Buche #1
Re: Buche #1
Hallo Monika.
Bei dem Top würde ich etwas zurück schneiden,
Die Spitze nach Links lassen nur den kleinen Zipfel der nach rechts geht, der wäre für mienen Geschmack zu dick.
Den solltest Du über kurz oder lang ersetzen.
LG Reiner
Bei dem Top würde ich etwas zurück schneiden,
Die Spitze nach Links lassen nur den kleinen Zipfel der nach rechts geht, der wäre für mienen Geschmack zu dick.
Den solltest Du über kurz oder lang ersetzen.
LG Reiner
Re: Buche #1
Hallo Monika,
wenn du die obere sehr gebogene, dickere Stammfortführung in der Krone z.B. mit einer Zwinge Stück-für-Stück etwas begradigst und dann eine andere Pflanzposition nimmst, könnte die Buche noch eleganter wirken.
Wie findest du diesen Entwurf ?
wenn du die obere sehr gebogene, dickere Stammfortführung in der Krone z.B. mit einer Zwinge Stück-für-Stück etwas begradigst und dann eine andere Pflanzposition nimmst, könnte die Buche noch eleganter wirken.
Wie findest du diesen Entwurf ?
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
Ich will nur noch hupen !
Re: Buche #1
Von Zwingen bei Laubbäumen möchte ich abraten, da an den Druckstellen sehr schnell die Rinde abstirbt. Die Dinger sind verführerisch Sachen zu biegen, die mit üblichen Techniken nicht mehr zu biegen sind. Das böse erwachen kommt dann aber immer viel später.abardo hat geschrieben:
wenn du die obere sehr gebogene, dickere Stammfortführung in der Krone z.B. mit einer Zwinge Stück-für-Stück etwas begradigt....
Viele Grüße Alex

Re: Buche #1
Die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht. Von diesen Zwingen lasse ich die Finger. Notfalls lieber einen Spanndraht verwenden.
LG, Heike
LG, Heike
Re: Buche #1
Hallo,
ich habe vor vielen Jahren auch Schraubzwingen an div. Laubbäumen verwendet (Hainbuche, Rotbuche, Apfel, Eiche). Ich hatte damit nie Probleme, aber vielleicht hatte ich auch nur Glück und habe die Zwingen nicht zu lange am Baum.
Mit Spanndraht wird man bei dem von Frank angesprochenen Vorschlag nicht weit kommen. Ich finde diesen Vorschlag sehr gut und würde den Baum weiter bringen.
Extrem gute Erfahrungen mache ich seit vielen Jahren mit am Stamm angelegten Stahlstäben (Armierung für Beton). Diese befestige ich an mehreren Stellen am gesamten Stamm mit reichlich Fahrradschlauch und Kupferdraht, da dieser mehr Spannung aushält. Damit bekommt man auf Dauer auch starke Stellen in die gewünschte Richtung.
Beste Grüße
Thomas
ich habe vor vielen Jahren auch Schraubzwingen an div. Laubbäumen verwendet (Hainbuche, Rotbuche, Apfel, Eiche). Ich hatte damit nie Probleme, aber vielleicht hatte ich auch nur Glück und habe die Zwingen nicht zu lange am Baum.
Mit Spanndraht wird man bei dem von Frank angesprochenen Vorschlag nicht weit kommen. Ich finde diesen Vorschlag sehr gut und würde den Baum weiter bringen.
Extrem gute Erfahrungen mache ich seit vielen Jahren mit am Stamm angelegten Stahlstäben (Armierung für Beton). Diese befestige ich an mehreren Stellen am gesamten Stamm mit reichlich Fahrradschlauch und Kupferdraht, da dieser mehr Spannung aushält. Damit bekommt man auf Dauer auch starke Stellen in die gewünschte Richtung.
Beste Grüße
Thomas
Re: Buche #1
Und an diesen Baustahlstangen kann man dann den Spanndraht befestigen.
Wenn man sonst keinen geeigneten Ansatzpunkt hat, ist solch ein Konstrukt natürlich prima. Sieht man ja auch ständig in den Gestaltungsartikeln in den Fachzeitschriften.
LG, Heike
Wenn man sonst keinen geeigneten Ansatzpunkt hat, ist solch ein Konstrukt natürlich prima. Sieht man ja auch ständig in den Gestaltungsartikeln in den Fachzeitschriften.
LG, Heike
Re: Buche #1
Heute komme ich endlich zum Antworten.
Vielen Dank für eure Gedanken, Tips, Vorschläge und sogar ein Virtual zu dieser Buche!
Es gab ja schon mehrfach Vorschläge, durch starke Biegemaßnahmen die Buche "gerade" zu biegen bzw. aufzurichten.
