Pinus Parviflora Negishi Rohling aus dem Gatencenter

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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bock
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von bock »

Moin David,
David1897 hat geschrieben: 11.11.2020, 13:35 ... ein Jahr später die Mitte kappe und darunter weiter aufbau. Meine Frage ist jetzt geht ich dann eher kaskadenmäßig weiter zur Seite, wie bei vielen Mugos oder nehme ich einen Ast unter dem Schnitt und baue da weiter nach ben Richtung Krone?
Kommt auf den Wurzelansatz an. Mach mal einen Schritt nach dem anderen. Ich vermute, dass die Kiefer für eine Kaskade unten schon zu steif und gerade ist.
Mit meiner dritten Mädchenkiefer bin ich so vorgegangen:

viewtopic.php?f=9&t=46946

Die beiden Vorgänger habe ich durch Ungeduld kompostiert.

Also nicht vergessen: Nur eine Gemeinheit pro Jahr!

:-D
liebe Grüße Andreas
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David1897
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von David1897 »

Heike_vG hat geschrieben: 11.11.2020, 08:00
Darjeeling hat geschrieben: 10.11.2020, 23:35
Heike_vG hat geschrieben:Bohrpfropfungen bei Nadelbäumen sind mir überhaupt nicht geläufig. Ich kenne niemanden, der das gemacht hat, oder ist hier im BFF jemand, der dazu etwas sagen kann? Wie groß soll
Hallo Heike, also Anplatten, zumindest bei Sylvestris, funktioniert.
Ja, Ablaktionen und "normale" Pfropfungen (wenn man die Technik beherrscht) funktionieren auch bei Nadelbäumen, ich habe speziell auf die von David erwähnte Bohrpropfung geantwortet.
Darjeeling hat geschrieben: 11.11.2020, 00:04 So, hier nochmal zwei lehrreiche Beiträge von Garten-Center Mädchenkieferen, sogar mit einer Jugendsünde von Heike Bild; dürfte ich fragen, ob diese Kiefer noch existiert?
Nein, meine gibt es leider nicht mehr, siehe Ende des Threads. Der Baum war eigentlich recht hoffnungsvoll und für mich so ein Exemplar, wie man es nicht so oft in einer Baumschule oder Gärtnerei findet, da bin ich im Grunde heute noch traurig, dass ich diese Kiefer nicht mehr habe. :( Aber das ist es, was ich meine, dass man hartnäckig suchen und sich nicht mit irgendwas zufrieden geben sollte, auch wenn man dann meistens ohne Beute nach Hause kommt, bis man den Glücksfund macht. *finger*

Ich habe noch eine Bergkiefer, Pinus mugo 'Mops', die ich 2003 wegen ihres für eine Baumschulpflanze ungewöhnlich geschwungenen Stamms damals gekauft und gestaltet habe. Bei der hadere ich heute noch mit den Astquirlen, von denen ich noch immer nicht alle genügend reduzieren konnte. Auch habe ich vor ein paar Jahren mal einen Rappel bekommen und die gepfuschte Aststruktur und Verzweigung mal relativ radikal ausgemerzt und versucht, ordentlicher wieder aufzubauen. Anfangs habe ich alles irgendwie hindrapiert, um dichte Laubpolster hinzukriegen, zumal ja praktischer Weise das Laub die Zweige verdeckt hat. Irgendwann hat das aber nicht mehr zu meinen Ansprüchen gepasst, so dass ich einen großen Schritt zurück gemacht habe, um es nochmal besser zu machen. Immerhin bildet der Baum inzwischen eine schuppige Borke. Wenn Interesse bestehen sollte, könnte ich auch den Thread nochmal weiterführen, auch wenn der heutige Stand nun nicht so berauschend ist.
viewtopic.php?f=4&t=7755

