Moin, Moin zusammen!
spätestens übermorgen MUSS ich kurzfristig eine Hasel und eine Birke aus Nachbars Garten bergen. Zeitpunkt ist sicher nicht der beste aber es geht nicht anders wegen geplanter Baumaßnahmen.
Den ca. 10 Jahre alten Haselnuss-Strauch auszugraben sollte nicht ganz das Problem darstellen, da dieser bis vor 1 1/2 Jahren im Kübel kultiviert wurde und dann erst in den Garten gesetzt wurde. Also werde ich wohl nur die, ab dann in die Breite zugewachsenen Wurzeln, einkürzen müssen. Zu Transportzwecken muss ich den Haselnuss-Strauch (ca. 2 m hoch) mindestens um die Hälfte einkürzen. Stellt beides für den als robust geltenden Strauch wohl ein größeres Problem dar? Überwintern könnte evtl. frostfrei erfolgen.
Die Birke hat wie Ihr sehen könnt, einen gerade Aufrecht wachsenden Stamm. Lohnt sich eigentlich im klassischen Sinn nicht unbedingt aber wenn ich den nicht hole, kommt der vor den Bagger.
Bei beiden möchte ich den Wurzelballen größtmöglich ausstechen und soviel wie möglich alten Gartenboden daran lassen, um so wenig wie nötig Wurzel zu beschädigen. Beide kommen dann in einen Maurerkübel und werden nur mit frischem Substrat aufgefüllt. Hat das ganze Aussicht auf Erfolg erstmal über den Winter zu kommen? Habt Ihr weitere Ratschläge was ich beachten muss? Sollte ich vielleicht noch mehr einkürzen? Ich bin für jeden Tipp dankbar, da dies meine ersten Bäume sind die ich aus einem Garten berge!
