Malus Evereste von Frank (#B3)

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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abardo
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von abardo »

Hi Sanne,

war auch von mir kein Verriss, sondern mein Vorschlag, was man in der nächsten Zeit damit noch so machen kann (kann, nicht muss). Hast zur Klarstellung eine längere PN von mir.
chris-gitarre hat geschrieben:Wird immer verrückter hier im Forum, hat vielleicht was mit der Jahreszeit zu tun.
Ich finds gut, dann fallen wir wenigstens nicht in den kollektiven Winterschlaf.
Grüße, Frank
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abardo
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von abardo »

Hi nochmal,
zopf hat geschrieben:Wenn Du auf keine vorhandenen Äste Rücksicht nehmen müsstest
und nur den unteren Stamm benutzt,
Wie könntest Du Dir den weiteren Stammverlauf vorstellen ?
mfG Dieter
Weder auf Äste noch aufs Nebari noch auf die Pflanzposition ?
Dann so wie du es vorgeschlagen hast mit der Krone wieder nach rechts und sogar noch extremer. Oben an der drohenden Verdickung auch noch den restlichen "Dicken" weg und mit dem ganz kleinen Ästchen den Stamm weit nach rechts weiterführen.
Grüße, Frank
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Anja M.
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von Anja M. »

Natürlich sind die eigenen Kinder (Hunde, Katzen Sämlinge etc) immer die besten. Und meine ohnehin die allerbesten!

Frank, mein Einwurf bezog sich auf einen allgemeinen Eindruck, den ich vom Anblick dieser Massne an Kommentarlos gelikter und geteilter Bäume bei FB gewonnen habe. Nirgends Art, Größe oder sonst ein Text, da scrollt man dann alles einfach so runter und drüber weg. Was hängen bleibt sind dann so Eindrücke: Unsere relativ jungen Gestaltungen haben in der Regel sehr viel mehr Äste als die älteren ostasiatischen Exponate. Damit einher geht ein größer Durchmesser dieser weniger zahlreichen Ästen, die am Ende aber genau dichte Verzweigung an der Peripherie der Krone haben. Das ist jetzt nicht Apfelspezifisches und ich hab mir auch nicht bestimmte Äste an deinem ausgeguckt, die weg könnten, da mir ohnehin die 3. Dimension fehlt. Es ist nur ein Aspekt, unter dem ich die letzte Zeit einige meiner Bäume ansehe.
73 Anja
Sanne
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von Sanne »

Sorry Frank,

diese endlose Diskussion hier seit Tagen ging mir gestern echt auf die Nerven. Es wäre besser gewesen, wie Achim schon schrieb, den Thread ruhen zu lassen und erst in 1-2 Jahren den Apfel wieder zu zeigen, wie und ob sich der Baum gut verzweigt hat.

Gruß, Sanne

P.S. auch an Chris: Dann habe ich es wohl falsch verstanden mit dem Verriss meines Apfelbaums.
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
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zopf
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von zopf »

Hallo Frank
Na dann hast Du doch den "Anfang",
am liebsten wäre Dir eine Weiterführung nach rechts.
Dann wäre der Marschplan für nächstes Jahr,
den Apfel in eine runde, etwas größere Anzuchtschale aus Ton zu pflanzen,
dabei die Wurzeln nicht antasten.
Mitte März bis Anfang April den geraden Stammteil entfernen
(3-4cm Stummel stehen lassen und mit Wundpaste versiegeln).
Bis Mitte Juni steht dann nichts weiteres an.
(Du kannst den Baum zum Sommerfest mitbringen,
wenn Du möchtest können wir dann weiter schneiden)

In der Zwischenzeit kannst Du Dir Gedanken über die weitere Astauswahl machen.
Du brauchst einen Ast links (der unterste),
du brauchst einen Ast hinten (der nächste)
du brauchst einen Ast rechts (der übernächste).

