baeumchen hat geschrieben: 10.04.2019, 08:28
also die erste (sittlich bedenkliche) idee äußere ich jetzt mal nicht ...
wenn dir aus sentimentalen gründen an dem baum was liegt, würd ich die mittlere wurzel raus nehmen,
den beiden seitlichen wurzeln eine drahtmanschette verpassen, kurz unter der wurzel-verzweigung,
dann die pflanze so tief setzen, dass oberhalb der drähte eine neuer wurzelkranz entsteht ..... und dann einen baum draus bauen
Ich hänge in keinster Weise an diesem Prachtstück. Mein Gedanke war nur der, dass man vielleicht etwas schönes daraus machen könnte.
Aber diese Verstümmeln was du mir beschrieben hast erinnert mich eher an einen Plan für Frankenstein's Monster Ficus
Die Idee Stecklinge daraus zu machen um einen richtigen Ficus zu ziehen ist in der Theorie zwar gut, aber in der Praxis ist mir das zu langwierig.
Ich habe einen Beitrag von Achim gelesen, darin schrieb er man wartet erstmal 8-9 Jahre ehe man etwas damit anfangen kann. Das hat mich etwas abgeschreckt.
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Es gibt ein wunderbares buch mit dem titel >> Bonsai - A Patient Art <<
das triffts im kern ... alles andere liefert keine vernünftigen ergebnisse
ich hab übrigens einen ficus-steckling am start, der im dritten jahr schon ganz gut daher kommt
grobes substrat und der richtige dünger, kombiniert mit viel licht und wärme machen es möglich
und von wegen "frankenstein´s monster-ficus .... den hast du jetzt schon
die idee hinter dem vorschlag war, den größten nachteil, den der baum im moment hat, vorteilhaft zu nutzen
und diese üblen, völlig überproportionalen wurzeln als start für ein nebari zu verwenden
ist übrigens ein ganz gängiges verfahren, um wurzeln an der stelle zu erzeugen, an der sie gewünscht sind.