In welche Felsenschale soll die Birke ...

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avicenna
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In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von avicenna »

Diese Birke ist eine Betula- pubeszens- Hybrideich denke aus dem Jahr 2011.
Ich stehe jetzt vor einem Problem ...soll ich sie eher als imposante Birke mit Mehrfachstämmen in eine eher kleine Schale setzen oder soll ich sie in eine ausladende Landschaftsschale setzen ...
Echt eine Zwickmühle :roll: helft mir :) ...

saludos
avicenna
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Kanna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von Kanna »

Hi

Was spricht denn gegen eine richtige Schale :O?

Grüße
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Norbert_S
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von Norbert_S »

Dietmar,
da der erste Substamm die schöne Bewegung der Wurzeln und des Stammansatzes nach rechts wieder aufhebt und den Baum zentriert, gefällt mir die kleinere Schale besser.

Ohne diesen kleinen Substamm mit klarer gestalterischer Schwerpunktsetzung nach rechts die große. Dann aber den Pflanzpunkt etwas weiter nach links.
Norbert

So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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avicenna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von avicenna »

Kanna hat geschrieben:Was spricht denn gegen eine richtige Schale :O?
:) da sollten wir mal klären was richtig oder falsch ist ... :shock: ... die Frage ist nicht in eine Bonsaischale oder Felsenschale ...die Frage ist eher als Solitär oder als Landschaftskonstruktion ... :)

saludos
avicenna
Kanna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von Kanna »

Da hast Du natürlich recht. Was ist richtig und was falsch :)

Meinte damit halt, ich nenne sie mal klassische Variante der Bonsaischale.

Also der erste Fels würde, finde ich jetzt, eher zu einem Nadelbaum passen. Die zweite, Flachere finde ich schon besser. Das kann ich mir im Frühjahr/Sommer gut vorstellen, das es wie eine Landschaft wirkt.

Kurz um: Ich bin eher für eine Landschaft :)

Grüße

P.s. Sehr schöne Birke.
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avicenna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von avicenna »

Zwei Rückmeldungen - 2 verschiedene Meinungen ...genau so schwankt es bei mir hin und her ...

saludos
avicenna
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abardo
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von abardo »

Hallo,

dann geb ich doch noch einen dritten Senf dazu :-D

Die Birke gefällt mir erst einmal sehr gut, der Multi-Stamm hebt die von normalen Birken deutlich ab, macht es spannender.

Von der Form des Baumes und auch der Wurzeln würde ich zu einer klassischen Schale (also gar keine Felsenschale) tendieren, am liebsten rund, mit oben wieder nach innen abgerundeten Kanten.
Mein Geschmack wäre: matt glänzend glasiert, dunkelgrün.
(Notfalls oval, auf Fotos sieht man nicht genau, wie weit die Wurzeln in die Tiefe gehen).
Die müsste dann aber wegen der eher schmalen Form des Baum unbedingt auch schmaler sein als der Maximaldurchmesser des Baumes und das geht ja offensichtlich nicht mit den jetzigen Wurzeln.
Schade.

Also: Felsenschale.
Aber: der Baum gibt, so wie er ist, keine Landschaftgestaltung her.

Tricky ... also entweder kann man die grossen Wurzeln kürzen, dann eine klassische Schale.
Oder du musst dir was für die Landschaftsgestaltung überlegen (Hügelpflanzung in der kleinen Felsenschale oder einen zusätzlichen Birken-Mini-Wald oder diverse Unterpflanzungen in der grossen Felsenschale).

