Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

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Kanna
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Kanna »

Hi

Ich habe irgend wo mal gesehen/gelesen das man Stecklinge in ein, mit Löchern versehene rostfreie Platte steckt und das ganze dann ganz normal in einen Topf stellt und wachsen lässt. Die Stecklinge wachsen dann über der Platte nach und nach zusammen. Sie überwallen quasi die Platte. Ich weiß leider nicht mehr welche Pflanze das war. Vielleicht eine Ahorn-Art... *schulter zuck*

Ich frage mich jetzt ob das bei jeder Pflanze geht und ob man somit eine Verdickung an der Stammbasis schaffen kann oder ob sich die Pflanze dann doch nur selber abmoost ohne einen nennenswerten Dickenzuwachs?

Grüße
Berndbonsai
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Berndbonsai »

Hallo Kanna
Diese Frage wurde schon in diesem Thread http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 21&t=38063 behandelt.
Dort habe ich folgendes geschrieben:
Ich betreibe da seit einigen Jahren schon einen ähnlichen Versuch.Ich habe aus Ton Plättchen geformt und in die Mitte ein Loch gebohrt. Nach dem Brennen des Plättchens habe ich da verschiedene Sämlinge rein gepflanzt. Das Substrat war moderne Mischung mit Fibotherm bei manchen Pflanzen habe ich dann noch um den "Stammfuß" Spaghnummoos gelegt. Von einigen Pflanzen kann ich aussagen machen. Bei einer Zelkova japonica nire ist die gewünschte Verdickung eingetreten, allerdings hat die Ulme die Eigenschaft nur ein-zwei Wurzeln zu treiben und diese muß man dann auch zurückschneiden, damit sich andere Wurzeln entwickeln und ein ansehnliches Nebari entsteht. Genauso bei Feldahorn. Bei einem Ficus benjamina in der Korkenzieherform ( insgeamt eine Zicke) hat es dazu geführt, dass der Baum nach 7 Jahren Pflege keine neuen Wurzeln gebildet hat, obwohl er als Steckling ganz gut funtioniert und dann durch die Strangulation abgestorben ist. Auch eine Prunus mume hat länger keine Wurzeln getrieben und ist dann in dem Loch abgebrochen. Ergebnisse bei Fächer- und Dreispitzahorn stehen noch aus.
Resumee:
Man kann das machen und der Vorteil ist schon,dass der Fuß des Stammes anschwillt. Ob dieser Effekt aber auf Jahre hinaus so bleibt oder ob der Stammfuß dann relativ zum Reststamm nicht langsamer wächst und dadurch wieder normaldick erscheint muß sich noch zeigen. Auf jeden Fall muß auch dann das Nebari sehr sauber kontrolliert und bearbeitet werden. Ausserdem hat die Methode risiken. Manche Pflanzen bilden nur schwer Wurzeln oder können durch die langen Hebel und großen Massen überirdisch in den Löchern abbrechen. Weiter muß man sich darüber im klaren sein, dass das Strangulieren das Wachstum hemmt und der Zuwachs daher für einige Jahre geringer ist als bei Vergleichspflanzen, was dann wieder hemmend auf das Nebari wirkt.
Ich werde es nicht mehr in jedem Fall machen. Aber diesen Winter habe ich mehrere Hundert Ilex und an die Hundert Ginkos gesäät, sollten diese Keimen dann werden sicher einige wieder mit den Wurzelscheiben versehen. Andere nicht. Mal schauen, was dabei raus kommt.


Leider sind weder Ilex noch Ginko gekeimt. Allerdings kann ich sagen, dass bei Einzelbäumen der Effekt des verdickens mit dem zunehmenden Dickwachstum des Stammes sich wieder relativiert.
Gruß Bernd
"Da es hilfreich für die Gesundheit sein soll habe ich beschlossen glücklich zu sein" T. Fontane
Kanna
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Kanna »

Besten Dank für den Link und das Du gleich die passende Passage rausgesucht hast.

Ich bin auf die Ergebnisse der Dreispitzer gespannt. Es war doch mal eine zeitlang Mode plattenartige Nebaris zu kreieren. Gerade bei den Ahornen gibt es viele davon. Die müssen ja auch so oder so ähnlich gezüchtet worden sein.

Mir persönlich ist bei einem Teilabmoos-Versuchs bei einer Hainbuche (ich wollte in einem bestimmten Bereich neue Wurzeln haben und nicht die Pflanze komplett abmossen) aufgefallen das sich durch den angelegten Drahtring eine relativ schöne Verdickung gebildet hat. Der Ring war ein Jahr lang dran. Die gewünschten Wurzeln haben sich auch eingestellt. Die Verdickung war aber ein positiver Nebeneffekt.

