Hallo,
von den 4 hier bisher gezeigten Stecklingen heute mal für 3 ein Update. Sie sind jetzt alle 8 Jahre alt.
Die Spielerei scheint langsam ernsthafte Bonsaibeschäftigung zu werden...
Wirklich hervorhebenswert ist das luxuriöse Wurzelwachstum bei Feldulmenstecklingen (siehe Foto auf Seite 1 vom Mai 2011). Da müssen rechtzeitig dicke stammnahe Wurzeln ganz entfernt werden, sonst läuft alles aus dem Ruder.
Chokkan-Ulme:
bonsaiheiner hat geschrieben:
...
die Chokkan-Ulme wird immer ein Unikum bleiben. Man kann an ihr sehr schön die Feinverzweigung zeigen. Besonders die Feldulme ist dazu in der Lage, weil die ersten beiden Blättchen des Austriebs sehr klein sind und es auch bleiben.
Der momentane Weihnachtsbaumhabitus kann durch geschickte Zurücknahme von einigen Zweigen schnell korrigiert werden, wenn die Zeit gekommen ist.
...
Diese Zeit schien mir jetzt gekommen zu sein.

- Januar 2014

- die Spitze muss filigraner werden. unten müssen Äste fallen

- Februar 2014, auf den Weg gebracht
Bedauerlich sind die Schnittstellen am Stamm, die bei der Aufzucht aus Jungpflanzen sich eigentlich vermeiden lassen sollten, aber wer hat schon im allerersten Jugendstadium der Pflanzen soviel Voraus- und Übersicht über das "Endergebnis", das dann schnittstellenfrei ist? Ganz ohne Schnittstellen geht es in der Realität nur sehr schwer, eigentlich wohl kaum ohne dieselben.
kleine Moyogi-Ulme:
Sie hat sich ganz schön herausgeputzt, steht zur Zeit (wieder mal) voll im Draht. Der muss spätestens im Mai ´14 runter.
Als Vergleich nochmal ein Foto von 2009. Damals musste jeder Laubbaum bei mir noch wie eine Konifere daherkommen

, ein Manko, welches eigentlich allen hier gezeigten Stecklingen noch irgendwie anhaftet.

- ca 2009

- Februar 2014
mittelgrosse Moyogi-Ulme:
Das ist die, die auf Seite 1 mit einer Höhe von 55 cm bezeichnet wurde.
Sie hat mittlerweile ihr Top aus Gründen der besseren Verjüngung verloren, ist nur noch 46 cm hoch und oben ziemlich transparent geworden.
Den umfliesten Draht möchte ich in der kompletten Saison ´14 in situ lassen . Mal sehen, ob´s geht.
Der vierte Steckling darf weitgehend unberührt erst mal voll durchtreiben. Den zeige ich später mal. Für heute reicht´s ja auch.
Beste Grüsse,
Heiner