Hallo Silvio!
Es ist zum Heulen mit Yamadori-Lärchen aus dem Gebirge ....... - Dir ist es genau so ergangen, wie Walter Pall, usw und auch mir. - Die schönsten Lärchen verrecken im 1. bzw. spät. 2. Jahr nach dem Ausbuddeln.
In einem Fachartikel schrieb ich dazu folgendes:
........ Nun bleibt nur mehr das Hoffen, dass der Gebirgsfindling gut anwächst. –
Genau dort beginnen sehr oft unerklärliche Phänomene: vor allem Lärchen treiben anfangs willig aus, oft sogar 10 – 15 cm lange Langtriebe und sterben urplötzlich Mitten im Sommer ab. Auch bei anderen Findlingen kann das passieren.
Der Grund dafür liegt vermutlich darin, dass diese alten Gehölze oft aus Reserven in ihrem dicken Stamm zehren. Für die Wurzelneubildung fehlt aber durch die eingangs beschriebenen widrigen Bedingungen die nötige Kraft, nach einigen Wochen „klappen“ die Bäume zusammen und sterben ab. Die geschwächten Pflanzen können zudem auch noch von Pilzkrankheiten befallen werden. –
Eine große Ernüchterung macht sich dann beim Bonsaisammler breit und man stellt sich ernsthaft die Frage, ob man ethisch gesehen überhaupt das Recht hat, ein so altes Gehölz aus der Natur zu entnehmen! .................
ICH werde mit dem Ausgraben von Lärchen auf alle Fälle aufhören; zum Glück hab ich ein paar Stücke, die leben, in der Sammlung.´
Grüße! W.
Nicht nur Silvio und mir geht´s mit Lärchen so, auch Walter Pall, Horst Heinzlreiter, Robert Barth usw. sind Lärchen genau so verstorben. - Im Herbst bekommen die Nadeln urplötzlich eine aschgraue Färbung und die Zweige beginnen runzelig zu werden (d.h. sie schrumpfen zusammen / trocknen aus). - Es ist vollkommen zwecklos, auf einen Austrieb im folgenden Frühjahr zu warten; die Bäume sind tot.
Weiß jemand Rat
