Zur Ethik bei Yamadori

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Robert S.
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Robert S. »

beckygv hat geschrieben:Passend zum Thema der unterste Link:

Admin: Link entfernt
In wiefern Günther?
Ist Dir bekannt, dass die Person ohne Erlaubnis ausgräbt?
Falls nicht, hast Du eben genau das gemacht, wovor in eben noch gewarnt habe. :?
Und genau deswegen entferne ich den Link in Deinem Beitrag.
beckygv
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von beckygv »

Passend zum Thema Yamadori-Jäger ganz allgemein, ohne irgendwelche Beschuldigungen.

Deswegen gleich Zensur?
Viele Grüße
Günter

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Robert S.
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Robert S. »

beckygv hat geschrieben:Passend zum Thema Yamadori-Jäger ganz allgemein, ohne irgendwelche Beschuldigungen.

Deswegen gleich Zensur?
Wenn Du es so sehen willst, ja.
Ich nenne es aber Schutz vor unbegründeter Verdächtigung.
Was an dem oben von mir geschriebenen hast Du nicht verstanden?
Robert S. hat geschrieben:Ich kann hiervon nur mit Nachdruck abraten.
Ein Internet-/Forumspranger ist kein adäquates Mittel, sondern birgt nur die Gefahr, dass Falschbezichtigungen in Umlauf gebracht werden. Den Betroffenen kann dadurch ein, nicht unerheblicher, Schaden enstehen.
beckygv
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von beckygv »

Ich möchte jetzt nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen, deshalb auch keine weiteren Kommentare mehr dazu von mir.
Viele Grüße
Günter

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Herbert A
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Herbert A »

Hallo an alle

bei diesem Thema sollte man schon zwischen rechtmäßigem Yamadorisammeln für die private Sammlung unter Einholung einer Genehmigung und ungesetzlichem Ausgraben ohne Erlaubnis ob kommerziell oder privat unterscheiden.

Weiters ist es ja auch nicht verboten einen mit Erlaubnis ausgegrabenen Baum zu verkaufen.

Entschieden abzulehnen ist meiner Meinung nach ein Raubbau an der Natur, ob mit oder ohne Erlaubnis!!

lg
Herbert Aigner
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.

Info: www.bonsaisalzburg.net
Queerkopf
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Queerkopf »

Also ich finde es gibt massenhaft orte wo man sammeln kann und es für mich vertretbar ist noch nicht mal zu fragen wenn auf die schnelle nicht klärbar ist wer das genehmigen könnte.
Wenn ich an das letzte Hochwasser denke dann lagen noch wochenlang ideale entwurzelte Bonsais zum sterben verurteilt an den Bachufern. Wird irgendwo eine baugrube ausgehoben findet sich sehr oft gutes Material. Ich halte nicht viel von Gesetzen den normale logik sollte jedem reichem. Was hilft mir ein Naturschutz der verbietet dann jede entnahme. Auch wenn das Biotop plattgemacht wird dürfte man nichts mitnehmen. Genau das habe ich oft erlebt. Ob im Moor oder in Brachlandschaften oder bei Strassenbauten. Okay ich möchte noch ein heikles Gebiet ansprechen, weil ich auf unseren Bahnschienen die schönsten teile gesehen habe. Die auf der Böschung waren nicht halb so gut wie die zwischen den Gleisen. Es war mir aber zu gefährlich dort rumzugraben und nachher das gleisbeet zubeschädigen. Leider sind outdoors nichts für mich, ihr wuchs ist leider nichts für jemanden ohne Balkon und garten. Also es geht schon aber macht mir keinen Spaß.
An den Rändern von Äckern findet man auch sehr viel das radikal über jahre zurückgeschnitten wurde weil es stört und ideal ist. Ich habe einige Jahre eine Tanne beobachtet die direkt hinter dem Weidezaun wuchs und den Kühen wohl sehr gut schmeckte. Abgesehen vom Wurzelballen ein idealer Bonsai, frag mich nicht wie die Kühe ihre Köpfe an alle seiten bekommen haben.