Nackt und flach in die grosse Felsenschale würde mir gar nicht gefallen.
Grüße, Frank
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Martin_S
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von Martin_S »

Leider keine Zeit für ne vernünftige Begründung.... Sry
Die zweite! Der Baum schreit nach Landschaft.
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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avicenna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von avicenna »

5 verschiedene Freaks - 5 verschiedene Meinungen ... wie im Leben :)
Ich hab mich jetzt für die Praktikabelste Lösung entschieden ...praktikabel deshalb, weil ein Umstellen, Transport Hin- und Herrücken allein mit der "Landscape-Schale" nicht so möglich ist. Da müssen Tragestöcke unterlegt werden damit die einwirkende Kraft nicht an den sehr subtilen Randpartien, die nicht so stabil sind, zu Schäden führt und es sind immer zwei Träger dann nötig. Und insbesondere für Aktionisten wie mich stellt das letztlich ein Riesenproblem dar :) .
Die jetzt bepflanzte Schale kann ich allein transportieren und verrücken, im Neigungswinkel etc. ausrichten und dann passts auch :) .

Ich hab den Baum jetzt mal gedreht aufgenommen.

saludos
avicenna
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avicenna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von avicenna »

Im Topbereich / Schnittstelle hat sich natürlich ( bei Birken typisch) Faulholz gebildet. Diesen Bereich hab ich abgetragen und die Schnittstellen mit Melkfett bestrichen .
Meine Überlegungen sind jetzt, ob ich nicht zusätzlich Bohrungen anlegen sollte um einen Wasserstau im Stamminneren zu verhindern. Ich mein, ganz trocken wird man den inneren Stammteil eh nicht bekommen und Pilze werden eh das tote Gerüstholz zersetzen.
Solche Bohrungen könnten aber m.E. eine potentielle Sharibahn einleiten die man dann später zur Eröffnung des hohlen Stammes nutzen könnte.
Andererseits, wenn ich keine Verlaufsbahn für eine Sharibahn durch Abflussbohrungen vorgebe, wird ein hohler Stamm letztlich die Folge sein und der Saftfluß zirkulär mit intakter Rinde weiterlaufen.
Spektakulärer wäre sicherlich später ein hohler Stamm eröffnet durch eine Sharibahn. In der Natur würde das bei einer Birke niemals vorkommen. Wenn dort das Gerüstholz eröffnet wird, hat der Baum keine Stabilität mehr, wird umfallen und im Spiel des Fitteren verlieren ...aber gestalterisch eine nette Lösung, oder ?
Was meint ihr dazu ?

saludos
avicenna
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so ungefähr ...
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chris-git@rre

Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Avicenna,
gefällt mir sehr gut! *daumen_new*
Aber eine Sache stört mich ein bisschen.

Auf Foto 3366-3368 gefällt mir der Wurzelansatz nicht so gut.
Von den anderen Seiten finde ich ihn super! *daumen_new*

Ich frage mich ob man das hätte verbessern können wenn die Wurzeln noch einige Zeit unter die Erde gekommen wären?
Oder stört Dich das nicht?
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abardo
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von abardo »

Hallo,
chris-gitarre hat geschrieben: Von den anderen Seiten finde ich ihn super!
Da hatte ich mich auch gefragt, warum es kein Bild von der wohl geplanten Rückseite in Gänze gibt. Die Wurzeln sind da viel schöner.

Ein wirklich hohles Loch oben im Stamm ist nicht gut, da wirst du die Feuchte nie los. Ein kürzerer Shari, damit das Wasser definitiv ablaufen kann und eine Behandlung mit Holzhärter ist bestimmt besser. Womit wir wieder bei der Vorderseite wären ...
Grüße, Frank
___________
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avicenna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von avicenna »

chris-gitarre hat geschrieben:Ich frage mich ob man das hätte verbessern können wenn die Wurzeln noch einige Zeit unter die Erde gekommen wären
Hallo Chris,
Diese Birke oder einfach alle meine Birken kommen aus einem Torfabbaugebiet ...sprich sie wachsen in purem Torf. Das bedingt, dass sie absolute Flachwurzler sind mit zu Teilmeterlangen an den Oberfläche verlaufenden Nebariwurzeln. Flachwurzler ? Nun, in diesen Gebieten steht das Grundwasser sehr hoch an und in den Regenzeiten stehen sie sogar vollständig unter Wasser. In den trockenen Monaten ist das Oberflächenmaterial pulvertrocken und wird vom Wind sehr schnell verblasen ...also kämpfen sie in einem sehr schmalen Bereich ums Überleben.
Die hier noch vorhandenen Reste dieser freigelegten Oberflächenwurzeln wurden beim Bergen auf das kleinste Maß reduziert und Wurzelneubildungen verlaufen an den Schnittstellen. Daher muss ich damit umgehen und sie in die Gestaltung einbauen. Das klappt ganz gut mit den Felsenschalen ... :)