Dann noch die Frage der Astansätze,
Du willst waagerechte Ansätze, "Wie geht es dann weiter ?
- gerade dann weiter gerade
- gerade dann nach oben
- gerade dann nach unten.
Vielleicht hilft es wenn Du Dir die Äpfelchen dazu vorstellst,
Wie lang sind Stil und Frucht ?
Wie groß ist der Abstand zum Substrat ?

mfG Dieter

@Sanne - Entschuldige bitte das ich hier weiter geschrieben habe
grüsse an die bewohner von melmac
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zopf
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von zopf »

Hallo
Bei einer Entwicklung nach links bleibt das Hauptproblem der dicke Stammfortführung.
Auch hier der Schnitt wie oben, 3-4cm stehen lassen und versiegeln.
(Da der abgeschnittene Stumpen durch die Versiegelung langsamer eintrocknet
wird der "Saftfluss" weniger gestört und der Baum "bereitet sich darauf vor"
die Wundheilung einzuleiten.)
Weitere Problemäste wären dann grün und blau,
allerdings kann man nur bei grün etwas schneiden (Knospen stehen lassen)
um die Wundheilung nicht zu stören.
Frank-Apfel-3.jpg
Frank-Apfel-3.jpg (31.35 KiB) 2222 mal betrachtet
Bei einem Laubbaum sollte man immer versuchen einen wundenlosen Baum zu haben.
mfG Dieter

@Sanne - Normalerweise hätte ich nicht weiter reagiert,
wenn aber durch Deinen Kommentar Pn-Nachrichten hervorgerufen werden,
solltest Du in Zukunft Deine Kommentare überdenken,
bevor Du Sie abschickst.
grüsse an die bewohner von melmac
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Norbert_S
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von Norbert_S »

Bei einem Laubbaum sollte man immer versuchen einen wundenlosen Baum zu haben.
Wieso, Dieter?
Norbert

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zopf
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von zopf »

Hallo Norbert
Bei einem Baum ohne Wunde hat man die Möglichkeit,
Sie aus gestalterischen oder sonstigen Gründen zuzufügen.
Somit ist ein Baum ohne Wunde "mehr", da er mehr Optionen bietet.
Außerdem ist der primäre Infektionsdruck bei geschlossenen Wunden geringer.
Prinzipiell ist jede Wunde eine Schwächung,
eine verschlossene Wunde mildert dies etwas ab.

z.B. bei Deinem Cornus aus der Masterclass
wo der Verottungsprozess nicht Deinen Wünschen entspricht.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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Norbert_S
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von Norbert_S »

Die Unterscheidung geschlossene und noch oder generell offene Wunden ist schon wichtig.
Ein reifer Baum ohne Wunden ist für mich so suspekt wie ein faltenloses Gesicht mit 60.
Norbert

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zopf
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von zopf »

Falten gehören zum Alter, Wunden nicht.
Alte gebeutelte Nadel-Yamadoris, da bin ich ganz Deiner Meinung,
aber wie sieht es mit einem feinen, eleganten Fächerahorn aus.
Wenn Ulf noch an Bord wäre würd´s wohl heißen,
"Ein guter Schwimmer kenn beide Ufer".
Bei Frank´s Apfel, so ein Jungspund und schon so gebeutelt,
der Baum hat sowieso schon große Schwierigkeiten mit den vorhandenen Schnittstellen.
Aber prinzipiell halt des "Mehr"
grüsse an die bewohner von melmac
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Norbert_S
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von Norbert_S »

Ich bin doch ganz bei dir, Dieter.
Norbert

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abardo
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von abardo »

Hi,

kleines nächtliches *updated*
IMG_2151_mod.jpg
IMG_2150_mod.jpg
Dem Apfel gehts bestens, im Herbst gabs die geplanten Wurzelpropfung und die Ablaktion. Wurde vor Wochen schon zurückgeschnitten, teilweise Blüten entfernt und produziert jetzt noch nur an der Hälfe der (schon dickeren) Äste die ersten Äpfelchen, der Rest darf durchtreiben.

Fotos mit 20 Sekunden Belichtungszeit.
Grüße, Frank
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abardo
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von abardo »

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Malus Evereste 2016/07
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Amadeus
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von Amadeus »

Der schaut aber mächtig gesund aus.
Die Schale wäre nicht nach meinem Geschmack - aber egal.
Viele Grüße
Holger

Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
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abardo
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Re: Malus Evereste von Frank (#B3)

Beitrag von abardo »

Ja, der ist wirklich erstaunlich kräftig. Drückt sich jedes Jahr aus der Schale. Und gerade wenn ich so überlege, was ich dem schon alles zugemutet habe (und noch werde).

Was würd dir denn für eine Schale vorschweben ? (muss ja sowieso jedes Jahr umtopfen, da könnte ich auch mal was anderes ausprobieren)
Grüße, Frank
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