Wenn Du noch Sämlinge von Hainbuchen hast kannst Du es ja auch mal damit versuchen. Oder ich starte mal selbst einen Versuch. Ein- bis zweijährige Hainbüchelchen finde ich gerade noch so ^^

Grüße
Leo21
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Leo21 »

Vielen Dank für die vielen Antworten und Bilder!
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht das meine Linde als brauchbares Material durchgeht vor allem wegen dem geraden Stamm. Viele würden sich wohl viel älteres und dickeres Ausgangsmaterial zulegen.

Also um eine Feinverzweigung hab ich mich extra noch nicht gekümmert da ich etwas mehr Stammzuwachs wollte. Die Opferäste sollten nur die Geradlinigkeit des Stammes etwas auflockern. Im Nachhinein würde ich die Äste nicht mehr so lange wachsen lassen, die Wunde ist nach zwei Jahren doch recht groß und braucht recht lange zum schließen. Außerdem hat sich durch das Kambium eine kleine Verdickung oberhalb des Wurzelansatzes gebildet was ich eigentlich vermeiden wollte.

Anscheinend würdet ihr heuer alle schon recht stark zurückschneiden, allerdings würden sich dadurch relativ große Schnittstellen ergeben. Wäre es dann überhaupt sinnvoll der Linde heuer einen Wurzelschnitt zu verpassen? Wenn ich ihn nicht umsetze hätte er ja wesentlich mehr Kraft für die Wundheilung und es würden vielleicht noch mehr schlafende Knospen austreiben als sonst, oder versteh ich da was falsch?

Auch das Bild von Anja wäre sicher möglich, nur müsste ich da noch viel stärker zurückschneiden und nur mit den ersten paar cm der Äste weiterarbeiten. Das ist sicher auch eine gute Lösung da ich dadurch wesentlich mehr Bewegung in die Hauptäste bekommen kann wenn ich diese früh genug drahte.

In einen Topf kann ich ihn leider noch nicht setzen da er wegen derzeitigen Platzmangels nicht bei mir zuhause steht und die Versorgung dadurch nicht 100%ig gegeben ist.
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Anja M.
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Anja M. »

Leo21 hat geschrieben: Viele würden sich wohl viel älteres und dickeres Ausgangsmaterial zulegen.
Es gibt genug, die auch mit Sämlingen und Stecklingen arbeiten
Also um eine Feinverzweigung hab ich mich extra noch nicht gekümmert da ich etwas mehr Stammzuwachs wollte. Die Opferäste sollten nur die Geradlinigkeit des Stammes etwas auflockern. Im Nachhinein würde ich die Äste nicht mehr so lange wachsen lassen, die Wunde ist nach zwei Jahren doch recht groß und braucht recht lange zum schließen. Außerdem hat sich durch das Kambium eine kleine Verdickung oberhalb des Wurzelansatzes gebildet was ich eigentlich vermeiden wollte.
Ich habe Opferäste durchaus noch länger stehen lassen.
Anscheinend würdet ihr heuer alle schon recht stark zurückschneiden, allerdings würden sich dadurch relativ große Schnittstellen ergeben.
Auch das Bild von Anja wäre sicher möglich, nur müsste ich da noch viel stärker zurückschneiden und nur mit den ersten paar cm der Äste weiterarbeiten. Das ist sicher auch eine gute Lösung da ich dadurch wesentlich mehr Bewegung in die Hauptäste bekommen kann wenn ich diese früh genug drahte.
Je später du schneidest, desto größer sind die Schnittstellen und je höher der Schnitt, desto länger sind die Äste ohne verjüngung.
Bei einem geraden Stamm liegt der Focus nicht auf Bewegung, sondern auf Verzweigung und Verjüngung.
Wäre es dann überhaupt sinnvoll der Linde heuer einen Wurzelschnitt zu verpassen? Wenn ich ihn nicht umsetze hätte er ja wesentlich mehr Kraft für die Wundheilung und es würden vielleicht noch mehr schlafende Knospen austreiben als sonst, oder versteh ich da was falsch?
In einen Topf kann ich ihn leider noch nicht setzen da er wegen derzeitigen Platzmangels nicht bei mir zuhause steht und die Versorgung dadurch nicht 100%ig gegeben ist.
Das ist ein gesunder Baum, ein wenig bremsen beim Wachstum verhilft ihm zu kürzeren Internodien und tut auch dem Wurzelansatz gut. Die Versorgung des Baumes steht aber an erster Stelle.
73 Anja
Berndbonsai
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Berndbonsai »