Ich habe über Jahre in einem Naturschutzgebiet Futtertiere entnommen. Strikt verboten, aber mich störten noch nicht mal treffen der Naturschützer an meiner Entnahme stelle. Ich werde nie vergessen wie sie auf ihren Bierbänken saßen und zuguckten wie ich es nicht schaffte den leckenden Motorblock mit einem Abschleppseil über die Böschung aus dem Wasser zu ziehen. Naja irgendwann habe ich ihn trotzdem alleine rausbekommen und ihn ihnen auf ihren "sauberen Parkplatz gelegt". Wenn man zeigt und erklärt das man nicht schadet und das zeug eigentlich gar nicht dahin gehört drücken viele ein auge zu. Ich finde man kann auch verbotenes machen wenn man auf einiges achtet und sich auch auskennt. Selbst in der Alpenregion kann man locker sinnvoll handeln. Erlaubt wird es wohl selten sein. Wenn ich scharf auf alpenbonsais wäre, wären meine Augen auf erweiterungen von Skigebieten und den Strassenbau gerichtet. Nach lawinenabgängen oder Erdrutschen, an bruchkanten von steilhängen dürfte man auch fündig werden.
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Thierry
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Thierry »

Queerkopf hat geschrieben:und es für mich vertretbar ist noch nicht mal zu fragen wenn auf die schnelle nicht klärbar ist wer das genehmigen könnte.
*clap*

Na du hast anscheinend den Vogel abgeschossen !

Und sowas sagt ein Bonsaineuling !!!

Kaum zu glauben... :roll:
Viele Grüße,
Thierry

"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Eva Warthemann
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Thierry!
Er nennt sich nicht umsonst "Querkopf".
Was soll man dazu sagen, ich denke mit dieser Aussage hat er sich selbst aus dieses Forum geschossen.
Er wird nie wieder ernst genommen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Mitglied im BCD
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Frank80
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Frank80 »

schmieda hat geschrieben:Hi Frank

Bisher hat hier ja noch keiner geschrieben "Ich habe da einen berühmten Gestalter beim Yamadori-Klau gesehen". Es war bisher nur Buschfunk. Daher kann man leider nichts handfestes verlangen.
Ok, mal sehen:

Mohan auf Seite 1:
Gerade in der letzten Woche führte ich mehere Telefonante mit verstörten Personen, die über diesen Frevel Bericht erstatteten.
Ein kleiner Auszug:

U.a. hat in Frankreich die Polizei kürzlich einen Dieb aus dem Ausland erwischt, der mit einem LKW vollbeladen mit Yamadoris unterwegs war. Es hat sich herausgestellt, dass alle Bäume ohne Genehmigung ausgegraben wurden!
Ein Augenzeuge sah wie ein bekannter Gestalter vor wenigen Wochen in den franz. Alpen Bäume ohne Genehmigung ausgrub und sich versteckte als er merkte dass er beobachtet wird.
Hochprämierte Bäume auf zum Teil internationalen Ausstellungen wurden vom Standort aus einem österreichischen Schutzgebiet von einem Anwohner dieses Gebietes wiedererkannt.
In diesem Schutzgebiet gibt es inzwischen über 5000 Löcher.
Uns wurden sogar Roß und Reiter genannt. Viele Namen, viele sehr bekannte Namen.
Der Yamadoriklau/-abbau nimmt teilweise schon Formen des organisiertes Verbrechens an : es geht um viel Geld und oft sind es kein Einzelpersonen, sondern ganze Gruppen die daran beteiligt sind.
Z.B. eine Person (ein "Kundschafter") sucht die Gebiete, eine weitere Person gräbt die Bäume aus (alleine oder mit Hilfe) und weitere Personen kümmern sich um das Beladen und das Wegfahren der Bäume.