Liebe Grüße,
Heike
Hallo Heike auch dir vielen Dank, wie bereits beschrieben werde ich wohl am Stamm unter der langen Internodie kappen. Ob der Baum jetzt nun ein guter oder schlechter Kandidat ist kann ich nicht beurteilen, fakt ist, dass ich die Pflanze damit gut kennenlernen kann, da ich von dieser Art Kiefer sehr angetan bin. Ich werde dann im Frühjahr umtopfen und lasse Ihn dann das ganze Jahr wachsen (nur Kerzen und alte Nadeln werde ich bearbeiten) . Im Frühjahr 2022 werde ich dann die Mitte kappen und Erstgestalten, allerdings ist es doof, dass bei meinen Plänen die Knubbel wohl noch mehr verdicken werden, da ich hierzu erst in 2022 arbeiten kann um den Baum nicht zuviel auf einmal zuzumuten
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von David1897 »

bock hat geschrieben: 11.11.2020, 13:51 Moin David,
David1897 hat geschrieben: 11.11.2020, 13:35 ... ein Jahr später die Mitte kappe und darunter weiter aufbau. Meine Frage ist jetzt geht ich dann eher kaskadenmäßig weiter zur Seite, wie bei vielen Mugos oder nehme ich einen Ast unter dem Schnitt und baue da weiter nach ben Richtung Krone?
Kommt auf den Wurzelansatz an. Mach mal einen Schritt nach dem anderen. Ich vermute, dass die Kiefer für eine Kaskade unten schon zu steif und gerade ist.
Mit meiner dritten Mädchenkiefer bin ich so vorgegangen:

viewtopic.php?f=9&t=46946

Die beiden Vorgänger habe ich durch Ungeduld kompostiert.

Also nicht vergessen: Nur eine Gemeinheit pro Jahr!

:-D

Hey Bock danke für die Info, ich kenne deine kiefer Sie war einer der Gründe warum ich mich genau für dieses Exemplar entschieden habe, mit der Struktur des Baumes denke ich kann ich mich an deinen theard abarbeiten und in die gleiche Richtung gehen meinst du nicht?
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bock
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von bock »

:lol:

Klar, kannst du - wenn du das Ergebnis für erstrebenswert hälst...
Ich hätte besser die Finger davon gelassen, es war auch nur ein letzter Versuch mit der Mädchenkiefer. Austesten, ob das mit der Pflege inzwischen besser hinhaut.
Immerhin hat sie bei mir zehn Jahre überlebt, wenn auch zuletzt nur ungern.
Aus diesem Grund würde ich dir auch raten, nach dem Umtopfen in 2021 die Kerzen in Ruhe zu lassen. Knospenselektion und Kerzen Kürzen macht erst Sinn NACH der Grundgestaltung. Sonst schwächst du den Baum nur unnötig.

;)
liebe Grüße Andreas
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David1897
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von David1897 »

bock hat geschrieben: 11.11.2020, 14:09 :lol:

Klar, kannst du - wenn du das Ergebnis für erstrebenswert hälst...
Ich hätte besser die Finger davon gelassen, es war auch nur ein letzter Versuch mit der Mädchenkiefer. Austesten, ob das mit der Pflege inzwischen besser hinhaut.
Immerhin hat sie bei mir zehn Jahre überlebt, wenn auch zuletzt nur ungern.
Aus diesem Grund würde ich dir auch raten, nach dem Umtopfen in 2021 die Kerzen in Ruhe zu lassen. Knospenselektion und Kerzen Kürzen macht erst Sinn NACH der Grundgestaltung. Sonst schwächst du den Baum nur unnötig.

;)
Also Frühjahr 2021 nur umtopfen und pflegen, sonst nichts? Frühjahr 2022 Grundgestaltung?
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bock
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Re: Pinus Parviflora Negishi tipps

Beitrag von bock »

Jepp!

