Eigentlich ein hässliches Ding.
Der Stammansatz erschien mir in meinen Bonsaianfängen aber ganz brauchbar zu sein.
Zumindest wäre es mal ein Versuch wert.
Für ein paar Euro nahm ich die Pflanze mit.
Von Mai bis Oktober steht er an einem sonnigen Platz auf einem Westbalkon.
Im Winter an einem Ostfenster in der Wohnung.

Juli 2007
Offenbar wurden von dieser Pflanze einige Stecklinge gemacht. Den untersten vorderen Austrieb habe ich entfernt, da er mir unpassend erschien.

Nach einem guten Jahre hat er sich in einem normalen Topf bereits ganz ordentlich entwickelt.
Das machte Mut und wie viele Anfänger habe ich ihn auch gleich die erste Schale verpasst.
Heute würde ich damit noch das ein oder andere Jahr warten. Aber am Anfang ist man oft noch ungeduldig:

Mitte Oktober 2008 hat sich der Kleine ganz gut entwickelt.
Da mir die Beleubung zu grob erschien habe ich ihn im Folgejahr einen Blattschnitt gegönnt:

Bereits nach zwei Wochen zeigten sich reichlich Neuaustriebe. Das war im Mai 2009.
Wie schnell sich neue Blätter bei vollsonnigen Sommerstandort bilden sieht man auf den nächsten beiden Fotos aus dem August 2009:


Von 2010 habe ich keine Fotos.

Im September 2011 sah der Baum wieder weniger harmonisch aus. Zu große Blätter. Und die Schale wirkte auch nicht mehr harmonisch.
Über den Winter habe ich nichts verändert.

Ende April 2012 sah so aus. Irgendwie passten die Proportionen nicht mehr richtig. Also musste ich etwas tun.

Der Baum bekam eine neue Bonsaischale von Christian Fritz. Und wurde zum Großteil entlaubt. Ziel ist eine feinere Verzweigung.

Im Juli 2012 hatten sich bereits reichlich neue Blätter gebildet.

Die Schnittstelle vom dritten Ast, ist leider noch nach einigen Jahren sichtbar.
Im August 2013 sieht der kleine Crassula dann schon ganz gut aus:


Eine schöne dichte Belaubung ist wieder entstanden. Der Stamm verjüngt sich zu den Astspitzen.
Ich bin bisher ganz zufrieden mit der Entwicklung.
In diesem Jahr wird allerdings wieder eine Blatschnitt und Umtopfen erforderlich sein.
Die Blätter werden wirder zu gross und die Belaubung kann eine weitere Verzweigung vertragen.