Alle sollten sich bewusst sein, dass indem sie Yamadoris aus solchen bzw. ungewissen Quellen kaufen, decken nicht nur diese Missstände, sondern sie unterstützen sie sogar! Das ist meine persönliche Meinung.

Was kann das BFF tun?
Nun, wir diskutieren noch darüber aber den Telefonpartnern haben wir geraten Beweise zu sammeln, aufzupassen, die Behörden zu informieren und auch den Mut zu haben Personen anzuzeigen.
Thierry auf Seite 2:
Ich habe M. gefragt, warum er denjenigen auf der Visitenkarte nicht angezeigt hat (da dieser ja ein sehr bekannter Profisammler ist, der anscheinend überhaupt kein Respekt vor gar nichts hat).

Er hat mir geantwortet, dass er keine Lust dazu hat, er habe schon zuviel solche Horrorgeschichten erlebt, und es würde seiner Meinung nach nichts ändern.

Ich persönlich bin natürlich ganz anderer Meinung! (ich hätte ihn angezeigt)

(zur Zeit laufen Gespräche unter Sammlern um einigen dieser Verbrechern, die vor nichts und niemandem respekt haben, das Handwerk zu legen)
Klar, jetzt kann man sagen "ist nur Buschfunk" - ok, dann können wir die Diskussion an dieser Stelle beenden. Oder diejenigen, die einen Verdacht haben, gehen zur Polizei. Dass das BFF nicht der richtige Ort für Anschuldigungen ist, das kann ich akzeptieren. Was ich aber keinesfalls mag, ist diese "Herr Lehrer, ich weiß was, aber ich sags nicht"-Mentalität. Wer sich scheut, selbst in Erscheinung zu treten, der kann eine anonyme Anzeige bei der Polizei abgeben. Wenn jemand mit Dutzenden Yamadori auf dem Gartengelände alle legal ausgegraben hat, müssten ja auch ein Haufen Genehmigungen vorliegen. Ein Händler sollte solche Belege für das Finanzamt aufheben, ansonsten gibts von der Seite vielleicht auch noch Ungemach - ab einem gewissen Handelsvolumen muss man ja auch entsprechende Steuern abführen...
Julian90
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Julian90 »

Queerkopf hat geschrieben:[...] vertretbar ist noch nicht mal zu fragen wenn auf die schnelle nicht klärbar ist wer das genehmigen könnte.
Bäume rennen ja auch so schnell weg, da muss man sich echt beeilen. :roll:
Wenn es sich lohnt, dann klärt man es halt in Ruhe ab und kommt später wieder.
Queerkopf hat geschrieben:Okay ich möchte noch ein heikles Gebiet ansprechen, weil ich auf unseren Bahnschienen die schönsten teile gesehen habe. Die auf der Böschung waren nicht halb so gut wie die zwischen den Gleisen. Es war mir aber zu gefährlich dort rumzugraben und nachher das gleisbeet zubeschädigen.
Warum heikles Thema? Da ist nichts heikles drann. Ich hab auch schon einen Baum an einer Bahnstrecke ausgegraben, hat mich 2 Anrufe bei der Bahn
gekostet. Standort durchgegeben (via Satellitenfoto) und ich hatte grünes Licht. Den Zugführern, die auf der Nebenstrecke unterwegs waren wurde
bescheid gegeben, dass Sie nichts melden brauchen und die Sache war erledigt.