So macht es Sinn! Und du lernst den Baum kennen, wie er auf Dünger und Sonne reagiert, wann du mit dem Wasser besser etwas zurückhaltender bist, wie er mit dem aktuellen Standort zurecht kommt,...
Übrigens fehlt im Titel ein "r" in Parviflora.
:)
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level320
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von level320 »

die pflanze lohnt einfach nicht .... die wird dir nur Frust bescheren und nach 2-3 jähren wirst du das Hobby lassen,
wie 98% aller Anfänger die mit solchen material anfangen und ewig herumdoktern.
Mädchenkiefern sind sehr schön aber deutlich schwieriger zu kultivieren wie unsere heimischen ...da wird der baum nicht in 2-3
jähren schön füllig und hübsch ....du wirst jahrelang eine Krücke daheim haben...jeden einzelnen tag.
ich spiele schon auch mit Stecklingen und Jungpflanzen ..... aber ich hab einen garten voll mit Bonsai aller Reifestufen und großen
da spielt es mir keine rolle das 20 pflanzen noch sehr am Anfang ihres Weges stehen ... ich habe daneben schöne reife
Exemplare an denen ich mich in der Zwischenzeit ergötzen kann und gleichzeitig darauf freuen das die jungen eines fernen Tages
auch so werden können ...
das ist der springende Punkt ...das dir die Freude am Hobby bleibt ... mit deiner Kiefer wird es das nicht.
eine Rohling Mädchenkiefer kostet ca 70-100€ .... und ist deiner dann um mindestens 5 jähre voraus.
an dieser kannst du dann auch praktizieren und nebenbei wird die von jahr zu jahr schöner ....freude pur und die beste Motivation
zum dabei bleiben ...beim Hobby.
natürlich kann auch deine pflanze eines Tages auch ein Bonsai werden .... nur wird es sehr sehr sehr sehr sehr lange dauern.
ich habe auch jahre vergeudet mit solchen material ...deswegen weiß ich sehr genau was ich da schreibe.
auch Kollegen vom schlage eines darjeling habe ich auch schon sehr viele kommen und gehen gesehen .... anplatten
und Blabla Blabla ... drehen biegen und geht schon ...jaja natürlich.... ein scheiß bleibt ein scheiß, da lohnt der aufwand
nicht ..... nur meine ehrliche Meinung.
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bock
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von bock »

level320 hat geschrieben: 11.11.2020, 16:25 die pflanze lohnt einfach nicht ....
Da will ich nicht widersprechen.
Aber bevor David einen 100 Euro Rohling killt, lässt sich auch an einem Baumschulexemplar die Pflege und sogar bis zu einem gewissen Grad die Gestaltung üben.
Für manch einen sind 100 Euro nicht viel, andere müssen sich schon eine Anschaffung von 30 Euro zusammensparen. Und sollte der erste Versuch 20 Jahre überleben, wird er David auch ohne perfekte Gestaltung ans Herz wachsen.
Und dann hat er das Rüstzeug für Arbeiten an wertvollerem Material.
Und das Auge für die geeignete Pflanze.

;)
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Darjeeling
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von Darjeeling »

Also, bei solchen Garten-Center Pflanzen sehe ich es eher sinnvoll, zuerst mit dem Gestalten anzufangen. Das Umtopfen kann warten, die Pflanze sieht gesund aus und wird es 1-2 weitere Jahre im derzeitigen Substrat auch nicht schlechter ergehen. Und wer weiß ob die Kiefer nach dem Umtopfen im Frühjar, dann 2022 wirklich wieder kräftig genug ist, um mit der Gestaltung anzufangen.

Bzgl. Gestalten, der Vorteil wäre, dass Du sofort loslegen könntest. Umso mehr Zeit Du dir damit lässt, umso schwieriger wird es die Äste überhaupt noch zu positionieren.