saludos
avicenna
chris-git@rre

Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von chris-git@rre »

avicenna hat geschrieben: .....Daher muss ich damit umgehen und sie in die Gestaltung einbauen. Das klappt ganz gut mit den Felsenschalen ... :)
Ja das finde ich auch! *daumen_new*
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avicenna
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Re: In welche Felsenschale soll die Birke ...

Beitrag von avicenna »

abardo hat geschrieben:Ein wirklich hohles Loch oben im Stamm ist nicht gut, da wirst du die Feuchte nie los. Ein kürzerer Shari, damit das Wasser definitiv ablaufen kann und eine Behandlung mit Holzhärter ist bestimmt besser. Womit wir wieder bei der Vorderseite wären ...
Bei einer Schnittstelle einer Birke wirst du immer Faulholz haben ... Wenn es sich schon entwickelt hat, kannst du sicher auch mit Holzhärter nichts mehr retten können, weil das Holz im Zentrum , das sogenannte Kernholz tot ist und nur unter absolut abgeschlossenen Bedingungen ( z.B. im Inneren eines noch vitalen Stammes) seine Abwehrfunktionen und damit seine Gerüstfunktion aufrecht erhält. Ist das System einmal geöffnet zergeht Birkenholz wie nasses Papier. Auch wenn ich ständig neue Löcher bohren würde um Wasser ablaufen zu lassen ...der Zerrottungsprozeß geht weiter ( auch mit Holzhärter -dann eben unter dem Härtungsbereich ...).

Daher die Überlegung mit den Shari ...
Was nun letztlich die Vorderseite ist und welches die Rückseite ist eben mit diesen Felsenschalen leicht zu lösen.
Bei meiner jetzigen Vorderseite sind alle Substämme schön einsichtig, das Nebari baut sich gut auf und der Stammverlauf zeigt eine Fortführung der Linie.
Bei der jetzigen Rückseite fliehen die Stämme beiu normaler Stellung der Schale nach hinten. Durch unterlegen eines Keils kann die Gesamtneigung ohne weiteres variiert werden ohne den Baum umpflanzen zu müssen.
Also ...je nachdem es mir beliebt kann ich mir Vorder und Rückseite aussuchen ...
Ich hab nochmal die Vorder und Rückseite gepict ...
Die Öffnung des Stammes in die man Einsicht nehmen kann stört mich wenig. Sie wird an den Randgebieten hoffentlich überwallen ... Zwar nicht natürlich s.o. aber iss eben so.
Die Rückseite ergibt sich also aus diesen Gründen ...hier würde der Baum eher "fliehen" und der Wurzelverlauf ist hier zwar auch ok aber m.E. nicht so spektakulär.

saludos
avicenna
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Das wäre meine jetzige Vorderseite ... kann sich aber auch leicht ändern und einfach durch Unterlegen eines Keils kann die Schale gekippt werden ...
Das wäre meine jetzige Vorderseite ... kann sich aber auch leicht ändern und einfach durch Unterlegen eines Keils kann die Schale gekippt werden ...
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Und das wäre meine jetzige Rückseite ...hab einen Keil unterlegt, damit der Baum nicht nach hinten flieht sondern für den Betrachter gefälliger, ein wenig mehr nach vorn kommt ...
Und das wäre meine jetzige Rückseite ...hab einen Keil unterlegt, damit der Baum nicht nach hinten flieht sondern für den Betrachter gefälliger, ein wenig mehr nach vorn kommt ...
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