Zu dem Rest deines Beitrags fällt mir absolut nichts mehr ein. Wenn ich ehrlich schreiben würde, was ich davon halte, wie Du Dich in Naturschutzgebieten
aufführst und dich scheinbar hier noch damit brüsten willst, würde ich vermutlich in diesem Forum gesperrt werden *autsch* Unglaublich... würde ich sowas
sehen - ich würde auf der Stelle Anzeige gegen dich erstatten.
Queerkopf
Beiträge: 47
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Queerkopf »

naja ich habe wohl das hirn überschätzt. Ihr denkt an ausgraben und ich denke an mitnehmen weil es kaputt geht und schon ausgegraben wurde. Es gibt einen Unterschied zwischen im Gleis und nebendran. Hier waren die schönsten Teile im Gleis. Ich habe mir zwei Teile aus einer Baugrube die morgens entstand geholt. Ich glaube nicht das der der mir das erlaubt hat das recht dazu hatte. Er hatte das recht sie zu entsorgen, aber darf der baggerfahrer sagen okay nimm mit. Genauso wird es mit der Bahn sein, oder beim Förster im Naturschutzgebiet.

Wenn ich nicht anecken will, hätte ich bestimmt nicht geschrieben. aber ist schon krass was man so als logik erkennen kann.
Tue nichts das dir nicht selbst wiederfahren soll wäre für mich Logik. Genau wie mit den Spekulanten,die sind böse,aber die rendite meiner Rente muß schon stimmen. Man gibt das geld selber den Spekulanten damit man Versichert oder sein Geld von der Bank bekommt. Mit meinem geringen Lohn zockt meine Bank grundsätzlich erstmal.

Und nachmittags nach der Arbeit war die hälfte der Bäume vertrocknet

lol
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Thierry
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Thierry »

Eva Warthemann hat geschrieben:Hallo Thierry!
Er nennt sich nicht umsonst "Querkopf".
Was soll man dazu sagen, ich denke mit dieser Aussage hat er sich selbst aus dieses Forum geschossen.
Er wird nie wieder ernst genommen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Hallo Eva,

ja, das ist klar.
Wer soll ihn denn jetzt noch ernst nehmen bei solchen hirnlosen Aussagen?...
Nichtmal der geringste Sinn für Anstand und Respekt... :roll:

Liebe Grüße,
Thierry

P.S.: Umso trauriger dass "Querkopf" mit Sicherheit nicht der einzige ist, der so denkt und handelt...
Viele Grüße,
Thierry

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zopf
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von zopf »

Hallo
Mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet
Wir lernen von den Profis, die wiederum auch lernen müssen.
Bei diesem Lernprozess werden Bäume verbraucht,
da Neues immer wieder mit Rückschlägen verbunden ist.
Und der Nachwuchs will sich auch üben, was wiederum mit Verbrauch verbunden ist.
Wenn von 20 Nachwachsenden Einer richtig gut wird,
wurde aber eine größere Anzahl von Bäumen ge- und verbraucht
um diesen Einen, von dem wir dann wieder lernen können, hervorzubringen.

Und auch die Profis müssen leben, aber wovon ?
Oder sollen Sie, wie in dem romantisierenden Bild "der arme Poet",
Ihr Dasein in einer Dachkammer fristen.

Wenn wir Käufer endlich lernen, nur noch Yamadoris zu kaufen,
die gesund sind, das Potential haben ein guter Baum zu werden
und vor allen Dingen auch selbst in der Lage sind dem Baum gerecht zu werden,
kann man den Raubbaueindämmen.
Es sind nicht die Händler oder Sammler die die Nachfrage bestimmen.

mfG Dieter

PS Wenn ich im Garten und bei meinem Schalenbewuchs unterscheide
in Lebenswertes und nicht Lebenswertes,
gehöre ich wohl eher zur Sorte " Mach Dir die Erde untertan "
und mich als großen Naturfreund zu beschreiben,
wär geringfügig an der Wahrheit vorbeigeschlittert.
grüsse an die bewohner von melmac
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Thierry
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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Thierry »