Außerdem, eine solche noch nicht gestaltete Pflanze in einer Schale oder Trainingspot sieht einfach komisch aus.
Zuletzt geändert von Darjeeling am 11.11.2020, 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
Berndbonsai
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von Berndbonsai »

level320 hat geschrieben: 11.11.2020, 16:25 die pflanze lohnt einfach nicht .... die wird dir nur Frust bescheren und nach 2-3 jähren wirst du das Hobby lassen,
wie 98% aller Anfänger die mit solchen material anfangen und ewig herumdoktern.
Mädchenkiefern sind sehr schön aber deutlich schwieriger zu kultivieren wie unsere heimischen ...da wird der baum nicht in 2-3
jähren schön füllig und hübsch ....du wirst jahrelang eine Krücke daheim haben...jeden einzelnen tag.
ich spiele schon auch mit Stecklingen und Jungpflanzen ..... aber ich hab einen garten voll mit Bonsai aller Reifestufen und großen
da spielt es mir keine rolle das 20 pflanzen noch sehr am Anfang ihres Weges stehen ... ich habe daneben schöne reife
Exemplare an denen ich mich in der Zwischenzeit ergötzen kann und gleichzeitig darauf freuen das die jungen eines fernen Tages
auch so werden können ...
das ist der springende Punkt ...das dir die Freude am Hobby bleibt ... mit deiner Kiefer wird es das nicht.
eine Rohling Mädchenkiefer kostet ca 70-100€ .... und ist deiner dann um mindestens 5 jähre voraus.
an dieser kannst du dann auch praktizieren und nebenbei wird die von jahr zu jahr schöner ....freude pur und die beste Motivation
zum dabei bleiben ...beim Hobby.
natürlich kann auch deine pflanze eines Tages auch ein Bonsai werden .... nur wird es sehr sehr sehr sehr sehr lange dauern.
ich habe auch jahre vergeudet mit solchen material ...deswegen weiß ich sehr genau was ich da schreibe.
auch Kollegen vom schlage eines darjeling habe ich auch schon sehr viele kommen und gehen gesehen .... anplatten
und Blabla Blabla ... drehen biegen und geht schon ...jaja natürlich.... ein scheiß bleibt ein scheiß, da lohnt der aufwand
nicht ..... nur meine ehrliche Meinung.
Alles was hier steht würde ich genau so unterschreiben. Ich sehe noch als weitere Gefahr, dass Du in 5 Jahren merkst ,dass Du mit der Pflanze in einer vertretbaren Zeit nicht weiter kommst und dann hast Du Dir wertvollen platz mit einer ( odeer mehreren ) Krücke/n zugestellt und kannst Dich nur schwer davon trennen weil Du ja schon so viel arbeit rein gesteckt hast. Auch ich rate Dir jetzt die Reißleine zu ziehen und Dich mit Bäumen zu beschäftigen, die Dir ein Erfolgserlebnis in einem vertretbaren Zeithorizont bescheren.
Gruß Bernd
"Da es hilfreich für die Gesundheit sein soll habe ich beschlossen glücklich zu sein" T. Fontane
David1897
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von David1897 »

