dann eine tolle Verjüngung. Also würde ich das im Frühjahr als nächstes Ziel angehen, versuchen den Baum tiefer einzupflanzen. Unterhalb der Verdickung könntest du dann rundherum immer mal wieder anritzen oder anbohren, um dort eine Bewurzelung anzuregen, damit du auf Dauer den unteren Wurzelteil, die Reste der Pfahlwurzel, loswirst.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Heike_vG
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Heike_vG »

Hm, erstmal wäre aber interessant zu sehen, wo und wie jetzt die ersten seitlichen Wurzeln abgehen. 8)
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Schwarzenbacher
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Schwarzenbacher »

Hallo Zusammen
Ich wäre auch unheimlich neugierig wie es denn mit denn Wurzeln aussieht.Wenn ich denn Baum etwas hochziehe geht der komplette Ballen mit hoch.Soviel steht fest.Ich denke also das schon gut Wurzrln da sind.Es ist jetzt aber nicht so das schon Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen.Er würde es bestimmt nochmal 1 Jahr gut im Topf aushalten.
Ich habe keine Ahnung was ich im Frühjahr tun soll!
Ich denke mir halt, in meinem jugendlichen Leichtsinn, das man ja mal nachkucken könnte und im zweifelsfall ohne Maßnahmen wieder eintopft.
Wenn es gut aussieht mit den Wurzeln dann die Pfahlwurzel etwas kürzen und dann tiefer setzen.
Wenn das den Baum nicht schadet würde ich so vorgehn!

Gruß Markus

PS.Ralf,viel Glück mit deinen Eichen!
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Frank Abbing
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Frank Abbing »

Heike_vG hat geschrieben:Hm, erstmal wäre aber interessant zu sehen, wo und wie jetzt die ersten seitlichen Wurzeln abgehen. 8)
Sofern vorhanden. Vorraussichtlich sind ja Feinwurzeln rund um die alten Schnittstellen entstanden.
Liebe Grüße
Frank *up*
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Schwarzenbacher
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Schwarzenbacher »

Na ich hoffe doch sehr das welche da sind.
Keine Feinwurzeln,das wäre blöd aber davon wollen wir doch gar nicht erst ausgehen.

Gruß
Markus
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Frank Abbing
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Frank Abbing »

Mach bitte ein Foto, wenn der Baum aus dem Topf ist. :)
Liebe Grüße
Frank *up*
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akamazu
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von akamazu »

Hi Markus
Heike_vG hat geschrieben:Hm, erstmal wäre aber interessant zu sehen, wo und wie jetzt die ersten seitlichen Wurzeln abgehen. 8)
Genau so ist es.
Bonsai-Abbing hat geschrieben:Sofern vorhanden. Vorraussichtlich sind ja Feinwurzeln rund um die alten Schnittstellen entstanden.
Das ist klar, es müssen jedoch vorher schon aktive Wurzeln vorhanden gewesen sein und zwar oberhalb der Pfahlwurzelschnittstelle,
denn sonst wäre der Baum nicht gewachsen.
Oft ist es so das bei den Yamadori die Wurzeln auf verschiedene Höhen verteilt sind, wichtig ist ja immer erst das er anwächst.
Bonsai-Abbing hat geschrieben:Mach bitte ein Foto, wenn der Baum aus dem Topf ist. :)
Da hätte ich auch Spass dran.