Frank80 hat geschrieben:
Anja M. hat geschrieben:
Frank80 hat geschrieben:....ist für mich eine Sache viel entscheidender: Einfach mal Roß und Reiter nennen! Kein "Ich kenn da jemanden, der hat mal wen gesehen" oder "es gibt ja welche, die dafür bekannt sind, dass..." - Arsch in der Hose und den Namen raus. ...
Damit steht derjenige, der Roß und Reiter benennt mit einem Bein im Knast, solange nicht wirklich nachgewiesen werden kann, daß diese Angabe stimmt. Schnell ist vielleicht auch jemand denunziert, dem nur eins ausgewischt werden soll.
Ja, vollkommen richtig. Aber solange eben nichts Handfestes vorliegt, sollte man sich mit Aussagen wie "Ich habe da einen berühmten Gestalter beim Yamadori-Klau gesehen" auch zurückhalten. Wenn es Beweise für unrechtmäßiges Verhalten gibt, dann raus damit.
Frank, mach dir mal keine Sorgen darum.
Handfestes liegt vor.
Und wir haben bereits angefangen Massnahmen zu treffen um diese Dieben auf frischer Tat zu erwischen.
Ich brauche also hier keine Namen zu nennen...
(würde ich sowieso auch nicht tun)
Frank80 hat geschrieben:Wenn jemand mit Dutzenden Yamadori auf dem Gartengelände alle legal ausgegraben hat, müssten ja auch ein Haufen Genehmigungen vorliegen. Ein Händler sollte solche Belege für das Finanzamt aufheben, ansonsten gibts von der Seite vielleicht auch noch Ungemach - ab einem gewissen Handelsvolumen muss man ja auch entsprechende Steuern abführen...
Frank, da täuschst du dich gewaltig.
Die Realität sieht ganz anders aus...

Bonsai ist keine "schöne, heile Welt"...
Viele Grüße,
Thierry

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Re: Zur Ethik bei Yamadori

Beitrag von Thierry »

Morgen Dieter,

ich sehe du bist wieder gut drauf. :-D
zopf hat geschrieben:Hallo
Mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet
Wir lernen von den Profis, die wiederum auch lernen müssen.
Bei diesem Lernprozess werden Bäume verbraucht,
da Neues immer wieder mit Rückschlägen verbunden ist.
Und der Nachwuchs will sich auch üben, was wiederum mit Verbrauch verbunden ist.
Nicht nur der "Nachwuchs", auch die "Senioren" wollen üben.
Und auch manche Profis, wie du sagst.

Ausser einige Ausnahmen : diejenigen die glauben alles besser zu wissen und zu können als andere.
Die gibt es ja auch...

Obwohl genau diese gelernt haben sollten, dass je länger man Bonsai macht, umso grösser ist der Lernprozess, man lernt nie aus, vor allem aus Rückschlägen, die fast jeder von uns hat…

Vorausgesetzt man ist lernfähig, offen für andere Meinungen, offen für andere Erfahrungen,...
zopf hat geschrieben:Es sind nicht die Händler oder Sammler die die Nachfrage bestimmen.
Ja und Nein: Die Händler und Profisammlern, die viele Yamadoris anzubieten haben, beeinflussen auch die Nachfrage...
zopf hat geschrieben:Wenn wir Käufer endlich lernen, nur noch Yamadoris zu kaufen,
die gesund sind, das Potential haben ein guter Baum zu werden
und vor allen Dingen auch selbst in der Lage sind dem Baum gerecht zu werden,
kann man den Raubbau eindämmen.
Das könnte sein.
Vielleicht könnte es den "Amateurraubbau" dämmen.
Aber ob es den "Profiraubau" eindämmen würde?

LG,
Thierry

P.S.1: Wäre ich ein egoistisches Arschloch, würde ich meine Klappe halten und am illegalen Raubbau teilnehmen...
P.S.2: Dieter, lass uns zusammen träumen, dass das alles nicht sinnlos ist, und lass uns überlegen: was können wir machen, um die Situation zu ändern und zu verbessern ("Kodex": stellen wir einen auf ; "Schulung": überlegen wir, was machbar und sinnvoll wäre ; und zeigen wir, dass es auch anders geht, das BFF ist ja der beste Beweis dafür dass es auch anders geht)
Viele Grüße,
Thierry

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