level320 hat geschrieben: 11.11.2020, 16:25 die pflanze lohnt einfach nicht .... die wird dir nur Frust bescheren und nach 2-3 jähren wirst du das Hobby lassen,
wie 98% aller Anfänger die mit solchen material anfangen und ewig herumdoktern.
Mädchenkiefern sind sehr schön aber deutlich schwieriger zu kultivieren wie unsere heimischen ...da wird der baum nicht in 2-3
jähren schön füllig und hübsch ....du wirst jahrelang eine Krücke daheim haben...jeden einzelnen tag.
ich spiele schon auch mit Stecklingen und Jungpflanzen ..... aber ich hab einen garten voll mit Bonsai aller Reifestufen und großen
da spielt es mir keine rolle das 20 pflanzen noch sehr am Anfang ihres Weges stehen ... ich habe daneben schöne reife
Exemplare an denen ich mich in der Zwischenzeit ergötzen kann und gleichzeitig darauf freuen das die jungen eines fernen Tages
auch so werden können ...
das ist der springende Punkt ...das dir die Freude am Hobby bleibt ... mit deiner Kiefer wird es das nicht.
eine Rohling Mädchenkiefer kostet ca 70-100€ .... und ist deiner dann um mindestens 5 jähre voraus.
an dieser kannst du dann auch praktizieren und nebenbei wird die von jahr zu jahr schöner ....freude pur und die beste Motivation
zum dabei bleiben ...beim Hobby.
natürlich kann auch deine pflanze eines Tages auch ein Bonsai werden .... nur wird es sehr sehr sehr sehr sehr lange dauern.
ich habe auch jahre vergeudet mit solchen material ...deswegen weiß ich sehr genau was ich da schreibe.
auch Kollegen vom schlage eines darjeling habe ich auch schon sehr viele kommen und gehen gesehen .... anplatten
und Blabla Blabla ... drehen biegen und geht schon ...jaja natürlich.... ein scheiß bleibt ein scheiß, da lohnt der aufwand
nicht ..... nur meine ehrliche Meinung.
Um ehrlich zu sein ist genau so ein Beitrag von dir sehr negativ für einen Anfänger, bei mir in der Nähe ist ein relativ bekannter Bonsaipark. Der Besitzer ist jedoch Jemand wo man als Anfänger auf keinen Fall hingehen kann (mehr sage ich nicht dazu) . Dein Beitrag hat mich an unsere Konfrontation erinnert. Du hast bereits oben deine Meinung beschrieben, dies darf jeder. Jedoch musst du Sie jetzt nicht noch 3 mal verdeutlichen. Du findest es kacke, okay reicht. Mehr muss ich ja ann von dir nicht zu diesem Baum erwarten. Ich bin niemand der einem Leitfaden folgt, ich werde auch nie jemand sein der sich sagen lässt, dass man das so nicht macht. Das juckt mich überhaupt nicht, wenn ich etwas so gut finde dann mache ich es auch so. Deine Meinung respektiere ich deine Wortwahl jedoch nicht, vielen Dank.
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von Hippo »

Salü David,

Manche der heutigen Bonsaianer sind offenbar ziemlich verwöhnt, was ihre Rohpflanzen betrifft.
So wie Stadtkinder wissen, dass die Milch aus dem Supermarkt kommt, mögen sie sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass gewöhnliche Baumschulfindlinge für Manche durchaus ihren Reiz haben.
Für sie sollte jeder Rohling w.m. aus einem Reisanbauland kommen oder zumindest von Leuten gezogen worden sein, die mindestens in zweiter Generation Bonsaimaterial heranziehen.
Früher gabs ab und an mal ein Gartencenter wo es ungepflegte Ecken gab und man da verwachsenes Material fand. Ich fand mal in einem alten Anzuchtbetrieb (der Baumschulen beliefert) sogar einen krummen, verzweigten Ginkgo der aus dem Komposthaufen wuchs.
Bei deinem Bäumchen würde ich, jetzt in der harzarmen Jahreszeit, oberhalb des Busches den langen Stängel abschneiden und den Busch auf 3 der kurzen Triebe ausdünnen.
Umtopfen würde ich bestimmt die nächsten 3 bis 4 Jahre nicht und auch keinerlei Zeug oben auf die Erde legen. Nur konsequent nach Bedarf wässern und düngen.
Die verbleibenden Triebe würde ich nicht davonwachsen lassen indem ich die mittlere Kerze jährlich reduziere und die Seitentriebe zur Verzweigung fördere.
Die ursprünglich stehengelassenen drei Aeste kann man irgendwann auf die zwei Besten reduzieren und dann kann man an eine Grundgestaltung herangehen.
So war jedenfalls meine Vorgehensweise bei solchen Rohlingen.
Viel Spass!

Gruss George
Grumpy old fat Kiboko.
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von level320 »

es tut mir leid das von mir nicht das erhoffte zu lesen bekommen hast ...
aber du hast um Kommentare gebeten
beleidigt habe ich dich nie ... die Qualität deines baum nur etwas zu genau betitelt,
vlt. etwas zu vulgär .... ich bitte um Entschuldigung.
also der bonsaipark mensch ist auch so eine Gestalt wie ich ... die dir was aufzwingen will,
dich von deinem weg abringen will .... das finde ich irgendwie lustig.
aber bitte, ich wünsch dir viel erfolg und Freude mit deinem neuen Hobby ... ganz ehrlich *daumen_new*
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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von Heike_vG »