Markus du weißt ja noch in etwa wie der Wurzelbereich vorher ausgesehen hat, aber egal. Im Frühjahr kannst Du schon mit den Gestaltungsmaßnahmen (gezieltes schneiden) anfangen und das künftige Astgerüst aufbauen.
Wenn der Wurzelbereich nicht so schön ist, und die Wurzeln nicht so sehr auf einer Höhe entspringen kann man da die nächsten Jahre
dran arbeiten ungeachtet dessen was Du oben anstellst.
Vielleicht noch ein paar Tips:
Auf keinen Fall würde ich an einer Stelle ringsherum abmoosen, denn das veträgt die Eiche nicht gut.
Einzelne Stellen an der gewünschten Stelle im Wurzelbereich immer wieder wie Frank schon sagte z.B. beim umtopfen etwas verletzen bis kurz hinter das Kambium, nicht weiter. Das Wurzelwachstum wird dabei vom oben aufgelegten organischen Dünger perfekt unterstützt, pures mineralisches Substrat kann ich nicht empfehlen, kann sein das es bei einigen funktioniert, jedoch nicht so gut.
Eichen mögen auch keine Trockenheit obwohl sie in der Natur auf den extremsten Standorten wachsen können, in der Schale ist dies jedoch anders.
Eichen sind ringporige Bäume und die neuen Leitgefäße (Xylem/Phloem) werden noch vor dem Austreiben der Knospen angelegt und zwar fast gleichzeitig.
Dies ist mit ein Grund dafür, das die Eiche später austreibt als z.B. die Hainbuche und auch sonst nicht dem generellen Trend folgt.
Dies bedeutet bei der Eiche auch, das das eigentliche Wurzelwachstum erst weit nach dem Schieben der Knospen anfängt. Das eigentliche Wurzelwachstum beginnt erst Anfang Juni und geht bis in den November hinein
Wenn der Wurzelballen etabliert ist, oder genügend gute Wurzeln vorhanden sind und der Baum fit ist, kann man auch im Frühjahr umtopfen, das ist egal. Der Baum treibt immer aus seinen Reserven des Vorjahres und die hast Du jetzt schon gut angelegt. Manchmal kommt es vor das Eichen bis zu 4mal im Jahr von sich aus treiben jedoch 3 mal mit Sicherheit.
Bei der Eiche ist die Wasserleitung (Xylem) auf den äußeren Jahresring beschränkt, deshalb sind diese Burschen auch schnell lahmzulegen wenn man z.B. beim abmoosen zu tief ins Splintholz einschneidet, oder Äste die geschnitten sind trocknen auch gerne zurück, oder wenn mans zu bunt treibt, tritt Kavitation auf (Luftembolien). Dies ist jedoch jetzt keine Angstmache, doch denke ich ist es gut wenn man einige Dinge weiß. Es gibt in der Natur völlig ausgehöhlte Bäume und die Leben immer noch.
Frisch geschnittene Äste insbesondere größere Stellen deshalb bitte gleich, also umgehend mit Wundpaste versorgen, nicht noch Stundenlang warten. Schneiden-versorgen, fertig
Im Wurzelbereich sind die Leitbahnen nicht so sehr auf den Außenbereich beschränkt und auch nicht so Grobporig wie im Spross, dort hat man mehr Möglichkeiten. Sind die Wurzeln jedoch mal geschnitten sollten sie nicht zu lange in der freien Luft stehen und immer nass halten damit keine Luft eingezogen wird und sie nicht austrocknen.
Die Pfahlwurzel bei Deiner Eiche würde ich persönlich erst weiter einkürzen wenn auf einer von Dir gewünschten Höhe genügend aktive Wurzeln sind die den Baum versorgen können, oder hast Du es eilig eine Schale zu wollen?
Ich habe mittlerweile viele Yamadori umgetopft und immer wieder feststellen können (nicht nur bei Eichen) das dort wo alte Erde zwischen den dicken Haltewurzeln oder Mulden und Zwischenräumen vorhanden war sich keine Wurzeln gebildet haben. Kleine Würzelchen die im Freiland schon gebildet wurden sind in der Schale abgestorben, weil die alte Erde in der Schale wie Matsch war und die Wurzeln keine Luft bekamen. Also alte Erde immer enfernen.
So, ein paar Tips unter Gleichgesinnten.


Gruß Ralf
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Schwarzenbacher
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Re: Oberpfälzer Eichenfindling

Beitrag von Schwarzenbacher »

Hallo Ralf

Erstmal vielen,vielen Dank für diese ausführliche Anleitung.Wirklich super von dir und sehr lehrreich.
Ich werde nächstes Jahr auf jedenfall mal nach den Wurzeln kucken und dann wird man sehn.
Wegen mir steht der Baum in 5 Jahren auch noch nicht in einer Schale wenns nicht geht.Das hat Zeit.
Ich habe nicht soviele gute Bäume und ich denke bei diesem hier lohnt sich das Warten.
Ich bedanke mich nochmal recht herzlich bei allen Helfern hier im Forum und ich werde euch mit Bildern auf dem Laufenden halten. :-D
Gruß
Markus
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