Aber ehrlich gesagt, eine Veränderung in diese Richtung konnte mich bisher nicht überzeugen. Vielleicht würde die Buche dadurch tatsächlich "besser", und ich kann es nur aus Betriebsblindheit nicht sehen. Vielleicht ist es auch der Zweidimensionalität von Fotos geschuldet, dass ein begradigter Stammverlauf "besser" erscheint.
Konkret zu Franks Virtual (danke dafür!):
Das ist die Rückseite des Baums, die auch nicht Ansichtseite werden kann, solange es dort keine Wurzeln am Stammansatz gibt. Den vorgeschlagenen Pflanzwinkel hatte ich bereits in der ersten Schale (s. Fotovergleich), aber da sah die Buche (von vorn) aus, als habe ihr jemand in den Magen geboxt und sie weicht gekrümmt nach hinten aus. Den jetzigen Winkel finde ich da immer noch passender.
Ich denke nicht, dass Geradebiegen und Aufrichten etwas anderes aus der Buche machen könnten, als was sie nun mal ist: eine krumme Buche. Das finde ich auch gar nicht schlimm, im Gegenteil!
Der Bildvergleich zeigt m.E. ganz gut, wie die Buche auch ohne grundsätzliche Umformung an Qualität gewinnt: durch gezielte Entwicklung der Stärke und Richtung der Äste sowie durch die allmähliche Stammverdickung. Und dabei behält sie ihren Charakter, den Norbert einmal so schön beschrieben hat:
Meine Vorstellung zur weiteren Entwicklung des Baums:
Da seid ihr alle herzlich eingeladen, an der Buche zu biegen und zu schneiden, verbal!
Auf so eine Baumbesprechung freue ich mich schon!
Vielen Dank für eure Gedanken, Tips, Vorschläge und sogar ein Virtual zu dieser Buche!
Es gab ja schon mehrfach Vorschläge, durch starke Biegemaßnahmen die Buche "gerade" zu biegen bzw. aufzurichten.
Aber ehrlich gesagt, eine Veränderung in diese Richtung konnte mich bisher nicht überzeugen. Vielleicht würde die Buche dadurch tatsächlich "besser", und ich kann es nur aus Betriebsblindheit nicht sehen. Vielleicht ist es auch der Zweidimensionalität von Fotos geschuldet, dass ein begradigter Stammverlauf "besser" erscheint.
Konkret zu Franks Virtual (danke dafür!):
Das ist die Rückseite des Baums, die auch nicht Ansichtseite werden kann, solange es dort keine Wurzeln am Stammansatz gibt. Den vorgeschlagenen Pflanzwinkel hatte ich bereits in der ersten Schale (s. Fotovergleich), aber da sah die Buche (von vorn) aus, als habe ihr jemand in den Magen geboxt und sie weicht gekrümmt nach hinten aus. Den jetzigen Winkel finde ich da immer noch passender.
Ich denke nicht, dass Geradebiegen und Aufrichten etwas anderes aus der Buche machen könnten, als was sie nun mal ist: eine krumme Buche. Das finde ich auch gar nicht schlimm, im Gegenteil!
Der Bildvergleich zeigt m.E. ganz gut, wie die Buche auch ohne grundsätzliche Umformung an Qualität gewinnt: durch gezielte Entwicklung der Stärke und Richtung der Äste sowie durch die allmähliche Stammverdickung. Und dabei behält sie ihren Charakter, den Norbert einmal so schön beschrieben hat:
Und das soll sie auch in Zukunft bleiben!Norbert_S hat geschrieben: ...die kleine Buche, die in ihrer selbst erkannten Unvollkommenheit fröhlich pfeifend durch Leben zieht...
Meine Vorstellung zur weiteren Entwicklung des Baums:
- Die zwei (zu) starken Äste in der obere Krone durch feinere Äste ersetzen, indem ich durch moderaten Rückschnitt Rückknospung und neue Triebe an geeigneten Stellen fördere. So wie Norbert es vor etwa einem Jahr schon vorgeschlagen hat. Eine vielversprechende Knospe hat sich in diesem Jahr bereits gebildet, da wird wohl auch noch mehr zu erreichen sein.
Die unteren Äste stärken und in der neuen, abgesenkten Position festigen, ohne zu viel Ausdehnung in die Breite.
Die obere Krone mit feineren Ästen auffächern ohne zu viel Zuwachs in die Höhe.
Dazu will ich, wie schon in diesem Jahr, oben einen Teilblattschnitt machen, während die Blätter der unteren Äste unbeschnitten bleiben.
Außerdem will ich die Lücke auf der Rückseite schließen, der notwendige Ast ist schon vorhanden, muss aber noch zulegen.
Da seid ihr alle herzlich eingeladen, an der Buche zu biegen und zu schneiden, verbal!
Auf so eine Baumbesprechung freue ich mich schon!
