Kastanie
- Frank Abbing
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Re: Kastanie
Wenn am Jahresende überall dort, wo eine Knospe saß, nun zwei sind, hat man sein Verzweigungsziel doch erreicht. Jedes Jahr eine Verdopplung... 
Liebe Grüße
Frank
Frank
Re: Kastanie
Ja, es ist das aus der Kastanienschau. So in die Richtung gingen meine Befürchtungen auch schon.Heike_vG hat geschrieben:Jetzt rate ich einfach mal, Marion. Kann es sein, dass es noch ein junges, wenig verzweigtes Exemplar ist? Das für guten Zuwachs auch kräftig gedüngt wird und in einem größeren Pott steht?
Dann sollte man nicht versuchen, zwei sich widersprechende Ziele - viel Zuwachs und gleichzeitig kurze Internodien - gleichzeitig zu erreichen.
Heuer gab es einen größeren Korb, und da braucht er jetzt erst mal seine Ruhe. Sollte ich den Burschi von Düngen ausnehmen oder die übliche Brühe verdünnen oder sowas?
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
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Re: Kastanie
Das ist wirklich noch eine Jungpflanze, die erst einmal ein Baum werden soll. Insofern ist es doch richtig, viel Zuwachs zu fördern. Aber dabei schert man sich noch nicht sonderlich um die Internodienlänge, das kommt erst später bei der Strukturierung und Verfeinerung. Erst dann arbeitest Du mit kleinerem Pott oder Schale, dosiertem Dünger und kontrollierterem Wachstum.
LG, Heike
LG, Heike
Re: Kastanie
Das ist richtig, allerdings sollen ja aus den Geschossen von jetzt Stamm/Äste von später werden (falls sie keine Opferäste werden), insofern bin ich nicht sicher, ob diese nodienlosen geraden Abschnitte so toll sind, schließlich sollen ja irgendwo auch noch Seitenäste rauswachsen.Heike_vG hat geschrieben:Aber dabei schert man sich noch nicht sonderlich um die Internodienlänge, das kommt erst später bei der Strukturierung und Verfeinerung.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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Re: Kastanie
Hallo Marion,
Bei Berg- und Spitzahorn im Aufbau steht man vor dem selben Problem. Hier behelfe ich mir mit einem totalen Blattschnitt ende Juni. Der so erzwungene zweite Austrieb hat nicht nur kleiner Blätter sondern auch deutlich kürzere Internodien. Den erste Austrieb entferne ich dann im Folgejahr wenn die Knospen anfangen zu schwellen.
Ob das bei Kastanien auch funktioniert kann ich allerdings nicht sagen
Gruß Ralf
Bei Berg- und Spitzahorn im Aufbau steht man vor dem selben Problem. Hier behelfe ich mir mit einem totalen Blattschnitt ende Juni. Der so erzwungene zweite Austrieb hat nicht nur kleiner Blätter sondern auch deutlich kürzere Internodien. Den erste Austrieb entferne ich dann im Folgejahr wenn die Knospen anfangen zu schwellen.
Ob das bei Kastanien auch funktioniert kann ich allerdings nicht sagen
Gruß Ralf
Mors est quies viatoris
Fines est omnis laboris
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- Frank Abbing
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Re: Kastanie
Aber wo ist der Sinn des zweiten Austriebs, wenn du ihn am Jahresende komplett abschneidest?
Hab mit Fotos experimentiert und ein aktuelleres Foto:
Hab mit Fotos experimentiert und ein aktuelleres Foto:
Liebe Grüße
Frank
Frank
Re: Kastanie
Nee, der erste Austrieb soll runter.Bonsai-Abbing hat geschrieben:Aber wo ist der Sinn des zweiten Austriebs, wenn du ihn am Jahresende komplett abschneidest?
Ich habe auch noch nie einen Blattschnitt gemacht, das probiere ich heuer mal. Immer so die größten Blätter ab, wie ich gelesen habe, und die Stiele stehen lassen.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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- Frank Abbing
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Re: Kastanie
1. Durch diese Art Blattschnitt täuschen wir Blattfraß durch Fressfeinde vor, und die lassen die Blattstiele auch stehen. Der Baum reagiert durch neuen Austrieb und durch kleinere (weniger verlockende) Blätter.
2. Es ist schonender, denn ansonsten käme nur das Abreißen/Abbrechen der Blattstiele in Frage, was größere Verletzungen verursacht und schlimmstenfalls auch die Knospen in den Blattachseln schädigen kann.
2. Es ist schonender, denn ansonsten käme nur das Abreißen/Abbrechen der Blattstiele in Frage, was größere Verletzungen verursacht und schlimmstenfalls auch die Knospen in den Blattachseln schädigen kann.
Gruß,
MarionS
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- Frank Abbing
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Re: Kastanie
Diese seltsame, dicke Kastanie wurde aus ihrem Beet vertrieben und von mir mitgenommen. Die 30 cm lange, armdicke Pfahlwurzel ohne Feinwurzeln hab ich komplett abgesägt, erhalten bliebt ein Kranz feiner Würzelchen, fast ringsherum um den Teller. Ich hoffe, dass die ausreichen und sich üppig entwickeln. Die Kastanie wurde mindestens zwanzig Jahre lang von den Stadtgärtnern immer wieder ausgekniffen, da es sich um einen Aufschlag handelt. Hab den Baum erstmal schattig aufgestellt.
Liebe Grüße
Frank
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- Frank Abbing
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Re: Kastanie
Die Kastanien gehen jetzt in den Herbst-Modus. Den unteren Ast werde ich demnächst drahten, damit er glaubwürdiger wird. Nächstes Jahr darf er wieder durchwachsen.
Die Spitze wird im Winter wieder gekappt.
Nur langsam wachsen die großen Wunden zu.
Die Spitze wird im Winter wieder gekappt.
Nur langsam wachsen die großen Wunden zu.
Zuletzt geändert von Frank Abbing am 27.09.2014, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße
Frank
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