Sicherlich muss man als Anfänger manche Erfahrungen selbst machen und nicht jeder Weg lässt sich abkürzen. Auch wenn jemand wie Ladi oder ich manchmal gerne Anfängern die Augen öffnen und ihnen zu einem besseren Start verhelfen möchte, so ist das oft nicht möglich, gerade wenn man ihnen nicht persönlich vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Und selbst dann muss man letztlich doch jeden seinen Weg selbst bestimmen und einschlagen lassen.
Es ist wohl unvermeidlich und auch völlig OK, dass man erst einmal auf seine eigene Weise anfangen und seine Versuche und Erfahrungen machen möchte und muss. Dabei werden sich zwangsläufig Bäume ansammeln, die einem später nicht mehr genügen und die man vielleicht eines Tages wieder abgeben wird. Aber das ist dann auch OK!
Wenn man schon Jahrzehnte intensiv mit Bonsai beschäftigt ist, vergisst man leicht, wie es am Anfang war und die Perspektive ist eine völlig andere.
In diesem Sinne wünsche ich Dir, David, einen guten Einstieg, viel Freude und spannende Erkenntnisse mit der Mädchenkiefer! Ich denke, einige gute Anhaltspunkte hast Du ja inzwischen schon bekommen. :wink:

Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Re: Pinus Parvifloa Negishi tipps

Beitrag von David1897 »

Hippo hat geschrieben: 11.11.2020, 18:53 Salü David,

Manche der heutigen Bonsaianer sind offenbar ziemlich verwöhnt, was ihre Rohpflanzen betrifft.
So wie Stadtkinder wissen, dass die Milch aus dem Supermarkt kommt, mögen sie sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass gewöhnliche Baumschulfindlinge für Manche durchaus ihren Reiz haben.
Für sie sollte jeder Rohling w.m. aus einem Reisanbauland kommen oder zumindest von Leuten gezogen worden sein, die mindestens in zweiter Generation Bonsaimaterial heranziehen.
Früher gabs ab und an mal ein Gartencenter wo es ungepflegte Ecken gab und man da verwachsenes Material fand. Ich fand mal in einem alten Anzuchtbetrieb (der Baumschulen beliefert) sogar einen krummen, verzweigten Ginkgo der aus dem Komposthaufen wuchs.
Bei deinem Bäumchen würde ich, jetzt in der harzarmen Jahreszeit, oberhalb des Busches den langen Stängel abschneiden und den Busch auf 3 der kurzen Triebe ausdünnen.
Umtopfen würde ich bestimmt die nächsten 3 bis 4 Jahre nicht und auch keinerlei Zeug oben auf die Erde legen. Nur konsequent nach Bedarf wässern und düngen.
Die verbleibenden Triebe würde ich nicht davonwachsen lassen indem ich die mittlere Kerze jährlich reduziere und die Seitentriebe zur Verzweigung fördere.
Die ursprünglich stehengelassenen drei Aeste kann man irgendwann auf die zwei Besten reduzieren und dann kann man an eine Grundgestaltung herangehen.
So war jedenfalls meine Vorgehensweise bei solchen Rohlingen.
Viel Spass!

Gruss George
Erstmal danke ich jedem für seine Tipps egal ob ich gehört habe was ich wollte oder nicht. Ich habe mich auch nicht beleidigt gefühlt😀

Zu Hippos Beitrag würde ich gerne nochmal eingehen. Du meintest jetzt kappen und Pflegen. Ich wollte eigentlich zuerst Umtopfen weil ich gedacht habe, dass die Pflege in einem Substrat, welches durchlässiger ist einfacher für mich als Anfänger ist? Du meinst als so wie ich beschrieben habe, jetzt in der Mitte Kappen und alles kleine ausdünnen, bzw nur rechts und links den ein oder anderen Leitast stehen lasse (nehme ich dafür eher Reifere Äste mit innerem Austrieb oder kleine?) und einen der als Potenzielle Spitze nach oben dienen kann?
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