Hallo Kanna
Diese Plattenartigen Nebaris entstehen nicht primär durch solche Abmoosungen sonderen eher durch geduldigen Wurzelschnitt wie Jürg Stähli oder Bonsaiheiner das schon oft beschrieben haben. Die Extremen Nebaris beim Dreispitzer entstehen am ehesten durch anpropfen von Sämlingen.
Gruß Bernd
"Da es hilfreich für die Gesundheit sein soll habe ich beschlossen glücklich zu sein" T. Fontane
Kanna
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Kanna »

Danke :)

*wink*
Leo21
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Leo21 »

Anja M. hat geschrieben:Das ist ein gesunder Baum, ein wenig bremsen beim Wachstum verhilft ihm zu kürzeren Internodien und tut auch dem Wurzelansatz gut. Die Versorgung des Baumes steht aber an erster Stelle.
Ok, dann werde ich die Linde heuer zurückschneiden und ihr einen Wurzelschnitt verpassen.

Lg Leo
sylvan_spirit
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von sylvan_spirit »

Hallo Leo,

Wurzelschnitt im Winter nur bei frostfreihen Überwinterung, ansonsten troknet der Baum während der Froste aus, weil die wasserziehende Feinwurzeln noch fehlen und Frost doll wasser entzieht. Bei Rückschnitt im Winter riskierst Du das Zurücktrocknen. Lass einen Stumpen stehen und schneide in Frühling sauber nach. Man kann die Äste auch erst im Frühling zurckschneiden, aber dann ist der Austrieb langsamer, weil sich die Nahrstoffe bereits in die Knospen aufgeteilt haben. Vorzugsweise nie den gleichzeitig den Wurzel und Astschnitt gleichzeitig machen. Das schwächt den Baum insgesammt. Wenn man mehrere Wochen dazwischen lässt, erzwigenen die Äste das Nachwachsen der zurückgeschnittenen Wurzel und umgekehrt. So bleibt der Baum kräftig.

Die oberen Opfertriebe wachsen schneller als die unteren. Wenn die großen Äste stehen bleiben sollen, sollstest Du mehr Balance reinbringen, also obere Opferäste früher einkürzen/ entfernen. Über die Schnittwunden würde ich mir jetzt keine Gedanken machen, wächst alles zu, erst wenn Borke kommt, würde ich aufpassen. Linde überwallt recht stark. Ich arbeite bei Linde mit Knospenzange, durch die Mulde schließt die Wunde runder.

Gruß Waldgeist.
Leo21
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Leo21 »

Hallo!

Hab nicht vor jetzt am Baum zu arbeiten, damit wollte ich eigentlich noch bis zum Frühling warten.
Wenn ich das richtig verstanden habe soll ich aber schon besser Ende Februar/Anfang März die Äste zurückschneiden und Anfang April dann umsetzen, oder?
sylvan_spirit
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von sylvan_spirit »

Hallo Leo,

ja, so würde ich es tun.

Gruß Waldgeist.
Leo21
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Leo21 »

Schon wieder ist ein Jahr rum und nun stehe ich vor der nächsten Entscheidung bei der ich mir wieder etwas unsicher bin.
Der Baum wurde im vorherigen Frühling stark zurückgeschnitten und umgepflanzt. Den Eingriff hat er sehr gut überstanden, allerdings bin ich mit der Grundform noch immer nicht ganz zufrieden.
Weiß nicht recht wie ich das beschreiben soll aber mir ist er mittlerweile zu aufrecht, der durchgehende Stamm sieht irgendwie komisch aus.
Auch der Astabstand im Mittelteil finde ich unpassend. *kopfkratz*
Deshalb würde ich die Spitze stark einkürzen und etwas runder gestalten.
Meint ihr das wäre vernünftig oder doch zu voreilig?
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espanna
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von espanna »

Hallo Leo,

mir gefällt der Baum gut, aber;
-jetzt musst du aufpassen dass die Äste von unten nach oben und auch vom Stamm zu Spitze dünner werden --> Verjüngung!
Schau dir mal das erste Bild an;
-der erste Ast muss zulegen, da würde ich die (opfer) Triebe lassen
-der Zweite und Dritte dürfen m.M.n. nicht mehr dicker werden, von allen langen dicken Trieben musst du dich trennen. Dünne Triebe (später auch sofort beim Austrieb) selektieren, und nur das behalten was du auch brauchst, ansonsten bekommst du Knubbel und Dickenwachstum was du nicht haben möchtest.
-an der Spitze (was in meinen Augen schon viel besser ist) würde ich auch ein wenig zurückschneiden und auf einen feinen Ast absetzen ( vlt.auf den ersten Ast von da aus gesehen wo du das erste mal geschnitten hast, wenn der noch gut zum biegen ist).
Langsam solltet du den Baum auch im Nebari / Wurzelbereich bearbeiten und in die richtige richtung bringen.