Grüße
Monika
Monika
Re: Buche #1
Hallo Monika,
In den unteren Bereichen musst Du schon mit Opferästen arbeiten.
Die dann für 1-3 Jahre unbeschwert wachsen sollten, um eine Verdickung der unteren Äste zu bekommen.
Bei meiner Rotbuche im oberen Bereich hat ein Teilblattschnitt wahrlich für Zuwachs-Wunder gesorgt.
LG Reiner
das wird wohl nicht gehen.Tofufee hat geschrieben:Die unteren Äste stärken und in der neuen, abgesenkten Position festigen, ohne zu viel Ausdehnung in die Breite.
In den unteren Bereichen musst Du schon mit Opferästen arbeiten.
Die dann für 1-3 Jahre unbeschwert wachsen sollten, um eine Verdickung der unteren Äste zu bekommen.
Bei meiner Rotbuche im oberen Bereich hat ein Teilblattschnitt wahrlich für Zuwachs-Wunder gesorgt.
LG Reiner
Re: Buche #1
Warum solte Monika das machen?für 1-3 Jahre unbeschwert wachsen
Die Astansätze sind doch ausreichend dick. Mit deiner Maßnahme geht doch der ganze verspielte Ausdruck dieser Buche verloren.
Hier kann es doch nur darum gehen, die durch abspannen erzielte Bewegung der unteren Äste zu stabilisieren und evtl. die optische Ausstrahlung noch etwas aber eben nur etwas zu stärken.
Da ist es doch wesentlich besser ruhig zu arbeiten und wenn nötig zwei Jahre die Abspannung am Baum zu lassen.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Buche #1
Wenn ich mir das letzte Bild anschaue sind viele der oberen Äste dicker als die unteren.Norbert_S hat geschrieben: Warum solte Monika das machen
In freier Wildbanh ehen unnatürlich.
das ändert auch nicht viel an Ihrem Problem der dünnen Äste im unzteren Bereich.Norbert_S hat geschrieben: Die optische Ausstrahlung noch etwas aber eben nur etwas zu stärken.
Da ist es doch wesentlich besser ruhig zu arbeiten und wenn nötig zwei Jahre die Abspannung am Baum zu lassen.
Eien natürliche Abwärtsbewegung ist eher durch Schnittmassnahmen als durch das Abspannen zu erreichen.
LG Reiner
Re: Buche #1
Diese Schale von Jürg Stäheli trifft ziemlich genau, was ich mir für meine Buche vorgestellt hatte. Bisher hatte ich kaum mal eine solch flache Schale irgendwo angeboten gesehen.
Das musste ich sofort virtuell ausprobieren! So etwa müsste das Größenverhältnis sein (ich muss erst noch nachmessen).
Was haltet ihr von dieser Kombination?
Das musste ich sofort virtuell ausprobieren! So etwa müsste das Größenverhältnis sein (ich muss erst noch nachmessen).
Was haltet ihr von dieser Kombination?
Zuletzt geändert von Tofufee am 17.09.2021, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße
Monika
Monika
- bonsai rastner
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- Registriert: 14.05.2010, 10:19
Re: Buche #1
Hallo Monika,
ich finde, die Schale passt sehr gut...von der Form und der Glasur her.
Bei der Breite bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie nicht ein Tick zu gross ist?
Aber Deine Buche kann ja da noch hinein wachsen.
Grüsse Christian
ich finde, die Schale passt sehr gut...von der Form und der Glasur her.
Bei der Breite bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie nicht ein Tick zu gross ist?
Aber Deine Buche kann ja da noch hinein wachsen.
Grüsse Christian
Meine Homepage: http://bonsai-rastner.com
Re: Buche #1
Das ist schon eine sehr gute Wahl, Monika.
Im Laub werden die Proportionen aktuell besser passen. Mit etwas mehr Volumen dann auch ohne. Die Paarung würde immer besser werden.
Im Laub werden die Proportionen aktuell besser passen. Mit etwas mehr Volumen dann auch ohne. Die Paarung würde immer besser werden.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
- bonsaiheiner
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- Registriert: 24.05.2010, 15:30
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Re: Buche #1
Das ist schon eine sehr gut zu Deiner Buche passende Schale, Monika.
Vielleicht ist die Schale zur Zeit in punkto Eleganz noch ein bißchen im Vorteil, aber mit den Jahren wird sich das Paar angleichen.
Die Buche wird mehr Reifezeichen bieten und die Schale wird mit sich entwickelnder Patina noch besser werden.
Liebe Grüsse,
Heiner
Vielleicht ist die Schale zur Zeit in punkto Eleganz noch ein bißchen im Vorteil, aber mit den Jahren wird sich das Paar angleichen.
Die Buche wird mehr Reifezeichen bieten und die Schale wird mit sich entwickelnder Patina noch besser werden.
Liebe Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