Das sind die Gedanken von mir, das würde ich machen, vielleicht passt es als Denkanstoss.
Viel Spass damit!
Gruß
László

"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Berndbonsai
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Berndbonsai »

HAllo Leo
Da ich letztes Jahr schon geantwortet habe möchte ich Dich gerne auch nochmal weiter begleiten, wenn es Dir recht ist.
Also für mich hat sich der Baum gut entwickelt der Weg ist richtig. Jetzt ist wieder ein starker Rückschnitt angesagt. Dabei werden die selben Zweige wieder zurückgeschnitten die auch im letzten Jahr geschnitten wurden. Klar ist dabei auch: Die Primären Äste sind definitiv richtig verteilt und stehen gut. Da Finger weg, ausser Du bist Dir ganz sicher und möchtest auch gerne in Kauf nehmen, dass Du einen Rückschritt von 2-3 Jahren machst. Dann kommt aber auch in ca 3 Jahren ein ganz anderer Baum raus. Dafür sehe ich aber keinen Grund. Also nochmal Rückschnitt der Äste aber ein bis zwei Nodien stehen lassen. Wo sich Verzweigungen gebildet haben auf zwei Verzweigungen zurückschneiden, also zwei Zweige stehen lassen. Wo mehr stehen nur die am besten im Raum stehenden lassen alles anderen entfernen. Sonderfall zweiter Ast rechts. Diesen ruhig nochmal auf die alte Schnittstelle zurücknehmen der ist dicker wie der Ast darunter. Das solltest Du mit der Zeit korrigieren. Wichtig ist jetzt im Sommer nicht mehr voll durchtreiben lassen sondern nach dem ersten Austrieb auf zwei Blätter pinzieren. Das verkürzt Internodien und bringt mehr Verzweigung und Reife. Spätenstens nächsts Jahr gehört der Baum in eine Schale oder Topf. Dann werden die Verzweigungen feiner und die Internodien kürzer.
Insgesamt möchte ich Dir nochmal zudem tollen Rohling gratulieren und wünsche Dir Spaß damit. Du wirst wenn Du weiter so tolle arbeit leistet bald einen tollen Bonsai haben.
Gruß Bernd
"Da es hilfreich für die Gesundheit sein soll habe ich beschlossen glücklich zu sein" T. Fontane
Leo21
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Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Leo21 »

Viele Dank für eure Antworten!

@espanna:
Die Opferäste am ersten Ast hab ich das ganze Jahr durchtreiben lassen um ihn zu verdicken, allerdings wachsen fast alle Triebe aus der selben Stelle wo sich bereits eine unschöne Verdickung gebildet hat. Deswegen werden sie demnächst wohl entfernt.

Am zweiten Ast und im oberen Bereich des Baumes wurde im Sommer stark zurückgeschnitten um das Dickenwachstum zu bremsen. Die feinen Ästchen sind der zweite Austrieb der sich im August gebildet hat. Diese werde ich im Frühjahr selektieren.

Der dritte Ast von unten wurde nicht geschnitten, da ich Angst vorm zurücktrocknen hatte und die Wunde so schneller zuwächst.

Der kleine Ast ober der Schnittstelle lässt sich sicher noch biegen vorausgesetzt wir meinen den selben. :)

Der Wurzelansatz ist mir mittlerweile komplett außer Kontrolle geraten, die Wurzeln sind zusammengewachsen und zu einem großen Klumpen geworden. :( Mal schaun was sich da noch machen lässt.


@Bernd:
Vielen Dank das du dich wieder meldest. :)

Du würdest die Spitze also überhaupt nicht einkürzen?
Ich erkenne noch nicht welchen Rückschritt der Baum machen würde wenn ich ihn kürze, dafür fehlt mir noch die Erfahrung. Wo würdest du die Spitze kappen um einen anderen Baum zu bekommen?
Bei dem zweiten Ast rechts weiß ich nicht genau welchen du meinst?

Umgetopft wird er heuer auf jeden Fall, dieses mal kommt er wieder in einen Topf um das Wachstum etwas zu bremsen. Beim auspflanzen ins Freie dachte ich mir dadurch könnte man den Wurzelansatz verbessern und den Stamm verdicken, ersteres ist leider nicht der Fall...
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